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Wohnpark

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Warum wird der Wohnpark nicht kopiert?

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Es handelt sich dabei um eine ernstgemeinte Frage, die mich eigentlich schon lange beschäftigt.

 

Alteingesessene Forumsbesucher wissen ja, dass ich die Optik des Wohnparks als 'fürchterlich' (um es nett zu umschreiben) und das ganze Projekt als architektonische Wahnsinnstat auf einer ehemals grünen Wiese bezeichne - das ist aber meine persönliche (Einzel-?)meinung.

 

Andererseits: Die Wohnzufriedenheit der Bewohner scheint recht hoch zu sein (dies ist ja erwiesen), und wenn man die vielen Lobgesänge in div. Foren/Medien glaubt, dann ist die Mehrheit auch mit der Optik zufrieden.

Wenn das Ganze jetzt so toll ist, warum hat man dieses Erfolgskonzept eigentlich in den letzten 25 Jahren nirgendwo in Österreich kopiert??

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39 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

das ist jetzt vielleicht kein 100%ig passendes posting, aber es geht hier auch um architektur eines gebäudes, welches nicht kopiert wurde. kennt ihr die kubushäuser in rotterdam? hier ist eine website darüber, sehr interessant!

 

http://www.kubuswoning.nl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

habe gerade ein bauprojekt entdeckt, in welchem die form eines "halben" wohnparks benutzt wird. versuche gerade von der architektIN renderings davon zu bekommen...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hi Stephan,

 

» Wenn das Ganze jetzt so toll ist, warum hat man
» dieses Erfolgskonzept eigentlich in den letzten 25
» Jahren nirgendwo in Österreich kopiert??

 

und waren brauchbare Antworten dabei? Oder rätselst Du immer noch zwinkerndes Smiley ;)

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Es war eine nette Diskussion - mehr wollte ich nicht bezwecken..

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

find ich auch

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ich glaube, der Wohnpark ist überdurchschnittlich gut von der öffentlichen Hand finanziert.

 

Ausserdem musste man damals noch keinen Plan machen, wie man das Trumm "später" wieder abreisst und entsorgt... zwinkerndes Smiley ;) (Ich find jetzt aber nicht, wo das gesetzlich reguliert ist...)

 

Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

WOHNPARK KOPIEN: es gibt übrigens durchaus einige mit dem wohnpark vergleichbare projekte. gerade in dieser zeit der 60er/70erjahre wurden ja viele visionen realisiert. allerdings hat sich vermutlich keine der gebäude so gut entwickelt wie der wohnpark. so gibt es etwa in münchen am olympiagelände einen komplex der fast wie ein dekonstruierter wohnpark wirkt. so sind hier terrassenhäuser in schlangenlinien realisiert, und daneben befinden sich etwa 30 stöckige hochhäuser die ein bischen an den oberen teil des wohnparks erinnern.

 

ein ähnliches konzept wurde in london beim "barbican" realisiert. neben drei sehr hohen hochhäusern mit balkonen stehen mehrere blockartige flachere gebäude. darin eingebettet ist ein kunstzentrum (barbican art center), büchereien, ein teich sowie eine art kreis-arena für freiluftaufführungen.

 

bei beiden projekten fehlen allerdings die dach- bzw. hallenbäder, und ich glaube die bewohner sehen die jeweiligen komplexe eher einfach als einen zusammenhängenden stadtteil und zum wohnen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Interessant...

@München: die sind mir gar nicht aufgefallen, als ich vor ca. 2 Jahren das letzte Mal im Olympiapark war. Sollte ich heuer wieder einmal nach München kommen, werde ich meine Augen offen halten.

 

@London: Dieses Viertel sagt mir jetzt ehrlich gesagt nichts. Werde aber auch hier offenen Auges durch die Stadt spazieren, wenn ich das nächste mal in London bin (und hierzu auch die entsprechende Zeit habe).

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

man kann hier leider keine fotos posten aber hier http://tinyurl.com/2cety9 sind fotos von münchen und hier http://tinyurl.com/29ptbn von barbican.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Witzig..die Fotos sind sicher vom Funkturm aufgenommen worden; da oben waren wir sogar essen; die Bauten sind mir trotzdem nicht aufgefallen (wahrscheinlich weil der Tag eher verregnet war).

Haben tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem WP

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

hallo stefan! es gibt mehrere gründe, warum der wohnpark vor allem in österreich nie kopiert (= nochmal ähnlich gebaut) wurde. der wohnpark hatte das glück in einer zeit gebaut worden zu sein, wo man an zukunftsvisionen und epochalen dingen glaubte. die gesiba hat dabei alle drei türme errichtet und betreibt die anlage auch, und somit sind alle errichtungskosten, sowie die betriebskosten aufeinander aufgeteilt, zumal ja auch alle praktisch den gleichen luxus (schwimmbad, hallenbad, park, spielplätze) haben.

 

aber heutzutage würden ähnliche projekte ganz anders ablaufen. da würde mal ein architekt einen masterplan machen der die drei hochhäuserpositionen und höhen bestimmt, aber dann würden diese projekte zerteilt werden, und in einem wettbewerb würden dann andere architekten die jeweiligen gebäude zeichnen und planen und wer diese dann baut, wäre wieder eine frage eines wettbewerbes und wieder kämen neue beteiligte ins spiel. unterm strich würden vermutlich 3 unterschiedliche gebäude rauskommen, und weil der eine ein hallenbad hat und der andere nicht, müssten auch die abrechnungen und verwaltung unterteilt sein, denn sonst gäbe es nur streit.

