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Wohnpark

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Vandalismus Kleidungscontainer

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Heute war es wieder soweit.

Zeit die Plastikflaschen der vergangen Woche zu entsorgen.

Wie immer bin ich also mit den Flaschen zu den Containern, in der Nähe der Garagenausfahrt West, beim C-Block gegangen.

 

Dabei ist mir wieder eine Meisterleistung einiger, Jugendlicher?, Vandalen aufgefallen.

Der Kleidungscontainter, des Grünen Kreuzes, wurde umgestossen und auch noch mit Graffiti "verschönert".

Ich frage mich wirklich, ob bei solchen Personen noch ein Rest von Respekt, vor fremden Eigentum, vorhanden ist?

 

Ich war als Jugendlicher, auch nicht immer "ein Heiliger", aber solche dummen Einfälle hatte ich nie u. es wäre mir nie eingefallen, absichtlich, fremdes Eigentum zu beschädigen.

Ich wäre auf jedenfall dafür, dass man das Beispiel von Wiener Wohnen aufgreift, die ja erfolgreich mit Kameras im Bereich der Müllentsorgung und der Garagen sind.

Der Vandalismus ist hier nachweislich zurückgegangen.

 

Noch ein Hinweis: Auf den Containern steht eine Telefonnummer.

Wenn also auffällt, dass die Container verunstaltet wurden, oder bereits voll sind, freut man sich beim Grünen Kreuz u. auch beim Roten Kreuz immer wenn jemand anruft.

 

Hier Fotos vom Container:

 

[IMG]http://i102.photobucket.com/albums/m92/TRex30M/Gruens_Kreuz_Container4.jpg[/IMG]

[IMG]http://i102.photobucket.com/albums/m92/TRex30M/Gruens_Kreuz_Container3.jpg[/IMG]

[IMG]http://i102.photobucket.com/albums/m92/TRex30M/Gruens_Kreuz_Container2.jpg[/IMG]

[IMG]http://i102.photobucket.com/albums/m92/TRex30M/Gruens_Kreuz_Container.jpg[/IMG]

Antworten

53 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hi,

 

ich glaub zwar nicht, dass es an den Meinungen viel ändert, aber vielleicht interessiert es ja doch jemanden:

 

http://www.heise.de/newsticker/Ueberwachungskameras-reduzieren-Kriminalitaet-nur-geringfuegig--/meldung/138093

 

lg Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hier steht auch etwas zu dem Thema:

 

http://derstandard.at/?id=1242316182720

 

Allerdings steht da auch, dass man in Parkhäusern durchaus Erfolge damit erzielt.

Nur bei Gewalttaten eben ist den Tätern die Kamera scheinbar egal.

Aber zur Aufklärung sind Kameras auf jedenfall hilfreich.

Wenn hier im Wohnpark soviel Vandalismus passiert, bin ich auf jedenfall dafür die Überwachung auszubauen.

100 Euro Miete, pro Monat mehr sind jedenfalls für mich keine Option.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Naja, ich hab vor Kurzem mitbekommen, wie zwei Leute vom Mieterbeirat Mieter darüber informiert haben, daß wenn keine flächendeckende Videoüberwachung kommt, die Mieten um mindestens 100 Euro im Monat steigen werden, weil so viel kaputt gemacht wird...

 

Solang die Leute diesbezüblich derart falsch informiert werden, und NIEMAND echte Zahlen auf den Tisch legt, bzw. dann so Sachen passieren (bei WW), wo Dinge, die buchhaltäreisch gänzlich abgeschrieben sind, als Vandalismusschaden verbucht werden - weil der Hauseigentümer so dir Kosten für's (sowieso fällige) Ausmalen eines Raumes (weil das letzte mal länger als 10 jahre her ist) nicht zur Gänze selber tragen muß, sondern es als Schaden verrechnen kann, und gleichzeitig den Leuten, die sich nicht näher damit befasst haben, "Stimmung" im eigenen Interesse machen kann.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Ich weiss nicht was WW bedeutet, aber das auch ein buchhalterisch abgeschriebener Gegenstand, der durch Vandalismus zerstört wird auch als Schaden verbucht wird, ist wohl im Interesse nicht nur der Eigentümers, sondern auch der Mieter. Es ist nämlich keinesfalls so, dass nach 10 Jahren ein Raum automatisch ausgemalt werden MUSS, selbst wenn die Malerarbeiten abgeschrieben sind. Es wäre unvernünftig abgeschriebene Gegenstände grundsätzlich zu ersetzen (mach im übrigen im Wirtschaftsleben auch niemand), wenn sie gebrauchsfähig sind.

Ich hätte auch keine Freude, wenn mein 30 Jahre altes Rad gestohlen oder vernichtet würde. Zwar hat das Rad einen Wert von 0,00 Euro geschädigt wäre ich aber trotzdem, weil ich wohl einen Ersatz kaum um diesen Preis bekommen könnte.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

ich nehme mal an, dass WW "wiener wohnen" (=gemeindebau) bedeutet.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Genau, WW ist Wiener Wohnen.

Hatte ich übersehen, dass ich es nicht ausgeschrieben haben.

Tschuldigung! zwinkerndes Smiley ;)

Ja, ein 30 Jahre altes Rad, mit Buchwert 0 Euro, wäre nicht einfach zu ersetzen.

Gute Räder, kosten doch ein paar hundert Euro aufwärts...

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

nein, nicht ganz - es ist nicht der Buchwert, der "normalerweise" zu ersetzen ist, sondern der Wiederbeschaffungswert.

Wenn der Buchwert 0 ist, ist das zB bei einem Auto 1500 Euro, bei einem Fahrrad mindestens 120 Euro, etc. (Zahlen sind durch das OHG bestätigt)

 

Auch zum Thema "Ausmalen" gibts ein paar durchs OHG bestätigte Werte - demzufolge bei Beschädigungen der Malarei pro Jahr 10% der Kosten abzuziehen sind.

Also, wenn eine neu ausgemalte Wand bemalt wird, sind die Kosten komplett zu ersetzen. Ist die Malerei 5 Jahre alt, sinds 50%.

Auch hier gibt's einen Mindestwert, der bei 10 oder 20% liegt (muß ich nachschauen gehen) - dennoch dürfen die nicht - wenn zB 10 Leute draufgemalt haben und nur einer erwischt wurde - diesem dienganzen Kosten oder der ganze Anteil verrechnet werden.

 

Es war bzw. ist halt gängige Praxis, daß wenn irgendwo etwas herumgeschmiert wurde, wo ein Neuanstrich längst fällig gewesen wäre, unter der Begründung "Vandalismus" zur Gänze den Mietern verrechnet wurde, obwohl eigentlich ein Teil bis alles vom Eigentümer zu zahlen gewesen wären. Er wälzt so die Kosten ab und braucht sich keine Sorgen, daß Mieter eine Mietreduktion geltend machen.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Interessant.

Danke für diese ausführliche Erklärung.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hi,

 

» Naja, ich hab vor Kurzem mitbekommen, wie zwei
» Leute vom Mieterbeirat Mieter darüber informiert
» haben, daß wenn keine flächendeckende
» Videoüberwachung kommt, die Mieten um mindestens
» 100 Euro im Monat steigen werden, weil so viel
» kaputt gemacht wird...

 

Naja, grundsätzlich haben wir Meinungsfreiheit. Und es steht jedem frei andere für den eigenen Standpunkt zu gewinnen, um auf diese Art Maßnahmen durchzusetzen. Auch den beiden MBRs.

 

» Solang die Leute diesbezüblich derart falsch
» informiert werden, und NIEMAND echte Zahlen auf

 

Naja, ganz so einfach ist das ja nicht mit wahr und falsch und mit echten und unechten Zahlen. Was wahr ist und was echte Zahlen sind, sehen beide "Lager" mit verkehrten Vorzeichen. Da wird man nie auf einen grünen Zweig kommen.

 

Am besten, es kommen alle Informationen und Zahlen - ob "wahr" oder "falsch" - auf den Tisch und jeder hat die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen.

