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Wohnungsrenovierung?

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hallo liebe Wohnparkmieter!

Ich bitte um Eure Erfahrungswerte bei der Neumietung einer Wohnung. Vor einiger Zeit habe ich mich für eine Wohnung im Wohnpark vormerken lassen. Es wird wohl noch ein bisserl dauern bis ich dran bin. zwinkerndes Smiley ;) Nun habe ich von ein paar Leuten (nicht Wohnpark-mietern) gehört, dass diese Wohnungen aufgrund des Alters allesamt renovierungsbedürftig sind. (Wände,Boden, Fliesen,..)Jetzt würde ich gerne wissen, ob aber zB ein alter, grindiger Spannteppichboden von der Gesiba erneuert wird/werden muss)? Immerhin zahlt man ja doch eine stolze Summe Genossenschaftsbeitrag - und dann muss man im schlimmsten Fall auch noch ausmalen u. Bodenverlegen? Stimmt das?

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10 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Folgende Erfahrung - wir sind vor 3/4 Jahr umgezogen:

Wenn man bei der Übernahme viel meckert, bekommt man auch was neu gemacht.

Wenn man nicht meckert, bekomtm man nix.

 

Ich habe einiges bemängelt, defakto ersetzt bekommen haben wir den FI, die Lüftungsabzüge und ein paar Abdeckungen draußen.

 

Die Frau, die unsere Wohnung übernommen hat, hat darüber hinaus noch einige andere Dinge neu gemacht bekommen - kurzfristig versuchte man von uns beim Ausziehen was abzuiziehen, weil die 30 jahre alte Tapete im Schrankraum nimma so ganz taufrisch war, worum sich aber unsere Rechtschutzversicherung gekümmert hat. In der Form, daß sie uns die 300 Euro bezahlt hat, denn das Gutachten hätte 500 gekostet...

 

Beim Herrichten bin ich draufgekommen, dass man eigentlich genau genommen alles rausreißen hätte müssen und neu bauen, weil die Trockenbau-Bauweise damals recht in den Kinderschuhen steckte, und eben für etwa 30 Jahre ausgelegt war.

 

Es sind ALLE Hohlraumdosen zerbröselt, die Dämmung in den Wänden ist komplett nach unten gerutscht, in den Feuchträumen wurden keine Feuchtraumplatten verwendet. Es gibt viel zu wenig Steckdosen und Stromkreise, die Kabeln sind mit 1,5mm² zu dünn dimensioniert, zum Kabelsparen wurden bei den Schaltern ganz einfach gelbgrün als Phase verwendet, und und und.

 

Aber wenn mans hübsch ausmalt, schaut's echt super aus. Man stirdelt ja nicht in den Wänden rum lächelndes Smiley :)

 

Was echt sichtbare Schäden betrifft, das wird meist ohne Aufforderung repariert.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Danke für die ausführliche Antwort! Gut zu wissen, dass man mal beanstanden kann. Am wichtigsten wäre eigentlich der Boden - wie ist das wenn da Teppich drin ist - wird der nur gereinigt od. evtl. auch rausgerissen? Ich nehme ja nicht an, dass die Gesiba einen neuen Laminatboden reinlegt - aber kann man sich da irgendwie einigen?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

In einer anderen Wohnung, wo ich gerade herrichten helfe, ists so, daß es pro m² einen Betrag von x Euro gibt und man den Boden selber reinmachen kann.

Rosenholzparkett geht sich davon nicht aus - ein guter Laminat schon oder ein günstiger parkett schon.

 

Das "gemeine" ist halt nur, daß es sehr viele Dinge gibt, die man erst bei der 2. Wohnung weiß, also, worauf man achten muß...

 

Es gibt keine Checkliste, kein einheitliches Vorgehen, keine Unterstützung durch den Mieterbeirat, kein garnix. es gibt eine liste, wo draufsteht, wer wofür zuständig ist, also im Sinne von "Kosten tragen", und die ist sehr zu ungunsten der Mieter, vor allem, wenn man dann dem Herrn Hausinstallateur dafür dankebar sein soll, daß er gratis ein nichtmehr sperrendes Eckventil ausgetauscht hat, was nicht seine Aufgabe wäre. Ja, Meinegüte, kostet beim Hornbach 2,90 Euro.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Einige Anmerkungen zu den Postings hier

1. Es gibt keine Genossenschaftswohnung hier, sondern lediglich geförderte Mietwohnungen.

Das ist ein rechtlich großer Unterschied.