 

ähnlich lief alles auf der donaucity ab, vor kurzem am wienerberg und im kabelwerk, und als nächstes passiert ähnliches auf den aspanggründen/eurogate. wie dumm dieses vorgehen ist zeigt ein besonders trauriges beispiel: so wurden am wienerberg drei hochhäuser von coop himmelb(l)au mit einer skyloop brücke verbunden um allen einen zugang zum dachbad zu gewähren, jedoch wurde teil 1+2 von der SEG und 3 von mischek gebaut, und SEG machte daraus mietwohnungen und mischek eigentumswohnungen. da mischek aber vorher mit ihrem teil fertig war und man so bereits wohnungen verkaufte, konnte man sich im nachhinein nicht mit der SEG einigen, wie man das gemeinsame dachbad kostenmäßig teilt. am schluß baute die SEG mitten auf die skyloop eine türe, und verbot so dem anderen teil des dreiteiligen hochhauses den zugang zum dachbad!

 

aber auch die anderen bauträger konnten sich nicht einigen wer nun zb. für die laufenden kosten der öffentlichen flächen zuständig wäre, also "vergaß" man einfach auf spielplätze und pflanzte kaum bäume. unser park ist dagegen eine oase, eben weil nur die gesiba hier bauträger war.

 

ein weiterer grund warum der wohnpark nicht nochmal gebaut wird/wurde ist, dass man heute keine visionen mehr bauen will: man will geld machen. spart man ein hallenbd ein, kann man bau-, wartungs- und betriebskosten sparen. lässt man pflanzentröge weg oder gibt man aufs dach einfach kieselsteine, so ist es ebenfalls günstiger. letztendlich ist scheinbar immer noch ein großer markt für wohnungen da, und wohnungen ohne bäder oder park verkaufen sich trotzdem ebenfalls. warum dann also einen wohnpark bauen, wenn man mit einem lieblosen reihenhaus ebenso zahlende mieter findet?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo Körpermaler zwinkerndes Smiley ;)

 

Ich kann nur zustimmen, was die Zerklüftungstendenz bei der Planung betrifft. Aus meiner Sicht ist das eben ein Ergebnis der aktuellen Strömungen bei Stadtplanung und Architektur.

 

Monostrukturen wie den Wohnpark hält man für negativ. Sind ja grundsätzlich auch tatsächlich nicht ganz unproblematisch.

 

Also macht man einen auf Vielfalt. Dieser Aspekt ist mehr aus der Stadtplanung.

 

Ein architektonischer ist die Rückkehr des Straßenrasters. Für Glück ist der Straßenraster wie im 16. Bezirk mit den Zinshäusern ein rotes Tuch. Der Wohnpark daher: 3 Blöcke und keine Straßen dazwischen zwinkerndes Smiley ;)

 

In der Wiesenstadt hingegen: Ein bewusstes JA wieder zur Straße und ihren positiven Effekten. Das eben eine aktuelle architektonische Strömung.

 

Es wird auch wieder in eine andere Richtung kippen. Ich finds einfach schade, dass es niemanden zu geben scheint, der es versucht, all diese guten Ideen unter einen Hut zu bekommen - soweit das halt geht.

 

Und was die VISIONEN betrifft: Ja, ich geb Dir recht. Wir lernen es tagtäglich. Nur mit Pragmatismus kommt man in dieser Welt/Zeit wirklich weiter *traurig-schau*

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Die Erklärung scheint plausibel - auch die Wiesenstadt ist ja ziemlich 'zerklüftet' da jede Parzelle von einem anderen Bauträger stammt. - Und wie weit 'Visionen' von der Wirklichkeit entfernt sind, zeigt ja das Projekt der Parzelle C (Sozialbau - Globaler Hof). Von dort hört man Geschichten ....

 

Nichts gegen Visionen - die Welt soll sich ja weiterentwickeln - ohne Visionen würden wir noch in Höhlen leben und mit Speeren die Tiere jagen (das Klima wäre auf der anderen Seite darüber sehr erfreut).

Aber: Es spricht ja auch nichts dagegen, etwas erfolgreiches aufzugreifen und dieses weiterzuentwickeln (wie Albert auch geschrieben hat) - aber ich glaube jeder Archiktekt hat anscheinend den inneren Zwang, jedes Rad neu erfinden zu müssen, um ja nicht in den Vorwurf des Plagiats zu kommen (das wirst du als Künstler wahrscheinlich besser wissen zwinkerndes Smiley ;) )

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

aber gerade die gebäude die in der wiesn, im kabelwerk, oberlaa oder demnächst auf den eurogate gründen gebaut werden, sind ja sehr ähnlich und fast schon plagiate voneinander. dabei ist die gestaltung des wohnparks eher eine art effiziente logische lösung, um optik gings harry glück eher nicht.