 

Wenn nachher alle für flächendeckende Dauerüberwachung mit Live-Bild für die Bewachung sind, dann akzeptiere ich diese Entscheidung. Vielleicht akzeptiere ich die Bewachung dann wegen der vielen anderen Vorteile des Wohnparks, vielleicht aber auch nicht ... Das muss sich dann jeder selbst überlegen, genauso im Fall, dass man sich generell gegen Überwachung entscheiden würde.

 

Das Problem bei der Sache ist halt leider nur, dass es nie soweit kommt, dass alle Seiten das Gefühl haben, dass alle Informationen und Zahlen auf dem Tisch liegen und die Entscheidung deshalb nachher nie akzeptieren wollen.

 

Außerdem: Wer ist verantwortlich dafür, dass alle Informationen und Zahlen am Tisch liegen? Jede der beteiligten Seiten selbst? Eine unabhängige Instanz, die die Informations- und Meinungsbildung organisiert und leitet (MBR?) - um anschließend selbst der Voreingenommenheit bezichtigt zu werden?

 

Sorry, wollte da weder PRO noch CONTRA geben. Sind halt nur so einige Gedanken ...

 

Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» » Naja, ich hab vor Kurzem mitbekommen, wie zwei
» » Leute vom Mieterbeirat Mieter darüber informiert
» » haben, daß wenn keine flächendeckende
» » Videoüberwachung kommt, die Mieten um mindestens
» » 100 Euro im Monat steigen werden, weil so viel
» » kaputt gemacht wird...
» Naja, grundsätzlich haben wir Meinungsfreiheit.
» Und es steht jedem frei andere für den eigenen
» Standpunkt zu gewinnen, um auf diese Art Maßnahmen
» durchzusetzen. Auch den beiden MBRs.

Natürlich, aber für mich ist halt ein Unterschied, ob irgendwer irgendwelche Aussagen tätigt, oder eine Person, die scheinbar einen offiziellen Charakter hat.

Ich meine, es sind in der Vergangenheit sogar Aussagen gefallen, daß die Hallenbäder geschlossen werden müßten, wenn nicht mehr überwacht wird, weil sonst ein Bademeister bezahlt werden muß. Und das ist bei vielen Leuten hängen geblieben.

 

» » Solang die Leute diesbezüblich derart falsch
» » informiert werden, und NIEMAND echte Zahlen auf
» Naja, ganz so einfach ist das ja nicht mit wahr
» und falsch und mit echten und unechten Zahlen. Was
» wahr ist und was echte Zahlen sind, sehen beide
» "Lager" mit verkehrten Vorzeichen. Da wird man nie
» auf einen grünen Zweig kommen.

Eh nicht.

» Am besten, es kommen alle Informationen und
» Zahlen - ob "wahr" oder "falsch" - auf den Tisch
» und jeder hat die Möglichkeit sich selbst ein Bild
» zu machen.

Ja, aber mir ist nicht klar, warum das nicht geschieht. die Betriebskostenabrechnung beinhaltet keinen Posten "davon Vandalismusschäden"

 

» Wenn nachher alle für flächendeckende
» Dauerüberwachung mit Live-Bild für die Bewachung
» sind, dann akzeptiere ich diese Entscheidung.
» Vielleicht akzeptiere ich die Bewachung dann wegen
» der vielen anderen Vorteile des Wohnparks,
» vielleicht aber auch nicht ... Das muss sich dann
» jeder selbst überlegen, genauso im Fall, dass man
» sich generell gegen Überwachung entscheiden
» würde.

Naja, man kanns ja jedem selber überlassen - wers will, zahlt, wers nicht will, zahlts nicht. Das ist ein pübliches vorgehen, wenn zB ein altbau eine Sprechanlage oder einen Aufzug eingebaut bekommt. Ich wollte keinen Aufzug - ich zahl' ihn auch nicht. Ok, meine wohnung war im Erdgeschoß. Und trotzdem haben ihn viele leute wollen, obwohl sie ihn auch hätten, wenn sie "nein" gesagt hätten.

» Das Problem bei der Sache ist halt leider nur,
» dass es nie soweit kommt, dass alle Seiten das
» Gefühl haben, dass alle Informationen und Zahlen
» auf dem Tisch liegen und die Entscheidung deshalb
» nachher nie akzeptieren wollen.

wie gesagt - Einzelabstimmung machen, fertig.

 

» Außerdem: Wer ist verantwortlich dafür, dass alle
» Informationen und Zahlen am Tisch liegen? Jede der
» beteiligten Seiten selbst? Eine unabhängige
» Instanz, die die Informations- und Meinungsbildung
» organisiert und leitet (MBR?) - um anschließend
» selbst der Voreingenommenheit bezichtigt zu
» werden?

Was mir sehr wohl einfallen würde, wären die Zahlen der Hausversichung - weil die wissen, was sich verändert hat.

» Sorry, wollte da weder PRO noch CONTRA geben.
» Sind halt nur so einige Gedanken ...

ich hab ja auch keine generelle Contra-Meinung, weil es mich anzipft, daß ich nicht zu fuß von U2 auf 01 gehen kann, weil's einfach unzumutbar ist. Aber es ist halt immer eine Frage der Maßnahme.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

So, bevor ich schalfen gehe, noch ein kleines Beispiel für Überwachung und Kontrolle in Perfektion...

 

Ich bin beruflich als Konsulent unter anderem für eine Firma tätig, die viel Wert auf Sicherheit legt.

 

Ich bin dort nicht fixangestellt, sondern gelte als Besucher. Bei meinem ersten Besuch mußte ich mich mit meinem Reiepaß ausweisen und bekam eine ID-Card mit Foto, die ich jederzeit und für alle sichtbar tragen muß. Mein Auto wurde ebenso erfaßt, damit ich in die Garage einfahren darf. Die Bereiche im Haus, wo ich mich aufhalten könnte, sind vom Abteilungsleiter bekannt gegeben worden.

Für das System wars ein Riesenproblem, daß ich vergangenes Jahr einen Autounfall hatte und danach satt einem dunkelblauen einen andersfärbigen Picasso bekommen habe - gleiches Auto, gleichen Kennzeichen, aber die Anlage hat mich nicht reinfahren lassen.

 

Wenn ich das Gebäude betreten will, muß ich durch eine Röntgenanlage wie am Flughafen, vorher die Taschen ausräumen und so weiter - volles Programm.

 

Reingehen dauert etwa eine viertel Stunde, weil ich den Grund meines Besuches angeben muß, wen ich besuchen komme und warum, und anfangs mußte ich beim Portier abgeholt werden; erst nach 10 Beuschen durfte ich alleine im Haus unterwegs sein - für die fixangestellten Mitarbeiter gehts etwas schneller, die müssen nur durch die Röntgenstraße...

Ich darf keine externen Speichermediem mitnehmen bzw. werden die Kontrolliert.

Rundherum Stacheldraht und hohe Wände.

 

Sprich - die Verwaltung weiß immer ganz genau, wer wo im Haus ist. Sogar wenn ich aufs Klo oder in die Kantine oder in den Raucherhof gehe, wird das protokolliert. Jede Internetseite, die ich ansehe, wird geloggt, jede Mail, die ich schreibe untersucht. Auf den Gängen sind Sicherheitsleute unterwegs.

Und trotzdem - es werden laufend Notebooks geklaut, oder Kopierpapier. Es werden Sprüche auf die Klowand geschrieben und trotz "Geschirr bleibt hier" stehen leere Flaschen und Teller bei den Stockwerksdruckern bei den Büros. Und der Aufzug ist ein SAufzug. Und der Müll in den Raucherhöfen liegt neben den Mistkübeln.

 

lächelndes Smiley :)

 

Tja. Vielleicht wollen wir das hier auch ausprobieren.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

na nicht schlecht, in welchem haus arbeitest du denn da? flughafen schwechat? millenniumtower? innenministerium?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

sorry, aber warum müssen es jugendliche gewesen sein? ok, der verdacht liegt nahe, aber es können auch frustrierte erwachsene gewesen sein.