Man zahlt hier auch keinen Genossenschaftsanteil, sonern einen Baukostenzuschuss der mit dzt.2% Abwertung/jährlich bei Auszug wieder refundiert wird.

Daher wird das Wohnen - bezugnehmend auf den Baukostenzuschuß jährlich weniger.

Hier gibt es nur Mieter, keine Genossenschafter oder keine( mit wenigen Ausnahmen ) Eigentümer.

 

Was Mieter oder Vermieterangelegenheit ist, ist sehr genau geregelt.

Weiß schon, jeder will wenn so viel wie möglich haben. Liegt in der Natur der Sache.

Die Hausverwaltung muß darauf schauen, daß alles im Rahmen bleibt.

Wenn jemand auszieht, dann word eine gewisse Zeit der rückzahlbare Teil des Bauikostenzuschusses zurückbehalten um etwaige versteckte Mietermängel zu beheben. Dies in einer gewissen Frist, welche bei der Hausverwaltung erfragbar ist.

Die Wohnung wird in der Regel in den Bauursprungszustand zurückversetzt.

Die Leitungen sind nicht zu schwach dimensioniert. Dies war Stand der Techniok bei Errichtung.

Es bleibt jedem Mieter frei sich zusätzliche Stromkreise installieren zu lassen.

Das kann man aber sicherlich niemanden vorwerfen, daß heute fast jeder jede Art von Elektrogerät hat.

Da man keine neuwertige Wohnung bezieht, sondern eine eben 25-35 Jahre alte, sind eventuell Spuren von Abwohnung vorhanden.

Normalerweise werden die elektrische Anlage überprüft sowie die sanitäre Anlage in einen funtionierenden Zustand versetzt.

Dem Vormieter werden die in seinen Obliegenheiten befindlichen Verschleissteile in Abzug gebracht.

Das Haus ( allso wir alle ) tragen die in den Wänden befindlichen Verschleissteile.

Natürlich wird versucht diesen Anteil so gering wie möglich zu halten, denn das sind Allgemeinkosten.

Daher finbde ich die Jammerei wegen eines nichtfuntionierenden Ventils, welche der Hausinstallateur nicht ausgetauscht hat, lächerlich bis eine Frechhheit. Es geht nichtg um dessen Willen sondern ob er es darf oder nicht.

Wenn ein Mieter z.B. nach Rücksprache mit der Hausverwaltung sowieso einen Laminatboden den Bestimmungen entsprechend verlegt, wird doch die Hausverwaltung doch keinen Teppichboden verlegen lassen, sondern dem Mieter die Kosten des Teppichs geben.

Auch habe ich so rausgehört, das da einige zu glauben scheinen, daß der Mieterbeirat für offenbar Verständigungsschwierigkeiten zwischen Hausverwaltung und Mieter da ist. Mitnichten.

Informationen ja. Aber ich denke, daß jeder erwachsene Mensch in der Lage sein sollte, ein vernünftiges Gespräch zwischen Hausverwaltung und seinereiner selbst zu führen.

Ich wohne recht gerne hier, obwohl es sicherlich auch die eine oder andere Kleinigkeit gibt, welche mich stört.

Aber wenn ich mir die Meldungen so anhöre / lese, bin ich der Meinung das manche, welchen es nicht passt ja auch die Möglichkeit haben, auszuziehen um es sich zu verbessern.

Es wird niemand gezwungen hier zu leben.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

Ich wohne auch gern hier, aber mit manchen Beamten in der HW ist ein normales Gespräch nicht möglich, weil immer sofort (und da hat man den Satz meist nocht gar nicht zu Ende gesprochen) ein "Nicht zuständig" hört. Nicht böse sein, aber die HW ist schlimmer als irgendeine Magistratsabteilung, bis auf ausnahmen natürlich.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

Interessanterweise bekomme ich Antworten per Mail zugeschickt, aber hier ist nix zu sehen...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Was Mieter oder Vermieterangelegenheit ist, ist
» sehr genau geregelt.

Ja, nämlich im Mietrechtsgesetz, nicht in der Hausordnung oder in sonst einem Zettel, den man beim Einzug unterschreibt.