 

ich finde übrigens, dass eine jahrhundertchance vertan wurde, als man "in der wiesn" baute. stell dir vor man hätte einen masterplan gemacht in dem man den wohnpark spiegelt, also praktisch nach süden fortführt. aber die gebäude wären von unterschiedlichen architekten gebaut, hätten also den wohnpark erweitert und remixed. hätte man auch noch die anton baumgartnerstraße nach unten gelegt, wäre es ein mega-park geworden! es gab darüber übrigens mal einen thread, ich hatte sogar satellitenfotosimulationen davon gemacht zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Stimme dir zu einem großen Teil zu.

 

» ich finde übrigens, dass eine jahrhundertchance
» vertan wurde, als man "in der wiesn" baute. stell
» dir vor man hätte einen masterplan gemacht in dem
» man den wohnpark spiegelt, also praktisch nach
» süden fortführt. aber die gebäude wären von
» unterschiedlichen architekten gebaut, hätten also
» den wohnpark erweitert und remixed.

 

Ja und Nein. Hätte sicher Vorteile gehabt, aber andererseits bin ich froh, 'nur' 3 Parteien über mir und meinem Garten zu haben. Eigentlich ist mir unsere Anlage schon zu groß.

 

» hätte man auch
» noch die anton baumgartnerstraße nach unten
» gelegt, wäre es ein mega-park geworden! es gab
» darüber übrigens mal einen thread, ich hatte sogar
» satellitenfotosimulationen davon gemacht zwinkerndes Smiley ;)

 

Da gab es 'mal die Vision AltErlaa 2031 (od. so ähnlich) hier im Forum - praktisch ein Sequel einer print Reportage. Auch da habe ich die Überplattung der A.Baumgartner-Str. vorgeschlagen. Die Überplattung könnte 2-stöckig sein; ganz unten: die Autos; in der Mitte: Geschäfte, woduch die Einkaufszentren Kaufpark und Wiesenstadt verbunden werden könnten (obwohl die Wiesenstadt mittlerweile nur noch ein Zentrum der leerstehenden Geschäfte ist); ganz oben könnte man dann Begrünen und einen Freiraum schaffen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ich stehe nach wie vor dazu, dass man den wohnpark "in der wiesn" hätte spiegeln sollen. die synergie der verdoppelung hätte eine menge interessanter möglichkeiten erlaubt, und die ubahnstation wäre für diesen stadtteil ebenfalls sehr nahe gewesen.

 

ist "in der wiesn" denn tatsächlich um soviel besser wie der wohnpark? ich mag niemanden zu nahe treten, aber wenn mein bekannter im roten haus am balkon steht, sieht er 12 balkonen direkt rein. für mich ist das irgendwie null privatsphäre, und privatsphäre find ich schon auch irgendwie gut.

 

auch die sache mit den geschäften ist für mich nicht ganz so optimal. am wohnpark wird ja kritisiert, dass er im sockel keine geschäfte hat, und somit kein "urbanes leben" entsteht. nur: welches urbanes leben entstand denn "in der wiesn"? die sushibars sind größtenteils weg, der niedermeyer und libro sind geflüchtet, das tolle edelrestaurant wurde durch eine schnitzelbude ersetzt, und auch der bipa ist vor einigen wochen ausgezogen. bleibt noch das ehemalige "karöttchen", welches heute ebenfalls gähnend leer war und ein leerer anker mit der vermutlcih unfreundlichsten bedienung im umkreis von 5 kilometer (besucht etwa um 18.h am 10.1.). das einzige funktionierende geschäft scheint die videothek zu sein.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» ich stehe nach wie vor dazu, dass man den
» wohnpark "in der wiesn" hätte spiegeln sollen. die
» synergie der verdoppelung hätte eine menge
» interessanter möglichkeiten erlaubt, und die
» ubahnstation wäre für diesen stadtteil ebenfalls
» sehr nahe gewesen.

Ich habe ja geschrieben, dass dies auch Vorteile gehabt hätte. Provokant könnte ich ja jetzt auch sagen, nachdem die Gegend vor ca. 25 Jahen eh schon mit dem Wohnpark verschandelt wurde, so hätte man das Projekt durchaus in den Süden verlängern können. Der Schaden wäre dadurch größer geworden (*großes Zwinkersmilie*)

 

» ist "in der wiesn" denn tatsächlich um soviel
» besser wie der wohnpark?

Habe ich das irgendwo behauptet?? Ich habe nur gesagt, dass ich keine Hochhäuser in der Peripherie mag. Das hat aber ausschließlich mit der Optik (Stadtbild) zu tun.

 

» ich mag niemanden zu nahe
» treten, aber wenn mein bekannter im roten haus am
» balkon steht, sieht er 12 balkonen direkt rein.
» für mich ist das irgendwie null privatsphäre, und
» privatsphäre find ich schon auch irgendwie gut.

Das wäre ein Horror für mich. In einer derartigen Wohnung würde ich nie leben wollen - OK in unser Schlafzimmer (Hofseitig) könnte man auch von vielen anderen Wohnungen hineinsehen, aber da halten wir uns in der Regel tagsüber so wie so nicht auf; und in der Nacht ist die Rollo herunter - also geringes Übel. Unser Lebensmittelpunkt (wenn wir zufällig irgendwann einmal zu Hause sind...) spielt sich so wie so im Wohnzimmer ab - und da könnte man nur von der 100m Laufbahn der Mittelschule in unsere Wohnung/Garten sehen. Und am Wochenende ist ja zum Glück keine Schule...