 

ich war zb vorhin beim postraum unten und hab in einem einkaufswagen mehrere riesige holzplatten eines tisches, sowie mehrere andere balkon-möbel entdeckt. darunter war eine große lacke mit flüssigkeit. ich stand davor und dachte mir: "whow, ich würde echt gerne wissen, wer SO rücksichtslos ist!" auf was ich raus will: ich glaube nicht, dass dies jugendliche waren. das ist zwar kein umgekippter kleidersammelcontainer, aber hier wurden genauso die regeln des anstandes mit füßen getreten. und genau wegen solchen leuten muss dann extra jemand von der hausverwaltung in den postraum latschen, die sachen auf unsere kosten wegräumen, und im endeffekt könnte ich die hausverwaltung sogar verstehen wenn sie den papiercontainer ganz weggeben, weil offensichtlich einige mieter nicht checken, dass in einem PAPIERcontainer keine balkon-tische oder sessel gehören... wir leben echt in einer traurigen welt.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» sorry, aber warum müssen es jugendliche gewesen
» sein? ok, der verdacht liegt nahe, aber es können
» auch frustrierte erwachsene gewesen sein.
»
» ich war zb vorhin beim postraum unten und hab in
» einem einkaufswagen mehrere riesige holzplatten
» eines tisches, sowie mehrere andere balkon-möbel
» entdeckt. darunter war eine große lacke mit
» flüssigkeit. ich stand davor und dachte mir:
» "whow, ich würde echt gerne wissen, wer SO
» rücksichtslos ist!" auf was ich raus will: ich
» glaube nicht, dass dies jugendliche waren. das ist
» zwar kein umgekippter kleidersammelcontainer, aber
» hier wurden genauso die regeln des anstandes mit
» füßen getreten. und genau wegen solchen leuten
» muss dann extra jemand von der hausverwaltung in
» den postraum latschen, die sachen auf unsere
» kosten wegräumen, und im endeffekt könnte ich die
» hausverwaltung sogar verstehen wenn sie den
» papiercontainer ganz weggeben, weil offensichtlich
» einige mieter nicht checken, dass in einem
» PAPIERcontainer keine balkon-tische oder sessel
» gehören... wir leben echt in einer traurigen welt.

 

Ich habe Jugendliche mit einem Fragezeichen geschrieben, weil ich nicht sicher bin, ob es nicht auch Erwachsene gewesen sein können.

In beiden Fällen inakzeptabel!

Im Postraum gehören auf jedenfall keine alten Gartenmöbel deponiert.

Der Aufwand den man Treiben muss, um den Sperrmüll/Abfall einiger rücksichtsloser Mieter wegräumen zu lassen ist jedenfalls sehr hoch und kostet alle Mieter Geld.

Und das nur, weil immer jemand zu faul ist, alles in ASZ zu bringen.

Andere wären froh ein ASZ in Ihrer Wohnsiedlung zu haben....

Wie schon geschrieben, würde ich die Müllräume/Posträume genau aus solchen Gründen mit Kameras überwachen.

Detto auch die Aussenflächen. (also z.B da wo auch die Plastikflaschencontainer stehen)

Da hätten solche unbefugten Ablagerungen schnell ein Ende.

Wer mir jetzt wieder mit Privatsphäre kommt - in diesem Fall passiert ja niemanden etwas, der ganz normal seinen Müll entsorgt.

Es muss aber ein Werkzeug geben um uneinsichtige Personen ausfindig machen zu können.

Bei der Gemeinde Wien, funktioniert das jedenfalls sehr gut mit den Cams.

Wie schrieb doch der MBR in der aktuellen WAZ: "Wer die Hausordnung nicht akzeptieren will, möge doch bitte ausziehen".

Dem kann ich mich nur anschliessen.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Zu dem Fall: Ja, ist tragisch, aber in erster Line das Problem des Grünen Kreuzes, denn es ist DEREN Container, mit dem sie gar nicht so wenig Geld verdienen, und vor allem für den *sie* haften. Nicht wir.

 

» Ich habe Jugendliche mit einem Fragezeichen
» geschrieben, weil ich nicht sicher bin, ob es
» nicht auch Erwachsene gewesen sein können.
» In beiden Fällen inakzeptabel!

Es könnten ja auch eine Pensionistentruppe aus edm nahegelegenen Seniorenheim gewesen sein, oder 1, 2 Leute, die durch das absichtliche Anrichten von Schäden nach "Videoüberwachung" schreien....

 

» Wie schon geschrieben, würde ich die
» Müllräume/Posträume genau aus solchen Gründen mit
» Kameras überwachen.
» Detto auch die Aussenflächen. (also z.B da wo
» auch die Plastikflaschencontainer stehen)
» Da hätten solche unbefugten Ablagerungen schnell
» ein Ende.
» Wer mir jetzt wieder mit Privatsphäre kommt - in
» diesem Fall passiert ja niemanden etwas, der ganz
» normal seinen Müll entsorgt.

 

» Es muss aber ein Werkzeug geben um uneinsichtige
» Personen ausfindig machen zu können.
» Bei der Gemeinde Wien, funktioniert das
» jedenfalls sehr gut mit den Cams.

Ja, sie kosten etwa soviel wie die Schäden in 12 Jahren!!!!

Weiters ist es trotzdem zu Schäden gekommen, und in keinem einzigen Fall konnte jemand ausgeforscht werden.

 

Und für das allerbeste Beispiel für die Wirkungsosigkeit ist unser eigenes Altstoffzentrum. 5 Kameras hängen dort, ebensoviele Kubikmeter illegale Ablagerungen gibts dort alleine von Samstag abend bis Sonntag mittag. Die Leute kippen vor 10 anderen Leuten komplett ungeniert ihren müll hin, oder kommen von außen oder sonstwo.

 

» Wie schrieb doch der MBR in der aktuellen WAZ:
» "Wer die Hausordnung nicht akzeptieren will, möge
» doch bitte ausziehen".
» Dem kann ich mich nur anschliessen.

Ja, das ist auch ok so, vor allem, weil es sehr wenige Leute sind. Damit verlagern wir das Problem aber nur. Wir lösen es nicht. Lieber St Florian, verschon mein Haus, zünd's and're an.

 

Es würde mich aber weit mehr freuen, wenn der MBR etwas dagegen unternehmen würde, daß wir SOWOHL die Kosten für die illegale Videoüberwachung bezahlen, als auch die Behebung der Schäden, weil die illegal gemachen Videos nicht als Beweis vor Gericht verwedent werden dürfen, auch wenn der Typ oder die Typin noch so klar zu erkennen ist.

 

Ich meine, wenn ich einem Kunden eine Sicherheitslösung für seine EDV verkaufe, die eine Pauschale von X kostet, und noch ein paar Euro hier für eine Datenwiederherstellung und dann passiert trotzdem was, daß ein Teil der Daten verloren geht, dann würde der mich verklagen, so schnell kann ich gar nicht schauen.

 

Ich hätte mal gerne die Zahlen am Tisch.

1.) Wie hoch sind die Schäden? Die letzte Zahl die ich bekommen habe, waren 7200 Euro im Jahr 2005. Ds macht gute 2 Euro pro Jahr und Wohnung.

2.) Wieviel ist davon durch die Gebäudeversicherung gedeckt?

3.) Wie hoch sind die Einmalkosten der Überwachung?

4.) Wie hoch sind die Betriebskosten?

5.) Was ist von der Datenschutzkommission genehmigt (meines Wissens GAR NICHTS!)

6.) Wer bezahlt die SChäden ab dem Moment, wo es eine Überwachung gibt?

 

Ich denke, daß von dem Geld, daß der Spaß kostet, es locker möglich wäre , 3-5 Mitarbeiter anzustellen, die den Müll einfach wegräumen, und zusätzlich ein "Aug" auf alles hätten.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Wieviel das Grüne Kreuz, Monetär einnimmt, weiss ich nicht.

In diesem Fall ist das auch gar nicht relevant.

Mit zuständig, sind wir auf jedenfall, für den Container solange er auf unserem Grundstück aufgestellt ist.

Auch wenn der Container eigentlich dem Grünen Kreuz gehört, und dieses zuständig ist, handelt es sich um Vandalismus auf dem Grundstück des Wohnpark AE.

