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Wer malt aus?

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Wie funktioniert das in AE?

 

Wenn man eine andere Wohnung bekommt - wer kümmert sich darum, daß neu ausgemalt wird?

Antworten

17 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Sprich mal die Hausverwaltung auf dieses Thema an.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Das tut mal leichter, wenn man sich auf das entsprechende OGH-Urteil berufen kann - sprich, daß das auch in AE gilt, weil hier einiges aus dem Mietgrecht nicht zu gelten scheint.

 

Insbesondere was vor allem Ablöseforderungen an Nachmieter betrifft, die eigentlich vom Vermieter abzulösen wären wie wicherheitstüren, Parkettböden, etc...

 

Die Hausverwaltung wird sich natürlich um alles drücken wollen, was geht...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Das tut mal leichter, wenn man sich auf das
» entsprechende OGH-Urteil berufen kann - sprich,
» daß das auch in AE gilt, weil hier einiges aus dem
» Mietgrecht nicht zu gelten scheint.
»
» Insbesondere was vor allem Ablöseforderungen an
» Nachmieter betrifft, die eigentlich vom Vermieter
» abzulösen wären wie wicherheitstüren,
» Parkettböden, etc...
»
» Die Hausverwaltung wird sich natürlich um alles
» drücken wollen, was geht...

 

Ich würd dir empfehlen einfach mal die HV anzurufen und schaun was die sagen.

 

Du wirst eine ähnliche Auskunft bekommen wie:

 

- Böden müssen brauchbar sein (keine schweren Beschädigungen oder Verunreinigung, normale Abnützung ist OK)

- Boden muss drinnen sein, muss auch nicht abgelöst werden wenns ein Top-Parkett ist.

- Wände müssen "brauchbar" sein (es muss nicht neu ausgemalt werden), auch Löcher von Bohrungen oder Nägeln sind OK, aber keine großflächigen Beschädigungen.

- Sicherheitstür muss nicht abgelöst werden, weil die Tür ja drinnen sein muss.

- Wohnung muss im Urzustand sein - wenn Du das willst und das großartige Veränderungen sind (fehlende Wände,...)

 

Wenn dem Vormieter was nicht passt, kann er die "wertvollen" Böden und die Türe ja mitnehmen...

 

Nachteilig ist wenn Du es mit einem Erstmieter zu tun hast, weil der meinem Verständnis nach Weitergaberecht hat und "an den Meistbietenden" weitergeben kann. Wobei dieses Geld noch innerhalb eines Monats nach der Übergabe rückgefordert werden kann, weil einige Sachen wie eben Böden und Türen nicht ablösbar sind. Ich hab das mal im Internet gelesen, google einfach mal danach.

 

Aggressiv auf die HV zuzugehen würd ich nicht empfehlen, sind auch nur Menschen die ihren Job machen. Damit wirst eher nicht weiterkommen. Ausser Entscheidungen sind ist wirklich gehen OGH-Urteile, dann ist das sicherlich notwendig auf sein Recht zu pochen.

 

Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

@stefan@x-press.at

 

jetzt einmal ganz ehrlich, wie wäre es mit selbstinitiative statt nur zu fordern? hat du in der wohnung aus der du ausgezogen bist, neu ausgemalt für den nachmieter?

warum soll die allgemeinheit für dich zahlen?

ich bin vor 16 jahren von einer wohnung, in der ich erstmieter war in eine eingezogen, wo ich der 4. oder 5. mieter war. mir wäre nie eingfallen zu fragen, wer macht dies und das für mich, sondern ICH habe es gemacht. und ich kann dir sagen, ich habe viel gemacht!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» jetzt einmal ganz ehrlich, wie wäre es mit
» selbstinitiative statt nur zu fordern? hat du in
» der wohnung aus der du ausgezogen bist, neu
» ausgemalt für den nachmieter?

Nein, ich mußte sie beim Bezug selber ausmalen.

 

» warum soll die allgemeinheit für dich zahlen?

Wei die gesetzlichen Betsimmungen es so vorsehen?

Und wieso die Allgemeinheit?

 

» ich bin vor 16 jahren von einer wohnung, in der
» ich erstmieter war in eine eingezogen, wo ich der
» 4. oder 5. mieter war. mir wäre nie eingfallen zu
» fragen, wer macht dies und das für mich, sondern
» ICH habe es gemacht. und ich kann dir sagen, ich
» habe viel gemacht!

 

Ja, nur haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den letzten 2 Jahren geändert - und wieso - ganz ehrlich - soll ich in einem Umzugsmohnst, wo eh alles stressig und teuer ist, auf noch in eigener Zeit und auf eigene Kosten etwas machen, was nicht meine "Zuständigkeit" ist.