 

» auch die sache mit den geschäften ist für mich
» nicht ganz so optimal. am wohnpark wird ja
» kritisiert, dass er im sockel keine geschäfte hat,
» und somit kein "urbanes leben" entsteht. nur:
» welches urbanes leben entstand denn "in der
» wiesn"? die sushibars sind größtenteils weg, der
» niedermeyer und libro sind geflüchtet, das tolle
» edelrestaurant wurde durch eine schnitzelbude
» ersetzt, und auch der bipa ist vor einigen wochen
» ausgezogen. bleibt noch das ehemalige
» "karöttchen", welches heute ebenfalls gähnend leer
» war und ein leerer anker mit der vermutlcih
» unfreundlichsten bedienung im umkreis von 5
» kilometer (besucht etwa um 18.h am 10.1.). das
» einzige funktionierende geschäft scheint die
» videothek zu sein.

Meine Worte - als ich mich noch als MBR engagiert habe, habe ich den Mehrheitseigentümer mehrmals auf diese dümmliche Politik mit den Geschäften hingewiesen und ihnen dezitiert gesagt, dass es so nicht klappen kann. Ich habe denen immer gesagt, dass die ein Geschäft brauchen, dass die Leute anzieht und somit Laufkundschaft bringt (z.B. McDonalds od. dergleichen). Na ja, die Rechnung bekommen sie ja präsentiert. Persönlich schade finde ich nur, dass der Bipa zugesperrt hat, denn im Vergleich zu unserem (ehemaligen) Bipa ist der Bipa im Kaufpark ja eine absolute Zumutung.

Aber im Kaufpark läuft ja auch sehr vieles verkehrt. Anstatt in den Kaufpark-Shopper sollten die Geschäftsleute einmal das Geld in einen guten Unternehmensberater investieren ...

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

@KAUFPARK: hier bohrst du in offene wunden. wobei der kaufpark ja an sich nicht schlecht ist, aber einerseits weht über alles so ein hauch der billigen 70er, und andererseits ist das warenangebot nicht optimal. dabei wären einige dinge durchaus leicht zu ändern, zb könnte man ja ENDLICH mal diese schrecklichen deckenverkleidungen in form von holz-waben entfernen. der bipa wurde übrigens verlegt und total-umgestaltet. er gehört meier meinung nach neben dem neuen billa nun zu den bestgestalteten geschäften hier!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» @KAUFPARK: hier bohrst du in offene wunden. wobei
» der kaufpark ja an sich nicht schlecht ist, aber
» einerseits weht über alles so ein hauch der
» billigen 70er, und andererseits ist das
» warenangebot nicht optimal.

Nicht nur das, auch die Öffnungszeiten sind nicht einheitlich (oder haben mittlerweile alle am Sa nachmittag geschlossen? - Außerdem gibt es zu viele Freß-/Saufbuden im Verhältnis zu den Geschäften. Dadurch wird der Kaufpark als Einkaufszentrum nicht wahrgenommen.

» dabei wären einige
» dinge durchaus leicht zu ändern, zb könnte man ja
» ENDLICH mal diese schrecklichen
» deckenverkleidungen in form von holz-waben
» entfernen.

Richtig - aber wenigstens sauber ist der Kaufpark.

 

» der bipa wurde übrigens verlegt und
» total-umgestaltet. er gehört meier meinung nach
» neben dem neuen billa nun zu den bestgestalteten
» geschäften hier!

Besser als das alte Eckgeschäft ist er jetzt allemal. Aber im Vergleich zum Ex-Bipa in der Wiesenstadt ist er trotzdem ein Horror (er ist nach wie vor viel zu klein)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

@IN DER WIESN-GESCHÄFTESTERBEN: aber die shops im sockel sind ja teil von dem urbanen stadt-gedanken den die architekten "in der wiesn" so geliebt haben (habe das selber mal bei einer führung gehört). wo lag also das problem - sind es zu wenige mieter im umfeld? war das warenangebot so schlecht? als ich um 19h im innenhof des roten hauses war, hatte ich jedenfalls das gefühl es war sehr still und unbelebt. schade irgendwie, denn die idee der vermischung von wohnen und geschäft finde ich ja durchaus auch gut. aber vom gefühl her würde ich sagen, dass ich in solchen geschäften eher mal schnell auf ein bier oder einen kaffee gehen möchte. aber wo kann man das? wo gibts überhaupt ein nettes "beisl" hier??????? (viele fragezeichen). das cape town war für mich nie so ein lokal, das porto-del-vino/schnitzstube ist es ebenfalls nicht, und das cafe-sissi auch nicht. was mir fehlt ist ein stilvolles beisl, vielleicht sogar bissl trendy-jugendlich. das bogenschieß-geschäft wäre dazu recht gut gewesen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

In meinen Augen werden hier komplett falsche Ziele verfolgt - von den Vermietern (schlechter Branchenmix - z.B. hätte ich die Firma IPA Solution niemals einmieten lassen, da diese keine Kundschaft vor Ort bringt; dies ist aber in einem neuen Geschäftsviertel - die Wiesenstadt ist ja offiziell eine 'Wiener Einkaufsstraße' - absolut notwendig) und von den Mietern (z.B. Big Zadeh - vorm. Karöttchen - hier kommt mir vor, dass er sich nicht traut eine Nische zu besetzten (türkische Spezialitäten); dadurch ist er nur ein kleiner Greißler, der gegen Interspar/Billa überhaupt keine Chance hat).