Bundesrecht ist höherwertig und gilt somit.

 

» Weiß schon, jeder will wenn so viel wie möglich
» haben. Liegt in der Natur der Sache.
» Die Hausverwaltung muß darauf schauen, daß alles
» im Rahmen bleibt.

Nun, das ist mir schon klar, niemand wird sich aufdrängen, etwas zu bezahlen, was man nicht muß. Nur ist es so, daß einerseits klar durch das Gesetz, anderereits durch die aktuelle Rechtsprechung ein paar Dinge geregelt sind, die hier - so wie fast überall - anders laufen.

So fällt alles (laut Auskunft der AK), was UNTER der Wand ist in die Erhaltungspflicht des Vermieters - und nachdem ich alle paar Monate Bekannten, die in einer Notsitaution schnell eine Wohnung brauchen, bei den admistrativen Dingen helfe, kenne ich Zustände, die hier im Haus niemand auch nur im Traum erahnen könnte, und das mindeste, was ich raushandle ist oft 2 Monate mietfrei, wenn Wände und Böden nicht in Ordnung sind und in Eigenregie hergerichtet werden. Und Gas, Wasser, Heizung und Strom werden nach ein bissi verhandeln auch sehr schnell vom Haushandwerker übernommen vor allem, wenn irgendwo eine Steckdose nicht geerdet ist oder ein Gasgerät keine Zündsicherung hat.

 

Ich hab da kein Problem damit - ein Mietverhältnis besteht aus Rechten und Pflichten auf beiden Seiten - für den Vermieter ists eine Investition die er tätigt - und es ist steuerlich absetzbar, somit kostets quasi nix. OK, nicht ganz, aber wenn ich 1000 für den Installateur zahl, zahlt der Vermieter für 1000 Euro weniger ESt und die USt ist ein Durchlaufposten.

 

» Wenn jemand auszieht, dann word eine gewisse Zeit
» der rückzahlbare Teil des Bauikostenzuschusses
» zurückbehalten um etwaige versteckte Mietermängel
» zu beheben. Dies in einer gewissen Frist, welche
» bei der Hausverwaltung erfragbar ist.

Das ist ansich ok, solange es sich bei den Mängeln um überdurchschnittliche Abnützung handelt. In der Praxis werden aber gesetzeswidrig Beträge einbehalten (also, generell, nicht hier im Speziellen) - zB wenn ein 30 Jahre alter Spannteppich unreinigbar geworden ist, dann geht der Austausch auf Kosten des Vermieters, weil eben nach X Jahren das Ding abgeschrieben ist. Müßte es der Mieter bezahlen, wäre es eine Aufwertung des Objekts und das ist eben nicht zulässig. Rechtschutzversicherungen übernehmen das übrigens recht flott...

 

» Die Wohnung wird in der Regel in den
» Bauursprungszustand zurückversetzt.

Dafür ist aber der Vermieter zuständig.

 

» Die Leitungen sind nicht zu schwach
» dimensioniert. Dies war Stand der Techniok bei
» Errichtung.

Ja, das ist korrekt, es war stand der Technik vor 30 Jahren. Inzwischen hat sich insofern was geändert, nämlich das bei 16A und 1,5mm² nur eine bestimmte Leitungslänge erlaubt ist (bitte mich nicht drauf festnageln, ich glaub es sind 30 oder 50 Meter, und bei den großen Wohnungen sind die Leitungen länger).

Im übrigen gilt aber, daß die Leitungen zum Zeitpunkt der Vermietung, nicht zum Zeitpunkt des Erstbezugs den elektrotechnischen Vorschriften entsprechen müssen.

 

Die FIs werden interessanterweise sofort bei Neuabschluß eines Mietvertrages auf 20mA-Dinger getauscht, weil die, die vor 30 Jahren verbaut wurden, lebensgefährlich sein können.

 

Definitiv verboten war auch vor 30 Jahren das verwenden der Erdungsleitung als Phase.

 

» Es bleibt jedem Mieter frei sich zusätzliche
» Stromkreise installieren zu lassen.
» Das kann man aber sicherlich niemanden vorwerfen,
» daß heute fast jeder jede Art von Elektrogerät
» hat.
» Da man keine neuwertige Wohnung bezieht, sondern
» eine eben 25-35 Jahre alte, sind eventuell Spuren
» von Abwohnung vorhanden.