 

Abgesehen davon, bin ich beim Tahscb der Schalter udn Stecker draufgekommen, daß die Hälfte der Stromkablen falsch dimensioniert sind.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Wei die gesetzlichen Betsimmungen es so
» vorsehen?
» Und wieso die Allgemeinheit?

 

Ich habe verstanden, dass Du meinst die HV, das heißt die anderen Mieter sollen für das Ausmalen zahlen. Und bei den Betriebskosten die Du zahlen wirst, sind solche Spompernaderln dann auch mit eingerechnet. Und wenn man es von Deiner Anzahlung abzieht, wirst auch keine Freude haben.

 

Ganz ehrlich, wenn von mir als ausziehender Mieter verlangt wird, dass ich die Wände neu tapezieren oder streichen soll, dann pick ich Dir die (für mich) häßlichsten und billigsten Tapeten drauf, die ich finden kann.

 

Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Nun - der vermieter darf da nicht über die BK verrechnen - das wäre ja noch schöner!!!

 

(ich mach das sonst am "freien" markt, wenn ich wem helfe eine Wohung zu organisieren, daß ich 2 Monate mietfrei, dafür selber ausmalen aushandel...)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Wenn der Vermieter z.B. das Ausmalen zahlen muss, so kann er dies natürlich nicht über die Betriebskosten verrechnen!!!

D.h. in keinem Fall ist die Allgemeinheit irgendwie betroffen; es werden lediglich die Gewinne des Vermieters geschmälert.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Wenn der Vermieter z.B. das Ausmalen zahlen muss,
» so kann er dies natürlich nicht über die
» Betriebskosten verrechnen!!!
» D.h. in keinem Fall ist die Allgemeinheit
» irgendwie betroffen; es werden lediglich die
» Gewinne des Vermieters geschmälert.

 

Aus welchem Titel meiner Miete entstehen bei der AEAG Gewinne? Aus dem Kapitaldienst, da wird ja der Kredit zurückgezahlt? Möglicherweise aus der Abwohnung die beim Ausziehen von Deinem Genossenschaftanteil abgezogen wird...

 

Du scheinst Dich auszukennen, klär uns auf und nenne bitte auch Quellen zum Nachlesen!

 

Danke, Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ganz einfach: aus dem Mietertrag. Die monatlichen Kosten bei einer Mietwohnung setzen sich zusammen aus: Miete + Annuitäten + Betriebskosten + EVB. Während Annuitäten + BK im Umlageverfahren and den Mieter weitergegeben werden, werden aus den Mieterträgen die laufenden (betriebswirtschaftlichen) Aufwendungen des Vermieters gedeckt. Ertrag - Aufwendungen = Gewinn

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Ganz einfach: aus dem Mietertrag. Die monatlichen
» Kosten bei einer Mietwohnung setzen sich zusammen
» aus: Miete + Annuitäten + Betriebskosten + EVB.
» Während Annuitäten + BK im Umlageverfahren and den
» Mieter weitergegeben werden, werden aus den
» Mieterträgen die laufenden
» (betriebswirtschaftlichen) Aufwendungen des
» Vermieters gedeckt. Ertrag - Aufwendungen = Gewinn

 

Unsere Miete hat laut Abrechnung keinen Punkt Miete, sondern:

- Kapitaldienst

- Erhaltungs und Verbesserungsbeiträge

- Verwaltungskosten

- Betriebskosten

- Lift

- Heizung

- Warmwasser

- Ausfallkomponente

 

Schätze dass diese Spompernadln aus der Ausfallkomponente (sagt mir nix) und/oder aus den BKs gezahlt würden. Teilweise wahrscheinlich auch aus der "Abwohnung", die vom Genossenschaftsbeitrag abgezogen wird.

 

Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» - Erhaltungs und Verbesserungsbeiträge

 

Na das wäre schon ein passender Punkt!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

hm - was heißt denn dann "gemeinnützige" ?

ich dachte, genossenschaften die sich so betiteln, dürfen keinen "gewinn" machen?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» hm - was heißt denn dann "gemeinnützige" ?
» ich dachte, genossenschaften die sich so
» betiteln, dürfen keinen "gewinn" machen?

 

Bis jetzt habe ich hier allgemein zum MRG und WEG geschrieben, gehe aber gerne konkret auf den WP ein.

 

(a) ist die AEAG überhaupt 'gemeinnützig'?