Nachdem der Bipa jetzt ausgezogen ist, haben wir ja überhaupt keine Geschäfte mehr zum Einkaufen - praktisch alles nur noch Dienstleister.

 

Größter Fehler auch hier: Absolute Uneinigkeit bei der Planung des Stadterweiterungsgebietes. Hier hat der zuständige Stadtrat (inkl. BV Wurm) extremste Kurzsichtigkeit bewiesen. Man hätte die Bauträger schon bei der Planung zwingen müssen, auf eine zusammenhängende Geschäftsfläche vom Erlaaer Platz bis hin zum Innenhof der Wiesenstadt zu achten.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

die IPA war dem vermieter sicher lieber als ein leerstand. was karöttchen betrifft: er will sicher keinem billa konkurrenz machen. vielmehr ist das der kleine, türkische laden, wie man ihn in london oder berlin oft sieht. dort kann man milch oder kleinigkeiten kaufen, wenn man nicht weit gehen will, und er hat (theoretisch) auch um 23h noch offen. allerdings war ich gestern dort, und es war gähnende leere. man geht rein und links sitzt jemand und rechts vorne sitzen zwei leute. aber einkaufsflair kommt da leider keiner auf, dazu ist das lokal viel zu kalt und das licht mit den flimmernden leuchtstoffröhre zu kühl. auch hat man da leider nicht wirklich das gefühl, dass der verkäufer ein offenherziger mensch ist der einen motiviert etwas zu kaufen, sondern der einfach seinen job macht und wartet bis er was in die kassa reintippen kann. das sortiment finde ich ausserdem auch nicht so besonders anziehend. es gibt übrigens eh eine menge türkischer sachen dort, zb trockenfrüchte, gewürze oder sogar wasserpfeifen zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

@KEINE HOCHHÄUSER AN DER PEREPHERIE: ich hab in einem interview mal gesagt dass ich es besser gefunden hätte, wenn man den wohnpark im 1. bezirk gebaut hätte. das war natürlich absichtlich ein bischen provokant, aber als location hätte ich zb nichts gegen eine zentralere lage. und es muss für die leute damals ein echt großer schock gewesen sein zu sehen wie aus einer gärtnereizone so eine hochhauszone wird. wieso hat man sich damals eigentlich genau für dieses grundstück interessiert?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

1. Bezirk ist vielleicht ein wenig übertrieben (Stichwort: Weltkulturerbe) - weiß aber schon, wie du das meinst. Aber die Donauplatte (gut die hat es damals noch nicht gegeben), wäre für dieses Konzept absolut optimal gewesen. Die jetztigen Hochhäuser dort sind ja lediglich kombinierte Wohn-/Bürohäuser ohne jeglichen Charme (teilweise zumindest).

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

also da muss ich gleich mal Stellung beziehen, und teile die Meinung vieler, dass der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht ist, sondern sich das Klima zyklisch verändert. Die korrupten Massenmedien jedoch bringen nur polemische Nachrichten zum Thema "Wärme". komischerweise wenns in Indien und Afrika schneit, muss man solche Informationen gezielt suchen. In MAssenmedien findet man darüber nichts.

 

Soviel dazu.

 

Ich glaube der Wohnpark ist was tolles, weil hier die Wohnkosten recht teuer sind (absolut gesehen. relativ zum sozialen gegenwert ist es hier "eh" günstig). Ich denke dass sich die kollektive positive meinung einfach potenziert, und so durch medien oder kommuikation in die Köpfe der MEnschen gelangt.

 

Es ist doch, rein infrastrukturell gesehen, nicht viel anders als im zB Schöpfwerk, wo die sozialen Probleme aber sehr gross sind.

 

ich tippe auf zwei wesentliche faktoren.

1) die gesiba hat hier vieles richtig gemacht, (wenngleich auch vieles falsch gemacht wird)

2) die mehrheit der bewohner sind gute menschen

 

lg

Alex

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

die belastung auf die umwelt durch den flugverkehr, das co2 was wir ausstoßen, die luftverpestung unserer energie usw ist für dich nicht mehr als nur von korrupten massenmedien erfunden wurden???

 

das schöpfwerk unterscheidet sich ziemlich vom wohnpark. hier kann ich vom job nach hause kommen, mir die badehose anziehen und aufs dach schwimmen gehen, dann wieder runter und am balkon noch ein bissl die sonne genießen, dann schnell noch zum kaufpark was einkaufen usw. schöpfwerk ist da anders konstruiert. alleine die eingangs-situation des hochhauses dort ist unglaublich. es ist da abends so dunkel, dass man echt angst kriegt.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» also da muss ich gleich mal Stellung beziehen,
» und teile die Meinung vieler, dass der Klimawandel
» nicht vom Menschen verursacht ist, sondern sich
» das Klima zyklisch verändert. Die korrupten
» Massenmedien jedoch bringen nur polemische
» Nachrichten zum Thema "Wärme". komischerweise
» wenns in Indien und Afrika schneit, muss man
» solche Informationen gezielt suchen. In
» MAssenmedien findet man darüber nichts.
»

Ist zwar OffTopic, aber das mit dem Klima weiß ich natürlich. Obwohl 'Nichts' trägt der Mensch zum Klimawandel auch nicht bei. Für die Probleme in der Atmosphäre ist er zu einem Großteil schon selbst verantwortlich.