Tut man nichts dagegen, ist das wie eine Einladung für Vandalen.

Ich möchte auch OT darauf hinweisen, dass auch das Kabelwerk momentan massiv mit dem Thema Vandalismus kämpft. (Graffitis)

 

Wer die Tat genau begangen hat, darüber kann man nur spekulieren.

Da aber immer wieder von diversen Jugendlichen zu lesen ist, die offensichtlich viel Langeweile haben, vermute ich die Tat auch zuerst hier.

Durch das absichtliche Anrichten von Schäden nach einer Videoanlage schreien? Absurd...

 

Sie stellen also Videoanlagen als wirkungslos hin?

Da bin ich anderer Ansicht.

Immerhin wurden doch ein paar Delikte, mithilfe der Videokameras aufgeklärt.

Videoüberwachung kann nicht als Universalwaffe gesehen werden.

100% Aufklärung sind damit natürlich nicht möglich.

Aber als Unterstützung und abschreckende Massnahme, hat sie für mich eine absolute Existenzberechtigung.

 

Es stimmt, dass im ASZ, viel illegaler Müll abgelagert wird.

Wenn man sich aber vorstellt, wieviel mehr das wäre, wenn da keine Camera montiert wäre, bräuchten wir wahrscheinlich ein 2. Rinterzelt...

 

Wenn man das Videomaterial nicht als Beweis verwenden darf, dann gehört meiner Ansicht nach, die Gesetzeslage verändert.

Die Videoüberwachung im AE, ist nicht illegal.

Meinem Informationsstand nach, hat man sich da unlängst, mit der Datenschutzkommission geeinigt.

Für die Videoüberwachung zahle ich gerne auch wenn sie das anders sehen.

Die entstandenen Schäden, sollen aber bitte die Verursacher zahlen.

Sowas sollte auch nicht verjähren.

 

Also ich finde nicht, dass man dafür extra Mitarbeiter anstellen soll.

Wir haben ja einen neuen Sicherheitsdienst.

Vielleicht sollten die einfach öfter Ihre Runden drehen und mehr Präsenz zeigen?

Das würde wohl auch Wirkung zeigen.

Ansonsten haben die Sicherheitsleute ohnehin ein "Aug" auf alles mögliche und helfen so schnell es geht.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

theoretisch wäre es tatsächlich sehr einfach:

 

- eine kamera filmt den postraum und zeichnet einen zeitcode auf

- die öffnungen und schlüsselcodes werden ebenfalls mit zeitcode aufgezeichnet

 

beschwert sich jemand über eine illegale müllablagerung wird die aufzeichnung zurückgedreht und der exakte zeitpunkt des vandalismus bestimmt, eventuell auch mit foto. wertet man dann den schlüsselcode aus ist der name des vandalen erfasst.

 

die kosten für die entfernung plus eine strafe oder anzeige wäre dann sicher abschreckend genug, um solch ein verhalten in zukunft zu verhindern.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» theoretisch wäre es tatsächlich sehr einfach:
»
» - eine kamera filmt den postraum und zeichnet
» einen zeitcode auf
» - die öffnungen und schlüsselcodes werden
» ebenfalls mit zeitcode aufgezeichnet

Das geht nicht, weil

a) die Türöffnungen nicht protokolliert werden

b) die Chip-Codes geknackt und veröffentlicht sind, und somit für jedermann zu fälschen

c) Jederzeit jemand mitgehen kann, und somit unschuldige verdächtigt werden würden

 

Weiters gebe ich zu bdedenken, daß ein bissi Müllablagerungen keine 20.000 Euro Investition rechtfertigt - also, ganz ehrlich, das wäre definitiv NICHT im Sinne der Sorgfaltspflicht der Hausverwaltung.

 

 

 

» beschwert sich jemand über eine illegale
» müllablagerung wird die aufzeichnung zurückgedreht
» und der exakte zeitpunkt des vandalismus bestimmt,
» eventuell auch mit foto. wertet man dann den
» schlüsselcode aus ist der name des vandalen
» erfasst.

So einfach ist das nicht - denn eine Speicherung der Daten darf maximal 24 Stunden erlaubt und eine Einsicht in die Aufzeichnungen darf die Hausverwaltung gar nicht machen, sondern das dürfen nur Ermittlungsbehörden.

 

 

» die kosten für die entfernung plus eine strafe
» oder anzeige wäre dann sicher abschreckend genug,
» um solch ein verhalten in zukunft zu verhindern.

 

Wer soll denn die "Strafe" einheben? Und auf was hinauf?

Ja, entfernungskosten wären durchaus ok, aber - das wars auch schon - und alle anderne zahlen einen zigfachen Preis dafür.

 

Und - langer Rede kurzer Sinn: Was wären die Konsequenzen, wenn man weiß, daß die Posträume überwacht werden? richtig, die LEute würden den Müll davor abstellen, da wo nicht überwacht wird bzw. überwacht werden darf.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Und - langer Rede kurzer Sinn: Was wären die
» Konsequenzen, wenn man weiß, daß die Posträume
» überwacht werden? richtig, die LEute würden den
» Müll davor abstellen, da wo nicht überwacht wird
» bzw. überwacht werden darf.

 

 

Wenn dem so ist, dann eben flächendeckende Überwachung, wo überwacht werden darf.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

»
» » Und - langer Rede kurzer Sinn: Was wären die
» » Konsequenzen, wenn man weiß, daß die Posträume
» » überwacht werden? richtig, die LEute würden den
» » Müll davor abstellen, da wo nicht überwacht wird
» » bzw. überwacht werden darf.
»
»
» Wenn dem so ist, dann eben flächendeckende
» Überwachung, wo überwacht werden darf.

 

Nun, Flächendeckend geht nicht, weil es gibt in Wohnhäusern Bereiche, die NICHT Überwacht werden dürfen, und das sind zB Hauseingänge, Aulas, Stiegehäuser...

 

In dem Zusammenhang zitieren ich einen Satz aus der aktuellen WAZ

"Da es gelungen ist, die jugendlichen Randalierer mit einer Videokamera beim Stiegeneingang zu filmen...."

 

Das ist entweder eine Lüge, oder eine illegale Überwachung.

Ich hab' mir in dem Zusammenhang erlaubt, den entsprechenden Artikel mit dem Ersuchen um Stellungnahme an die Datenschutzkommission des Bundeskanzleramts zu senden und um entsprechende Stellungnahme ersucht.

 

Eine 3. Möglichkeit gäbe es noch, nämlich daß irgendwer irgendwelche Jugendliche mit dem Handy gefilmt hat - dann würde das aber im Artikel stehen. Denke ich.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Ich habe ja auch geschrieben, da wo überwacht werden darf, soll überwacht werden.

Dann halt nicht flächendeckend, wenn die Datenschutzkommssion dagegen ist.

 

Ich frage mich langsam auch, was Ihnen eigentlich überhaupt Recht ist? *kopfschüttel*

Sie wollen keine Videoüberwachung.

Sie wollen nicht für entstandene Schäden aufkommen müssen.

Dafür wollen sie eigens Personen einstellen, welche ein "Aug" drauf haben.

Denken sie die kosten kein Geld?

Ausserdem könnten die ebenfalls nicht an jedem potenziellen Ort gleichzeitig sein.

Videokameras können das. zwinkerndes Smiley ;)

 

Obwohl es zu begrüssen ist, dass die Jugendlichen mittels Videoüberwachung, ausfindig gemacht werden konnten, stören sich sich jetzt wieder an der angeblichen Illegalität.

Da möchte ich nur dazu sagen, dass auch Vandalismus Illegal ist.

Haben sie daran vielleicht schon mal gedacht?

Warten wir also ab, was das Bundeskanzleramt sagt, sofern die auf Ihre Anfrage antworten.

 

 

 

 

 

 

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Da ist möglichwerweise was falsch rübergekommen...

 

Nein, ich sehe das als eine Sache der Verhältnismäßigkeit. So habe ich beispielsweise für mein Auto eine Kaskoversicehrung und keinen Wachmann. Ja, es kann was apssieren, und ich zahl was um zu verhindern, daß böse böse Menschen mir einen größeren Schaden anrichten.