 

» Normalerweise werden die elektrische Anlage
» überprüft sowie die sanitäre Anlage in einen
» funtionierenden Zustand versetzt.

 

Nun, da die Steckdosen und Schalter aus den Wänden gefallen sind, weil die Dosen zerbröselt sind, wurde bei der Sicherheitsüberprüfung nicht beanstandet. Ich habs halt selber getauscht.

 

Wie gesagt - ich kenn es bei normanen Mietwohnungen so, daß es reicht, eine Steckdose zu finden, die nicht ordnungsgemäß geerdet ist, und es wird alles ausgetauscht.

 

» Dem Vormieter werden die in seinen Obliegenheiten
» befindlichen Verschleissteile in Abzug gebracht.

Tja - und genau das ist vor etwa einem Jahr durch den OGH als nicht korrektes Vorgehen der Vermieter die das tun, beurteilt worden.

 

» Das Haus ( allso wir alle ) tragen die in den
» Wänden befindlichen Verschleissteile.

Sollte das nicht Aufgabe des Eigentümers sind?

 

» Natürlich wird versucht diesen Anteil so gering
» wie möglich zu halten, denn das sind
» Allgemeinkosten.

Ich verstehe da jetzt nicht ganz.

Wenn ich meine Haus eine Wohnung herrichte, bevor ich sie vermiete, dann sind das keine Allgemeinkosten. Dann sind das meine Kosten. Wenn ich das über die Betriebskosten an die Mieter weiterverrechne, dann würden die mir ordentlich was husten.

Im Haus meiner Eltern war schon solimm genug, als einmal eine Handwerksfirma irgendeine Baumaschine am Ganglichtstrom angehängt hat. Die Schlichtungsstelle hat einem Mietereinspruch stattgegeben und 50% vom Lichtstrom wurden gestrichen - und gingen zu Lasten des Eigentümers.

 

» Daher finbde ich die Jammerei wegen eines
» nichtfuntionierenden Ventils, welche der
» Hausinstallateur nicht ausgetauscht hat,

hat er eh, er hat nur 25x betont, daß er es nicht müssen hätte - ja, ok, ich hätt auch in ein Hotel ziehen können, bis es repariert ist, aber wurscht...

Trotzdem - wenn das Wasser herumspritzt, rufe ich beim Technsichen Dienst an - und an dieser Stelle ein RIESENLOB an die Herrschaften! Ich hab es nirgendwo erlebt, daß Probleme derart schnell behoben werden, wie hier im Haus!

» lächerlich bis eine Frechhheit. Es geht nichtg um
» dessen Willen sondern ob er es darf oder nicht.

Sorry, wenn ich eine Wohnung beziehe, das abgesperrte Wasser aufdrehe und im Badezimmer sprudelt das Wasser aus dem abgesperrten Ventil raus, weil kein Waschbecken montiert ist, dann sehe ich das als Selbverständlichkeit, daß das in Ordnung gebracht wird.

 

» Wenn ein Mieter z.B. nach Rücksprache mit der
» Hausverwaltung sowieso einen Laminatboden den
» Bestimmungen entsprechend verlegt, wird doch die
» Hausverwaltung doch keinen Teppichboden verlegen
» lassen, sondern dem Mieter die Kosten des Teppichs
» geben.

Ja, das ist so - und das finde ich auch gut so, weil es ja idiotisch wäre, einen Boden zu verlegen, der dann gleich wieder rausgerissen wird um einen anderne reinzulegen und dann nach x Jahren, das wieder zurückbauen.

 

» Auch habe ich so rausgehört, das da einige zu
» glauben scheinen, daß der Mieterbeirat für
» offenbar Verständigungsschwierigkeiten zwischen
» Hausverwaltung und Mieter da ist. Mitnichten.
» Informationen ja. Aber ich denke, daß jeder
» erwachsene Mensch in der Lage sein sollte, ein
» vernünftiges Gespräch zwischen Hausverwaltung und
» seinereiner selbst zu führen.