Der Klimawandel selbst (Unwetter; Temperaturveränderungen) wird hauptsächlich durch den Golfstrom verursacht. Im Moment verlangsamt er sich halt ein wenig; bald (morgen od. vielleicht in ein paar Tausend Jahren - wer weiß das schon) kommt er zum erliegen und plötlich ist der Nordpol zum Südpol geworden und vice versa usw. usf. Kommt alle heiligen 3 Zeiten vor.

 

Noch mehr Off-Topic: Wer Medien glaubt ist selber schuld! Vieles wird gefaked (z.B. die Massen im Nahen Osten, die eine amerikanische Fahne verbrennen; der Glaube, das WTC sei von selbst aufgrund des Flugzeugcrashs eingestürzt; usw.)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hi Alex!

 

» also da muss ich gleich mal Stellung beziehen,
» und teile die Meinung vieler, dass der Klimawandel
» nicht vom Menschen verursacht ist, sondern sich
» das Klima zyklisch verändert. Die korrupten
» Massenmedien jedoch bringen nur polemische
» Nachrichten zum Thema "Wärme". komischerweise
» wenns in Indien und Afrika schneit, muss man
» solche Informationen gezielt suchen. In
» MAssenmedien findet man darüber nichts.
»
» Soviel dazu.

 

Öhh. Ich bin ja auch einer der vom Hundersten ins Tausendste kommt und zwischen zwei scheinbar nicht vewandten Themen eine Beziehung herstellen kann.

 

Achso, wart mal. Du glaubst einfach nicht was in Medien steht? Das betrifft die kolportierte Meinung über den Wohnpark genauso wie über den Klimawandel? Richtig?

 

» ich tippe auf zwei wesentliche faktoren.
» 1) die gesiba hat hier vieles richtig gemacht,
» (wenngleich auch vieles falsch gemacht wird)
» 2) die mehrheit der bewohner sind gute menschen

 

Ja.

 

lg Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» 2) die mehrheit der bewohner sind gute menschen

 

Und *bingo* - genau das machts aus (denke ich).

 

Auch wenn's ein wenig Schubladendenken ist, weil die "bösen" Menschen (oder die un-guten, wenn man so will) wohnen anderswo.

 

Jedenfalls nicht wo, wo man nicht wenig Geld auf den Tisch legen muß, um die Wohnung zu bekommen.

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo Stefan

 

cooles Thema. Hat mich auch schon immer interessiert. Und mit dem aeprint von vor 2 Jahren hab ich auch versucht das etwas zu streifen.

 

Meine Interpretation:

Der Wohnpark ist nicht so toll, wie er von seinen Bewohnern hochgejubelt wird. Er ist nicht so schlecht wie von seinen Kritikern behauptet. Es ist daher logisch und gut, dass nicht überall so gebaut wird. Es ist aber schade, dass nirgends so gebaut wird.

 

Eine Kopie fände ich vor allem gut, weil man viele gute Dinge weiterdenken und -entwickeln könnte und Nachteile, Probleme und Missstände einfach besser lösen könnte.

 

Leider gibt es aber in der Architektur und Stadtplanung derzeit Tendenzen, die ganz von Anlagen a la Wohnpark weggehen. Die Wiesenstadt ist eines der Beispiele dafür.

 

Ich glaube, der Wohnpark wird noch eine Weile unbeachtet bleiben müssen, bis ihn irgendwann einmal Jungarchitekten und -stadtplaner aus den Archiven kramen und wiederentdecken. Offensichtlich muss es immer solche hin- und herentwicklungen geben. Liegt teilweise auch daran, dass die Architektenzunft sehr stark von Neid und gegenseitigem Unverständnis geprägt ist - soweit halt meine Meinung zu dem was mir die Architekten von ihren gegenseitigen Arbeiten erzählt haben.

 

Albert

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» cooles Thema. Hat mich auch schon immer
» interessiert. Und mit dem aeprint von vor 2 Jahren
» hab ich auch versucht das etwas zu streifen.

Ich weiß; du hast damals auch über die Glück-Anlage in der Hadikgasse nähe Braunschweiggasse berichtet. Nur würde ich dies nicht mit dem Wohnpark vergleichen, da ich hier vor allem die Bauhöhe gemeint habe.

Anlagen mit Gesellschaftsräumen, Saunen, Dachbäder, autofreie Siedlungen, ... gibt es ja genug und werden nach wie vor geplant (der Körperbemaler zwinkerndes Smiley ;) hat ja z.B. auch das Projekt auf dem ehem. Flugfeld Aspern angesprochen).

Aber eben keines, dass die Bauhöhe ausnutzt; sprich: sehr viel Wohnmöglichkeit auf engstem Raum und trotzdem noch viel Grün.