 

Zurück zu unserem Haus.

 

Aber wenn wir hier Schäden von 7200 Euro im Jahr haben, dann trifft das jeden Mieter mit 2 Euro 20 im Jahr.

Das ist zwar ärgerlich - aber weniger ärgerlich, als wenn ich statt 2 Euro für die Schäden (oder eine Versicehrung, die diese Schäden trägt), 20 Euro für eine Überwachung bezahle, die die Schäden nur verlagert, aber nicht verhindert PLUS die 2 Euro 20.

 

Ich habe Vandalismus auch mit keinem Wort verteidigt.

Dennoch möchte ich zu bedenken geben, daß die Zahl der Prokopf Einbrücke/Vandalismen/Überfälle/Morde/Müllablagerungen/etc. ganz klar unter dem Durchscnitt des 23. Bezirks liegen. Der Aufwand, das noch weiter zu senken, würde aber exponentiell steigen.

 

 

Das, was ich eben gerne hätte, wären ECHTE und AKTUELLE Zahlen.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Aber wenn wir hier Schäden von 7200 Euro im Jahr
» haben, dann trifft das jeden Mieter mit 2 Euro 20
» im Jahr.

 

Wenn, das Wörtchen wenn nicht wär ...

 

Wieviel kostet ein Feuerwehreinsatz? Stimmen die 500,- in meinem Köpfchen?

 

Dann würden sich nicht einmal 15 vandale Feueralarme pro Jahr ausgehen.

 

Albert

 

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

ja, ich bilde mir das ein, das mal in einem MBR-Newsletter gelesen zu haben - stimmt aber nicht.

 

Es sind 225 Euro.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» ja, ich bilde mir das ein, das mal in einem
» MBR-Newsletter gelesen zu haben - stimmt aber
» nicht.
»
» Es sind 225 Euro.

 

Perfekt, haben wir beide einen Irrtum beseitigt zwinkerndes Smiley ;)

 

Albert

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Dann beseitigen wir gleich den nächsten Irrtum:

 

Nicht alle Fehlalarme sind darauf zurückzuführen, daß jemand mutwillig den Knopf drückt, sondern auf Fehlauslösungen in der Anlage oder Leute, die am Gang rauchen, etc.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

»» Ich hab' mir in dem Zusammenhang erlaubt, den
» entsprechenden Artikel mit dem Ersuchen um
» Stellungnahme an die Datenschutzkommission des
» Bundeskanzleramts zu senden und um entsprechende
» Stellungnahme ersucht.

 

bist du noch ganz dicht?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» »» Ich hab' mir in dem Zusammenhang erlaubt, den
» » entsprechenden Artikel mit dem Ersuchen um
» » Stellungnahme an die Datenschutzkommission des
» » Bundeskanzleramts zu senden und um entsprechende
» » Stellungnahme ersucht.
»
» bist du noch ganz dicht?

 

Wie soll jemand, der auf sein Auskunftsrecht und das Gesetz pocht, nicht ganz dicht sein?

 

Albert

 

P.S.: Bitte daraus jetzt keine Schlüsse auf meine Meinung zu ziehen - die kann ich nur so zusammenfassen: unklar.

 

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Ich möchte das auch unterstreichen - also es ist nicht mein grundsätzliches Ziel, zu erreichen, daß augenblicklich alle Kameras abmontiert werden müssen, und ich weiterhin ungestört und unbeobachtet mit meinem G'spusi in den Hauseingängen vergnügen kann - sondern vielmehr geht es darum, daß da für mich einige Ungereimtheiten ablaufen.

 

Weil niemand weiß, was genehmigt ist, was nicht, und weil die mesiten Leute einfach keine Ahnung haben, und auf Propaganda recht leich reinfallen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Ja, ich schon.

 

Ich verstehe aber nicht, wo das Problem ist. Es ist verboten, Eingangebereiche von Wohnhäusern zu überwachen. Die zutändige Behörde zur Klärung solcher Dinge ist die Datenschutzkommission - und die kann beurteilen, ob da jetzt was stattfindet, was korrekt ist, oder eben nicht.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Es ist verboten, Eingangebereiche von Wohnhäusern zu
» überwachen.

 

Haben Sie auch eine Quelle für diese Behauptung? M. E ist dies vom Gesetzgeber nämlich alles andre als klar geregelt, siehe z. B. http://www.i4j.at/news/aktuell71a.htm

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hallo,

 

» Haben Sie auch eine Quelle für diese Behauptung?
» M. E ist dies vom Gesetzgeber nämlich alles andre
» als klar geregelt, siehe z. B.
» http://www.i4j.at/news/aktuell71a.htm
»

 

ich sehe da momentan keinen Widerspruch. Der genannte Link spricht vom "eigenen Eingangsbereich" und davon, dass "die Aufnahmen nicht dauerhaft gespeichert werden". Dem 2. Rat wurde im WP eindeutig nicht entsprochen. Der 1. Rat ist meiner Meinung nach vor allem an den Einfamilienhausbesitzer gerichtet, aber vielleicht irre ich da.

 

Der Text liefert meiner Meinung nach die geforderte Quelle für die Aussagen des bildermachers: Das Datenschutzgesetz. Die Voraussetzungen für dessen Anwendung sind, soweit ich es weiß:

1. (digitale) Aufzeichnung (also nicht nur live-Beurteilung durch Portier/Bewachung)

2. personenbezogen

 

Die anderen Gesetze sind nur angeführt, wenn dieses Gesetz nicht zur Anwendung kommt, weil 1. oder 2. nicht gegeben ist. Das heißt dann aber nicht unbedingt, dass es nicht unter andere Gesetze fällt (UrHG, ...)

 

lg Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Darf ich zitieren:

--- cut ---

Keine Überwachung von Hauseingängen und Stiegenhäusern

 

Die beantragte Videoüberwachung von Hauseingängen und Stiegenhäusern darf nicht stattfinden, da dieser Bereich für die Privatsphäre bedeutsam ist und keine wesentlichen Schadensfälle im Antrag ausgewiesen waren. Damit folgt die DSK der bisherigen Judikatur zur Videoüberwachung bei Wohnungseingängen. Schon in der Entscheidung 6Ob2401/96y wurde durch den OGH festgehalten, dass die Überwachung von Stiegenhäusern und Eingängen einen massiven Eingriff in die Privatsphäre darstellt und selbst zur Klärung von Einbrüchen nur eine Überwachung der allgemeinen Bereiche und nicht der einzelnen Eingangstüren nötig ist.

--- cut ---

 

Quelle: ARGE DATEN.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Was die DSK für Wiener Wohnen genehmigt bzw. nicht genehmigt hat, muss deshalb aber noch lange nicht für AE gelten.

Wie soll denn ein Vandalenakt genau im Eingangsbereich erfasst werden, wenn eben dort keinen Kameras erlaubt wären?

 

Fest steht, dass laut OGH eine Videoüberwachung von Eingangsbereichen dann zulässig ist, wenn das gewünschte Ergebnis nicht mit gelinderen Mitteln erreicht werden kann. Im konkreten Fall wären dediziert abgestellte Aufsichtspersonen für die Turmeingänge wohl kein vetretbares "gelinderes Mittel".

Zitat ARGE Daten: "Systematische Videoüberwachung kann demnach grundsätzlich nur dann zulässig sein, wenn eine Überwachung durch physische Personen gar nicht oder jedenfalls zu vertretbaren Kosten nicht möglich ist."

 

Es geht hier m. E. auch nicht um eine vereinfachte Kosten / Nutzenrechnung im Sinne von "was kostet die Videoüberwachung im Vergleich zu den Vandalismuschäden". Wenn schon derartige Milchmädchenrechnungen angestellt werden, müsste zumindest noch die Beeinträchtigung der Wohnqualität (für alle Betroffene während der gesamten Schadensdauer) sowie der zusätzliche Personalaufwand für HB & HV mit einbezogen werden.