(b) Sie dürfen - glaube ich - keine Gewinne ausschütten; Gewinne machen, jedoch bis zu einer gewissen Grenze schon (nennt sich dann allerdings nicht 'Gewinn' sondern 'Überschuß')

 

Zu (b): gemeinnützige Wohnbaugesellschaften kann man auch ohne weiteres mit gemeinnützigen Vereinen vergleichen. Auch diese dürfen keinen Gewinn ausschütten; dennoch muß am Ende des Jahres zumindest eine positive Null in der Einnahmen/Ausgaben Rechnung stehen. Die Mitgliedsbeiträge werden daher so kalkuliert, dass das Jahresergebnis positiv ist und in den kommenden Jahren auch positiv bleibt (man kann ja nicht jedes Jahr die Beiträge beliebig verändern; es muß eine Kontinuität gegeben sein). (Anm.: was jetzt folgt gilt natürlich nur für finanziell erfolgreiche Vereine mit z.B. hohen Sponsoreneinnahmen): Für spätere Eventualitäten füllt (in der Regel) der Kassier des Vereins den Gewinntopf bis an die steuerfreie Grenze, sodass die Gemeinnützigkeit noch durchgeht. Der darüberhinausgehende Gewinn muss natürlich irgendwie verpulvert werden: Da werden eben Fahrtkostenzuschüsse ausbezahlt; Weihnachtsfeiern organisiert; bei Veranstaltungen wird das Equipment 'teuer' vom Bekannten ausgeliehen usw.

 

Nachtrag: Wenn die AEAG keinen Gewinn machen würde (bzw. keine Gewinnrücklagen hätte), wie wäre es dann möglich, dass die AEAG Neubauprojekte in Simmering hat (werden/wurden diese Projekte jetzt eigentlich realisiert??)

 

Nach-Nachtrag: Falls hier der Einwand kommt, dass geschmälerte AEAG Gewinne doch auf die Allgemeinheit zurückfallen, weil die WP Bewohner ja Aktionäre sind: JEIN.

Um auf das Vereinsbeispiel zurückzukommen: Je kleiner der Verein, desto mehr profitieren die Mitglieder vom Überschuß. Je größer der Verein ist, desto weniger kommt ganz unten (bei den Mitgliedern - bzw. im Vergleich bei den Aktionären) an - da fallen vorher die Prämien für Aufsichtsrat bzw. Vorstand großzügiger aus.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hi,

 

» (a) ist die AEAG überhaupt 'gemeinnützig'?

 

Davon gehe ich schon aus - der Firmenwortlaut, wenn ich nicht irre: "Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft Wohnpark Alt Erlaa"

 

» (b) Sie dürfen - glaube ich - keine Gewinne
» ausschütten; Gewinne machen, jedoch bis zu einer
» gewissen Grenze schon (nennt sich dann allerdings
» nicht 'Gewinn' sondern 'Überschuß')

 

Soweit ich bisher erfahren habe, wäre es schon möglich Gewinne auszuschütten. Wie Du weiter schreibst, würde es aber kaum einen Sinn machen.

 

Aber darüber scheiden sich bekanntlich die Geister - also viel Spaß weiterhin dabei zwinkerndes Smiley ;)

 

Albert

P.S.: Hab übrigens eh grad vorhin die FAQs dahingehend erweitert.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Davon gehe ich schon aus - der Firmenwortlaut,
» wenn ich nicht irre: "Gemeinnützige
» Wohnungsaktiengesellschaft Wohnpark Alt Erlaa"

Siehst, wieder etwas dazugelernt zwinkerndes Smiley ;). Ich kannte diese Firma bis jetzt nur als 'AEAG' und nicht unter ihren vollständigen Namen.

 

» Soweit ich bisher erfahren habe, wäre es schon
» möglich Gewinne auszuschütten. Wie Du weiter
» schreibst, würde es aber kaum einen Sinn machen.

Könnte sein, dass im Aktiengesetz hier etwas verankert ist. Könnte mir vorstellen, dass ein Dividende, die einen gewissen %-Satz (oder vielleicht sogar nur %o Satz...) nicht übersteigt, durchaus ausgeschüttet werden darf.

 

Aber ich glaube jeder, der sich mit den österr. Steuergesetzen ein wenig beschäftigt weiß, dass dies ein extrem undurchschaubarer Dschungel ist. Da gibt es mehr Schlupflöcher als in einem Emmentaler ...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Der ÖAMTC ist auch "gemeinnützig".

 

ich glaub, daß das Wort halt oft mit Sozial verwechselt wird...

 

haha - und dann gibt's auch noch Genossenscahften, die das Wort "sozial" im namen haben... zwinkerndes Smiley ;)

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