 

Damit mich keiner falsch versteht: Die WP-Anlage finde ich als sehr gelungen, mir gefällt halt nicht die Optik (und die ist bekanntlich reine geschmacksache)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hi,

 

» Ich weiß; du hast damals auch über die
» Glück-Anlage in der Hadikgasse nähe
» Braunschweiggasse berichtet. Nur würde ich dies
» nicht mit dem Wohnpark vergleichen, da ich hier
» vor allem die Bauhöhe gemeint habe.

 

Ich verstehe. Doch gerade an der Bauhöhe scheitert es ja derzeit mancherorts nicht.

 

» Anlagen mit Gesellschaftsräumen, Saunen,
» Dachbäder, autofreie Siedlungen, ... gibt es ja
» genug und werden nach wie vor geplant (der

 

Eben: Auch das Thema "Vollwertwohnen" wird ja heute noch umgesetzt.

 

Was abhanden gekommen ist, scheint also diese Art der Kombination zu sein.

 

Das berührt mich bei neuen Hochhausbauten interessanterweise mehr als bei niedrigen Neubauten. Im Gegensatz zu Dir hab ich ja nicht so ein Problem mit Hochhäusern in der Peripherie.

 

Ich bin nur der Meinung, dass die Bewohner die Nutznießer aus der Hochhausverbauung sein sollten. *stolz-auf-den-punkt-gebracht* zwinkerndes Smiley ;)

 

Im Fall vom Wohnpark bedeutet das: Wir haben so dicht und hoch gebaut, dass wir Euch gewaltige Grünflächen geben können. Dass wir so niedrige Betriebskosten erzielen, dass wir einiges an Mehrwert bieten könne, usw. ...

 

Wenn ich mir die Donau-City oder den Wiener Berg ansehe, dann konnte die Stadt nur so dicht bauen lassen, weil die Wohnhausanlagen von den direkt benachbarten Erholungszentren und Grünräumen zehren können. Glück hat sie hingegen selbst auf der Baufläche geschaffen!

 

» Körperbemaler zwinkerndes Smiley ;) hat ja z.B. auch das Projekt auf
» dem ehem. Flugfeld Aspern angesprochen).
» Aber eben keines, dass die Bauhöhe ausnutzt;
» sprich: sehr viel Wohnmöglichkeit auf engstem Raum
» und trotzdem noch viel Grün.

 

Wir gesagt. Rund um die Donau-City und den Wiener Berg ist es schon auch sehr grün! Aber es ist keine Eigenleistung und somit kein Konzept, das überall anwendbar ist. Mitten im 16. Bezirk würde die Donaucity eben nicht funktionieren, der Wohnpark hingegen schon - behaupte ich mal zwinkerndes Smiley ;)

»
» Damit mich keiner falsch versteht: Die WP-Anlage
» finde ich als sehr gelungen, mir gefällt halt
» nicht die Optik (und die ist bekanntlich reine
» geschmacksache)

 

Um ehrlich zu sein: Ich halte Glück optisch für keinen guten Architekten. Das macht ihn aber aus: Er hat die Optik, der Funktion untergeordnet. Das soll nicht heißen, dass er sich um die Optik nichts gesch... hat. Aber eben: form follows function zwinkerndes Smiley ;)

 

Des is beim Hollein ned gaunz so, ned woar zwinkerndes Smiley ;)

 

Obwohl ich von dem auch schon Sachen gesehen habe, da war ich schlicht ergriffen. Aber der eine ist eben ein genialer Wohnbauarchitekt und den anderen lässt Du am besten nur Kunsttempel und was weiß ich was machen ...

 

Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Meine Interpretation:
» Der Wohnpark ist nicht so toll, wie er von seinen
» Bewohnern hochgejubelt wird. Er ist nicht so
» schlecht wie von seinen Kritikern behauptet. Es
» ist daher logisch und gut, dass nicht überall so
» gebaut wird. Es ist aber schade, dass nirgends so
» gebaut wird.

Na ja; dümmliche Bauten wie z.B. Rennbahnweg, Schöpfwerk, .. werden/wurden ja auch quasi kopiert - warum also nicht auch der Wohnpark. - Die Wohnzufriedenheit ist im WP ja mit Sicherheit höher als in den beiden oben genannten Anlagen; da brauchen wir uns ja nicht zu streiten.

 

» Eine Kopie fände ich vor allem gut, weil man
» viele gute Dinge weiterdenken und -entwickeln
» könnte und Nachteile, Probleme und Missstände
» einfach besser lösen könnte.

Agree!

 

» Leider gibt es aber in der Architektur und
» Stadtplanung derzeit Tendenzen, die ganz von
» Anlagen a la Wohnpark weggehen. Die Wiesenstadt
» ist eines der Beispiele dafür.

Leider; die Wiesenstadt finde ich auch nicht so toll gelungen (obwohl ich selbst dort wohne). Nur habe ich das Glück, dass mein Ausblick für die nächsten Jahre (od. wahrscheinlich sogar nächsten Jahrzehnte) 'Grün' bleibt, weil den Sportplatz der Schule wird man ja wahrscheinlich nicht zubetonieren. Architektonisch gefällt mir die Wiesenstadt (bzw. Osramgründe) besser, da die Bauhöhe nicht so enorm ist. Hochhäuser gehören meines Erachtens nicht in die Peripherie (die Gefahr einer Satelliten-Stadt bzw. Ghetto-Bildung ist dadurch sehr groß und das Stadtbild leidet ebenfalls sehr darunter).