Hier ist m. E. aber ein noch wichtigerer Punkt die abschreckende Wirkung. Wenn durch die Video-Überwachung die Verursacher ausgeforscht werden, und diese zusätzlich zum Schadenersatz (sollten sie sie AE Mieter sein und wie in der WAZ angekündigt) den Mietvetrag gekündigt bekommen, dient dies m. E. sehr wohl einer Generalprävention.

 

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hallo,

 

» Hier ist m. E. aber ein noch wichtigerer Punkt
» die abschreckende Wirkung. Wenn durch die
» Video-Überwachung die Verursacher ausgeforscht
» werden, und diese zusätzlich zum Schadenersatz
» (sollten sie sie AE Mieter sein und wie in der WAZ
» angekündigt) den Mietvetrag gekündigt bekommen,
» dient dies m. E. sehr wohl einer
» Generalprävention.

 

Hierzu einige Fragen an alle:

 

1.) Ich weiß nicht, ob der Jugendliche, der seinerzeit Feuerlöscher und Einkaufswägen vom Dach warf noch hier wohnt - er hat jedenfalls nachher noch auf der Nebenstiege gewohnt. Ich sehe ihn ab und zu noch und seine Eltern wohnen nach wie vor hier.

Wie realistisch ist dann Eurer Meinung nach heutzutage eine Mietvertragskündigung bei den Eltern von Jugendlichen, die "nur" ein wenig demolieren oder besprühen"?

 

2.) Wie glaubt ihr, ist der Werfer der Feuerlöscher und Einkaufswägen damals gefasst worden?

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

»
» Hierzu einige Fragen an alle:
»
» 1.) Ich weiß nicht, ob der Jugendliche, der
» seinerzeit Feuerlöscher und Einkaufswägen vom Dach
» warf noch hier wohnt - er hat jedenfalls nachher
» noch auf der Nebenstiege gewohnt. Ich sehe ihn ab
» und zu noch und seine Eltern wohnen nach wie vor
» hier.
» Wie realistisch ist dann Eurer Meinung nach
» heutzutage eine Mietvertragskündigung bei den
» Eltern von Jugendlichen, die "nur" ein wenig
» demolieren oder besprühen"?
»
» 2.) Wie glaubt ihr, ist der Werfer der
» Feuerlöscher und Einkaufswägen damals gefasst
» worden?
»
» Albert

 

 

Zu 1.) Leider ist eine Mietvertragskündigung wohl nicht realistisch.

Ich nehme an, der Jugendliche und auch seine Eltern wurden verwarnt.

Allerdings bin ich dafür, dass eine Mietvertragskündigung sofort ausgesprochen werden soll, falls da noch etwas vorkommt.

 

Zu 2.) Ich weiss nicht sicher, wie man die Jugendlichen, die Feuerlöscher und Einkaufswagen vom Dach gestossen hat, ausfindig gemacht hat.

Ich meine aber, dass Videokameras zur Entlarvung beigetragen haben.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hi,

 

» Zu 1.) Leider ist eine Mietvertragskündigung wohl
» nicht realistisch.

 

Genau.

» Zu 2.) Ich weiss nicht sicher, wie man die
» Jugendlichen, die Feuerlöscher und Einkaufswagen
» vom Dach gestossen hat, ausfindig gemacht hat.
» Ich meine aber, dass Videokameras zur Entlarvung
» beigetragen haben.

 

Ebenfalls richtig. Die Aufnahmen wurden im WPTV gezeigt und ein Täter wurde erkannt.

 

Da hätte ich aber gleich noch Fragen:

Ihr versucht Euren Nachwuchs gut zu erziehen. Er kommt in die Pubertät und wird bei einem "Blödsinn" durch Kameras gefilmt. Er klettert über ein offenes Fenster in den Billa, tritt eine Wand ein, beschmiert was oder ähnliches

 

1) Seid ihr froh, wenn ihr möglichst früh davon erfahrt, um handeln zu können?

2) Egal, ob durch Kamera oder den Nachbarn überführt?

3) Findet ihr eine Mietvertragskündigung gerechtfertigt?

 

4) Wo haben wir als "andere" Wohnparkmieter eher die Gewissheit, dass es zu keiner Wiederholung kommt? Bei neuen Mietern oder bei "wachgerüttelten" Mietern?

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

ich tippe mal darauf, dass die jugendlichen in der schule damit angegeben haben, und diese info dann irgendwann mal zur hausverwaltung oder einer den eltern eines der informierten schulkollegen gedrungen ist.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Was die DSK für Wiener Wohnen genehmigt bzw.
» nicht genehmigt hat, muss deshalb aber noch lange
» nicht für AE gelten.

Nun, die DSK hat sich bei ihrer Entscheidung nach geltendem Recht orientiert, und die Grundrechte der Bewohner von AltErlaa sind die selben wie von Gemeindemietern.

 

Und - nach rückfrage bei der Datenschutzkommission gilt das Verbot, Eingänge und Stiegenhäuser zu überwachen generell und nicht nur bei der Gemeinde Wien.

 

» Wie soll denn ein Vandalenakt genau im
» Eingangsbereich erfasst werden, wenn eben dort
» keinen Kameras erlaubt wären?

Ganz einfach - GAR NICHT.

 

Abgesehen davon - Es würde nur den Ort verlagern. Eine flächendeckende Überwachung ist weder wünschenswert, noch möglich.

 

» Fest steht, dass laut OGH eine Videoüberwachung
» von Eingangsbereichen dann zulässig ist, wenn das
» gewünschte Ergebnis nicht mit gelinderen Mitteln
» erreicht werden kann. Im konkreten Fall wären
» dediziert abgestellte Aufsichtspersonen für die
» Turmeingänge wohl kein vetretbares "gelinderes
» Mittel".

Nein, das stimmt nicht ganz, denn das Mittel Videoüberwachung darf trotzdem niemals Persönlichkeitsrechte verletzten.

 

» Hier ist m. E. aber ein noch wichtigerer Punkt
» die abschreckende Wirkung. Wenn durch die
» Video-Überwachung die Verursacher ausgeforscht
» werden, und diese zusätzlich zum Schadenersatz
» (sollten sie sie AE Mieter sein und wie in der WAZ
» angekündigt) den Mietvetrag gekündigt bekommen,
» dient dies m. E. sehr wohl einer
» Generalprävention.

 

Tja, und ich halt das für ein G'schichtl, denn ich bin als Mieter nicht dafür haftbar, was jemand, mit dem ich verwandt oder befreundet bin, anrichtet - Sippenhaftung (sowohl straf- als auch zivilrechtlich) gibts in Österreich NICHT.

 

Für mich klingt das nach ein bissi "heiße Luft", damit ein paar Leute sich in ihrer Meinung beeinflussen lassen.

 

Abschrecken tut das kaum wen, abgesehen davon, die Vandalen wissen ja, daß sie entweder nicht identifizierbar sind, oder es ist ihnen sowieso wurscht.

 

Ich finde es zudem verdammt blauäugig, wenn man glaubt, daß man anhand eines Videos jemand á la CSI oder sonst einer Serie identifizieren kann. Sprich - man nimmt die Bilder, steckt sie in einen Polizeicomputer rein und der hat schwuppdiwupp die Täter ausgeforscht...

Nein, so funktioniert das nicht.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Nun, die DSK hat sich bei ihrer Entscheidung nach
» geltendem Recht orientiert, und die Grundrechte
» der Bewohner von AltErlaa sind die selben wie von
» Gemeindemietern.

 

» Und - nach rückfrage bei der
» Datenschutzkommission gilt das Verbot, Eingänge
» und Stiegenhäuser zu überwachen generell und nicht
» nur bei der Gemeinde Wien.

 

AE ist aber anders als die meisten Gemeindebauten. Die Eingangsbereiche je Doppelstiege sind für je ca. 250 Wohnungen. Die Eingansbereiche inkl. der Lifthallen könnten auch sehr wohl als "allgemeiner Bereich" und nicht als "einzelne Eingangstüren" bezeichnet werden. Wirklich klären kann dies m. E. nur das Gericht.

 

 

» Ganz einfach - GAR NICHT.

 

Was ist daher Ihr Lösungsvorschlag zur Aufklärung derartiger Vandalismusakte?