Ich hab kein Problem damit, ich handle mir generell alles gerne selber aus - nur ist das Problem, dass der Miterbeirat manchmal auch falsch informiert. Also, ich sehe das so: Mir ist mehr geholfen, wenn ich die Info bekomme "Sorry, wir wissen nicht genau, wer für X zuständig ist, aber am besten fragst du bei deiner Rechtschutzversicherung nach, wenn du eine hast oder wenn nicht, am Dienstag zwischen 8 und 12 Uhr am Bezirksgericht Liesing, weil die wissen, was wirklich gilt", als "na, das muß natürlich der Mieter zahlen!"

Also, ich denke, ich kann mir erwarten, eine richtige oder zumindest keine Information zu bekommen, ohne da zu viel zu verlangen. Und vor einem bzw zwei Jahren wurden eine unzahl von Zuständigkeiten, für die seit Jahrzehnten die Mieter zahlen mußten, den Vermietern angehängt. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, sich mit Experten zusammenzusetzen, und diese Änderungen zusammenzustellen und auch zu kommunizieren. Und die Haus- und Badeordnung auf aktuellen Stand zu bringen.

Nochmal - niemand unterstellt hier irgendwem eine Bösartigkeit - es ist nur so, daß man von niemanden verlangen kann, tagesaktuell den Überblick über alles zu haben. Ich bin juristisch auf Datenschutz spezialisiert, da Mietrecht war ein kleiens Ding am Rande meines Studiums - von dem wohl nix mehr aktuell ist - nur: Dafür gibt's eben Experten.

 

» Ich wohne recht gerne hier, obwohl es sicherlich
» auch die eine oder andere Kleinigkeit gibt, welche
» mich stört.

Ja, keine rede - da geht es mir genauso.

 

» Aber wenn ich mir die Meldungen so anhöre / lese,
» bin ich der Meinung das manche, welchen es nicht
» passt ja auch die Möglichkeit haben, auszuziehen
» um es sich zu verbessern.
» Es wird niemand gezwungen hier zu leben.

Ja, aber trotzdem - wenn man sich ansieht, was die Leute hier ärgert, dann ist es doch schade, daß man nicht anpackt und was tut. Hundegacke und ein bissi Renovierungsfaulheit.

Das, was mich stört ist, dass es kein einheitliches Vorgehen gibt. Egal mit wem man redet, der in den letzten 2,3 Jahren hier aus- oder eingezogen ist - jeder hat ganz andere Erlebnisse, von "alles wurscht" bis zu "2500 Euro einbehalten worden, weil Teppichböden nach 30 Jahren unbrauchbar waren". Von Drecksloch übernommen bis Pippifein hergerichtete Wohnung bekommen.

 

Und ganz ehrlich - was kostets? Ich würde mit meiner Erfahrung schätzen, daß eine Wohnung nach 30 Jahren g'scheit herzurichten etwa soviel kostet, wie die Hauptmiete von einem Jahr ausmacht, unter Berücksichtigung der Absetzbarkeit ein gutes halbes Jahr.

Und wenn man EINEN SCHRITT weiterdenken würde, was für ein Sparpotential drinnen wäre, wenn man kostequent die Dämmung (wenn man reinschaut in die Außenwand, dann sieht man hinter der Rigipsplatte außer Luft nämlich genau nix - und man heizt wunderbar den Balkon mit), die Badewanne (neue Badewannen sind mit 50 Liter weniger Wasser voll), die Thermostate tauscht, dann brauchen wir doch nicht weiterreden, daß das Sinn macht.

 

Oder?

 

Also - zusammengefaßt: Meine Kritik bezieht sich auf unklare und widersprüchliche Auskünfte bezüglich Zuständigkeiten - und darauf, dass es in jeden Fall anders geht - und wer lauter Schreit, bekommt was, und wer nicht, nicht...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Also ich wollte hier wirklich keinen Streit auslösen. Nochmals, vielen Dank, Bildermacher, du hast mir sehr geholfen mit deinen Infos! Darf ich mich ggf. nochmals an dich wenden, wenn ich eine Wohnung angeboten bekomme und mir etwas unklar ist?

LG,

Mella

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Keine Sorge, ist eh kein Streit - es ist nur so, dass (keine Ahnung, warum) viele Leute die Sorge haben, daß irgendwas passieren könnte, wenn sie nach ihren Rechten fragen...

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Na also vielen Dank für die Tipps! Freu mich auch über noch weitere - wie ja schon angesprochen, kenne ich natürlich nicht die "Marotten" dieser Wohnungen. *LOL* Rosenholzparkett - wär aber nicht schlecht!

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