 

» Ich glaube, der Wohnpark wird noch eine Weile
» unbeachtet bleiben müssen, bis ihn irgendwann
» einmal Jungarchitekten und -stadtplaner aus den
» Archiven kramen und wiederentdecken.
» Offensichtlich muss es immer solche hin- und
» herentwicklungen geben. Liegt teilweise auch
» daran, dass die Architektenzunft sehr stark von
» Neid und gegenseitigem Unverständnis geprägt ist -
» soweit halt meine Meinung zu dem was mir die
» Architekten von ihren gegenseitigen Arbeiten
» erzählt haben.

Leicht möglich.

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo Ihr im Wohnpark,

ich bin der, der vor über einem Monat das Thema Altmöbelentsorgung eingebracht hat. Nun verfolge ich die ganze Zeit über Eure Diskussionen. Ich bekomme nun immer mehr mit, dass die Wohnqualität und die Zufriedenheit der Einwohner des Wohnparks sehr gut ist. Gut, das sind jedoch nur wenige Meinungen von 10.000 Bewohnern oder über 3.000 Familien. Meine Frage an Euch wäre: Warum ziehen soviele Menschen wieder vom Wohnpark weg, wenn es doch so schön ist. Möglich dass für manche der Preis das Ausschlaggebende ist - glaube ich aber nicht, denn alle, die ich kennen lernte zogen in ein Viertel, wo es auch nicht billiger ist, aber dafür es weniger Annehmlichkeiten gibt. Viele der Menschen, bei denen ich beim Auszug dabei war, erklärten mir einen andere Gründe, die möchte ich jedoch jetzt nicht nennen. Ihr als eingesessene Bewohner des Wohnparkes müßtet es eigentlich wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Möglich dass für manche der

» Preis das Ausschlaggebende ist - glaube ich aber
» nicht, denn alle, die ich kennen lernte zogen in
» ein Viertel, wo es auch nicht billiger ist, aber
» dafür es weniger Annehmlichkeiten gibt.

 

Wo gibt es das billiger? ich habe für eine 50qm Wohnung im 12. Bezirk 430€ inkl BK, aber ohne Heizung und WW bezahlt, sind 8,6€ pro qm. Das Ding war im DG und unisoliert, mit dem vorigen WARMEN Winter (kaum unter 0°) habe ich 60€/Monat Heizung+WW bezahlt. Kann man jetzt nicht wirklich rechnen, aber kommt nun auf €9,8 / qm.

 

Ich zahl jetzt für 88qm Wohnfläche (inkl 12 Loggia) 760 inkl alles, macht €8,6363636363636363636363636363636 /qm Wohnfläche.

 

Was ist jetzt teuer? Oder hab ich mich verrechnet

 

Steffl

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo,

ich habe ja geschrieben, dass ich nicht glaube, dass der Preis das Ausschlaggebende ist. Die Leute, bei denen ich Auszugshilfe leistete zogen ja alle aus anderen Gründen aus und zogen in eine Gegend, wo es noch teurer ohne diese Annehmlichkeiten war. Die Meinungen der "Ausgezogenen" sind sehr vielfältig, ich kenne einige Meinungen, kann aber kein Urteil darüber abgeben, ob die Aussagen auch stimmen, da ich diese Leute immer nur für maximal eine Woche kennen gerlent habe.

Michael

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ich kenne einige Leute hier, die ständig innerhalb des Wohnparks hin und her siedeln.

 

Du bist schon gemein, stellst eine Frage sagst Du kennst einige Antworten, wills sie aber nicht sagen lächelndes Smiley :)

 

Plausible positive Gründe können sein:

- Die Familie vergrössert sich, der Platz reicht nicht mehr, man muss in eine grössere Wohnung, und es ist nix im Wohnpark frei.

- Man entscheidet sich für ein Häuschen im Grünen

- Man kann es sich finanziell nicht leisten und muss kostengünstiger Wohnen

- Man will sich verändern und seinem Leben "neue Tapete" geben.

- Man lebt in einer 2-Haushalte-Partnerschaft, und zieht in einen Gemeinsamen haushalt

usw.

- Man löst eine Partnerschaft, und hat zuviel Wohnraum.

 

dann ein paar negative Gründe:

- böse Nachbarschaft (anonyme Anrufe, Mobbing)

- Lärmbelästigungen verschiedenster art

 

 

gibt derer möglichen Gründe bestimmt noch viele weitere.

Ich denke dass eine hohe "Absiedelungsquote" schon was mit der Wohnqualität zu tun haben kann, aber eben nicht zwangsweise muss.

 

lg

Alex

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Also:

 

» Plausible positive Gründe können sein:

 

in Zusammenhang mit:

 

» - Man löst eine Partnerschaft, und hat zuviel
» Wohnraum.

 

mußt mir jetzt schon erklären...

 

Hoffe für dich, dass deine Partnerin nicht mitliest zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

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