 

» Abgesehen davon - Es würde nur den Ort verlagern.

 

Ist das Ihre persönliche Mutmaßung oder können Sie das belegen? (bitte aber nicht durch die ebenfalls nur auf Mutmaßungen basierenden Aussagen der ARGE Daten)

 

» Nein, das stimmt nicht ganz, denn das Mittel
» Videoüberwachung darf trotzdem niemals
» Persönlichkeitsrechte verletzten.

 

Welche Persönlichkeitsrechte werden denn verletzt wenn ....

 

» Ich finde es zudem verdammt blauäugig, wenn man
» glaubt, daß man anhand eines Videos jemand á la
» CSI oder sonst einer Serie identifizieren kann.

 

... Ihrer Meinung nach ja ohnehin keine Identifizierung der Persönlichkeiten auf den Videos möglich ist?

 

» Tja, und ich halt das für ein G'schichtl, denn
» ich bin als Mieter nicht dafür haftbar, was
» jemand, mit dem ich verwandt oder befreundet bin,
» anrichtet - Sippenhaftung (sowohl straf- als auch
» zivilrechtlich) gibts in Österreich NICHT.

 

Sowohl für den Mieter als auch für alle für die Wohnung gemeldeten Mitbewohner gelten Mietvertrag und Hausordnung. Das hat mit "Sippenhaftung" genau nichts zu tun, sehr wohl aber mit Pflichten und Veantwortungen des Mieters.

 

Mein Resumé:

1. Das DSG hat Interpretierungsbedarf für spezifische Einzelfälle. Diese können weder Sie, noch ich, noch die ARGE Daten und auch nicht die DSK verbindlich klären. Es müsste vielmehr am konkreten Fall ausjudiziert werden.

2. Wenn die Videoüberwachung von Hauseingängen - und wenn auch nur in Einzelfällen - dazu dienen kann, Vandalismus-Täter auszuforschen und zur Verantwortung zu ziehen, dann ist mir dies wertvoller als ein vager "Zunge zeigendes Smiley :Persönlichkeitsschutz", auf den ohnedies immer mehr Leute zugunsten eines mehr oder weniger offenen Outings im Internet freiwillig verzichten.

 

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» » Nun, die DSK hat sich bei ihrer Entscheidung nach
» » geltendem Recht orientiert, und die Grundrechte
» » der Bewohner von AltErlaa sind die selben wie von
» » Gemeindemietern.
»
» » Und - nach rückfrage bei der
» » Datenschutzkommission gilt das Verbot, Eingänge
» » und Stiegenhäuser zu überwachen generell und nicht
» » nur bei der Gemeinde Wien.
»
»
» AE ist aber anders als die meisten
» Gemeindebauten. Die Eingangsbereiche je
» Doppelstiege sind für je ca. 250 Wohnungen. Die
» Eingansbereiche inkl. der Lifthallen könnten auch
» sehr wohl als "allgemeiner Bereich" und nicht als
» "einzelne Eingangstüren" bezeichnet werden.
» Wirklich klären kann dies m. E. nur das Gericht.

Was aber meines Erachtens nicht nötig sein wird, denn es gilt das, was die DSK genehmigt (wogegen natürlcih rechtsmittel zulässig sind)

 

Aussage der DSK ist, daß ich jedenfalls die Möglichkeit habe, mein Wohnhaus zu betreten, und in meine Wohnung zu gelangen, ohne von einer Kamera gefilmt zu werden.

 

» » Ganz einfach - GAR NICHT.
»
» Was ist daher Ihr Lösungsvorschlag zur Aufklärung
» derartiger Vandalismusakte?

Gute Frage - darauf habe ich keine Antwort.

Bei der Gemeinde Wien ist es (trotz Überwachung) in keinem einzigen Fall gelungen.

 

» » Abgesehen davon - Es würde nur den Ort verlagern.
» Ist das Ihre persönliche Mutmaßung oder können
» Sie das belegen? (bitte aber nicht durch die
» ebenfalls nur auf Mutmaßungen basierenden Aussagen
» der ARGE Daten)

Ich werde morgen was diesbezüglich raussuchen...

 

» » Tja, und ich halt das für ein G'schichtl, denn
» » ich bin als Mieter nicht dafür haftbar, was
» » jemand, mit dem ich verwandt oder befreundet bin,
» » anrichtet - Sippenhaftung (sowohl straf- als auch
» » zivilrechtlich) gibts in Österreich NICHT.

 

» Sowohl für den Mieter als auch für alle für die
» Wohnung gemeldeten Mitbewohner gelten Mietvertrag
» und Hausordnung. Das hat mit "Sippenhaftung" genau
» nichts zu tun, sehr wohl aber mit Pflichten und
» Veantwortungen des Mieters.

Nein - der Mieter kann NICHT zur Verantwortung gezogen werden, was eine dritte Person angestellt hat.

Spinnen wir den Faden weiter - was ist, wenn die Person hier nicht gemeldet ist, und zufälligeriwse die Tochter eines Mieters ist?

 

» Mein Resumé:
» 1. Das DSG hat Interpretierungsbedarf für
» spezifische Einzelfälle. Diese können weder Sie,
» noch ich, noch die ARGE Daten und auch nicht die
» DSK verbindlich klären. Es müsste vielmehr am
» konkreten Fall ausjudiziert werden.

Das bringt uns bei dem Problem aber nicht weiter.

Sache ist, daß es oft viel zu teuer ist, sowas auszujudizieren, und darum hält man sich eben an diese Richtlinien.

 

 

» 2. Wenn die Videoüberwachung von Hauseingängen -
» und wenn auch nur in Einzelfällen - dazu dienen
» kann, Vandalismus-Täter auszuforschen und zur
» Verantwortung zu ziehen, dann ist mir dies
» wertvoller als ein vager "Zunge zeigendes Smiley :Persönlichkeitsschutz",
» auf den ohnedies immer mehr Leute zugunsten eines
» mehr oder weniger offenen Outings im Internet
» freiwillig verzichten.

 

Es ist aber so, und da behaupte ich mal, gut aufgepaßt zu haben, daß bei einer Interessensabwägung Menschen und deren Unversehrtheit (körperlich, psychisch, etc.) über der von Sachen steht.

 

Mein Verfassungsrechtsprofessor auf der Uni hat 2,3x seine Verkehrsstrafen nicht bezahlen müssen unter Berufung auf den in der Bundesverfassung garantierte Schutz der Persönlichkeitsrechte. Also - gaaaanz grob im Sinne von "es geht meine Frau nix an, WO ich mit ihrem Auto um 10 km/h zu schnell gefahren bin..."

 

Nochmal - es ist ein spannendes Thema, das mich auch beruflich beschäftigt. Mir gehts nicht darum, da irgenwas verbieten zu lassen, sondern um das Problem, daß wir am Anfang einer Entwicklung sind, die ganz ganz arg werden könnte - und wir machen fleißig mit. Ungeschaut. Unkontrolliert. Unüberwacht. (also die Überwacher werden nicht überwacht).

 

Und genau das ist das Problem, daß ich damit habe.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Was ist daher Ihr Lösungsvorschlag zur Aufklärung

 

» derartiger Vandalismusakte?

 

Gute Frage - darauf habe ich keine Antwort.

 

Bei der Gemeinde Wien ist es (trotz Überwachung) in keinem einzigen Fall gelungen.

 

Das stimmt so aber nicht:

 

http://www.wien.gv.at/nachrichten/gemeindebau.html

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Da mag ich mal den Kontrollamtsbericht abwarten, denn dieser Link verschweigt, daß es nach wie vor enorme Schäden durch Vandalismus gibt, sowie enthält einige (ebenfalls vom Kontollamt kritisiert) Schäden, die durch Abnutzung entstanden sind und als Vandalismusschäden verbucht wurden, um die Kosten nicht zur Gänze alleine tragen zu müssen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

>Was ist daher Ihr Lösungsvorschlag zur Aufklärung derartiger Vandalismusakte?

 

tja, manchmal genügt zivilcourage, die wird aber meiner meinung nach durch die mangelnde "macht" eines mieters bzw das ignorieren der hausverwaltung wieder zunichte gemacht.

 

ein beispiel: da lassen manche mieter ihren müll direkt vor dem müllschlucker liegen, so frei nach dem motto "ich hab keine lust das sackerl reinzustopfen, soll wer anderer machen". vor einiger zeit ist genau das vor meinem müllschlucker passiert, und direkt am durchsichtigen plastiksackerl klebte ein brief mit der adresse des mieters!

 

nur: was nutzt das ganze? meldet man die adresse der hausverwaltung, so bekommt man nur die antwort, dass man einen putztrupp hinschickt. den wiederum müssen alle mieter zahlen! der müll-sünder wiederum kriegt von der aktion vermutlich nichtmal was mit, denn soweit ich das mitgekriegt habe sind solche wild abgelagerten müllsackln keine sache für die es sich lohnt den mieter anzuschreiben oder zb die kosten der entsorgung zu verrechnen.

 

aber genau DAS wäre die basis dafür, dass mieter "lernen", dass solche aktionen keine harmlosen ergebnisse ihrer faulheit sind, sondern kosten verursachen, ratten anziehen und ein schlechts beispiel für alle sind.

 

was ist also der lösungsvorschlag für vandalismusakte? die antwort ist einfach: die leute stärker strafen! sie müssen spüren, dass es keine lappalie ist! hier ist aber eben auch die zivilcourage der mieter gefragt. ich wage zb zu behaupten, dass man problemlos diversesten müll vor mietern im postraum hinstellen könnte. die leute juckt es nichtmal!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» ein beispiel: da lassen manche mieter ihren müll
» direkt vor dem müllschlucker liegen, so frei nach
» dem motto "ich hab keine lust das sackerl
» reinzustopfen, soll wer anderer machen".

Ja, erleb' ich manchmal - und ich denk mir dabei meist "naja, der wird wohl wieder nicht gegangen sein - mich ärgerts auch, wenn ich das Sacherl wiede rzurück zur Wohnung schleppen darf. In dem Fall wäre es wohl besser, die Zeiten genauer bekannt zu geben, wanns NICHT geht.

 

» vor
» einiger zeit ist genau das vor meinem
» müllschlucker passiert, und direkt am
» durchsichtigen plastiksackerl klebte ein brief mit
» der adresse des mieters!

 

»
» nur: was nutzt das ganze? meldet man die adresse
» der hausverwaltung, so bekommt man nur die
» antwort, dass man einen putztrupp hinschickt. den
» wiederum müssen alle mieter zahlen! der
» müll-sünder wiederum kriegt von der aktion
» vermutlich nichtmal was mit, denn soweit ich das
» mitgekriegt habe sind solche wild abgelagerten
» müllsackln keine sache für die es sich lohnt den
» mieter anzuschreiben oder zb die kosten der
» entsorgung zu verrechnen.

Möglicheriwese deswegen, weil die Kosten dafür höher sind, als es einfach wegzuräumen.

Ich meine, niemand von uns ist in der Lage, einen rechtsgültigen "Beweis" sicherzustellen.

Ich brauch nur als Beschuldigter sagen "ich wars nicht, da hat jemand einen Brief aus dem Altpapier rausgefischt und ihn da reingesteckt..."

Und was dann?

MEIN nächster Schritt wäre es, die Angelegenheit meiner Rechtsschutzversicherung zu übergeben, die schreiben der Hausverwaltung ein Brieferl, und legen einen Zahlschein über 300 Euro bei. Eine Stunde Aufwand von mir zum festgesetzten Stundensatz der Wirtschaftskammer für meine Branch als Pauschale für meinen Aufwand, und das doppelte für die 10 minuten, die der Anwalt für den Standardbrief benötigt. Plus eine Briefmarke.

 

» aber genau DAS wäre die basis dafür, dass mieter
» "lernen", dass solche aktionen keine harmlosen
» ergebnisse ihrer faulheit sind, sondern kosten
» verursachen, ratten anziehen und ein schlechts
» beispiel für alle sind.

Tja, meines Erachtens eben nicht.

 

 

» was ist also der lösungsvorschlag für
» vandalismusakte? die antwort ist einfach: die
» leute stärker strafen! sie müssen spüren, dass es
» keine lappalie ist! hier ist aber eben auch die
» zivilcourage der mieter gefragt. ich wage zb zu
» behaupten, dass man problemlos diversesten müll
» vor mietern im postraum hinstellen könnte. die
» leute juckt es nichtmal!

 

Nein, ich bin überzeugt davon, daß man niemals komplett ohne solche Aktionen auskommen wird. Und ich will sie auch NICHT verteidigen - aber der Level für 10.000 Leute ist verdammt niedrig.

 

Ich würde es zB für sinnvoller erachten, Geld dahingehend zu investieren, zB Energie zu sparen.

Aber adzu mach ich einen eigenen Faden auf...

 

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Ich möchte mich für den Zungensmiley entschuldigen: das war keine Absicht, sondern eine Misinterpretation der Forums-SW für ein DoubleqoteP

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

hihi - langsam wäre es echt spannend, rauszufinden, wie hier was geht.

das mit den *sternderln* ist auch nur zufällig rausgekommen...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» Darf ich zitieren:
» --- cut ---
» Keine Überwachung von Hauseingängen und
» Stiegenhäusern
»
» Die beantragte Videoüberwachung von Hauseingängen
» und Stiegenhäusern darf nicht stattfinden, da
» dieser Bereich für die Privatsphäre bedeutsam ist
» und keine wesentlichen Schadensfälle im Antrag
» ausgewiesen waren. Damit folgt die DSK der
» bisherigen Judikatur zur Videoüberwachung bei
» Wohnungseingängen. Schon in der Entscheidung
» 6Ob2401/96y wurde durch den OGH festgehalten, dass
» die Überwachung von Stiegenhäusern und Eingängen
» einen massiven Eingriff in die Privatsphäre
» darstellt und selbst zur Klärung von Einbrüchen
» nur eine Überwachung der allgemeinen Bereiche und
» nicht der einzelnen Eingangstüren nötig ist.
» --- cut ---
»
» Quelle: ARGE DATEN.

 

Bedauerlich!

Sieht man sich z.B an, wie es in den Notstiegen ausschaut. (Dreck, Kotze, Pissecke), versteht man vielleicht besser, warum ich mir dort Kameras wünsche.

Was hat das in solchen Bereichen mit Privatsphäre zu tun?

Für mich jedenfalls nur schwer zu akzeptieren.

 

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» theoretisch wäre es tatsächlich sehr einfach:
»
» - eine kamera filmt den postraum und zeichnet
» einen zeitcode auf
» - die öffnungen und schlüsselcodes werden
» ebenfalls mit zeitcode aufgezeichnet
»
» beschwert sich jemand über eine illegale
» müllablagerung wird die aufzeichnung zurückgedreht
» und der exakte zeitpunkt des vandalismus bestimmt,
» eventuell auch mit foto. wertet man dann den
» schlüsselcode aus ist der name des vandalen
» erfasst.
»
» die kosten für die entfernung plus eine strafe
» oder anzeige wäre dann sicher abschreckend genug,
» um solch ein verhalten in zukunft zu verhindern.

 

Theoretisch wäre es so ja.

Praktisch ist nicht sicher, ob der Verursacher tatsächlich mit einem Namen erfasst werden kann.

Übrigens habe ich heute Vormittag beim Grünen Kreuz angerufen.

Der Container steht jetzt wieder normal da.

Hoffen wir, dass es jetzt so bleibt.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

irgendwie fehlen mir gerade die worte bezüglich dieses dialogs.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Naja, wenn Ihnen die Worte fehlen.

Versuchen sie es doch mit schreiben? zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Wenn mir die WORTE fehlen, probiere ich es mit ZEICHNEN

 

*g*

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Bitte nicht falsch verstehen, ich unterstütze Vandalismus in keinster Weise - nur gibts entsprechende Regeln, was Überwachung betrifft.

Ich darf ja einen Verdächtigen auch nicht foltern, bis er gesteht, auch wenn ich 20x weiß, daß ers war.

Antworten

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