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Überfall in der Garage

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Gestern stand in der "Krone" und im "Heute" etwas davon, dass 1 16jähriger Bursche von einem ca. 18jährigen, drogensüchtigen Pärchen überfallen wurde.

Sie haben ihm Handy und Geld geraubt.

Ich bin wirklich froh, dass die Videkamera das Pärchen gefilmt hat und bin mir sicher, dass man sie auch dingfest machen wird.

Gleichzeitig frage ich mich aber wiedermal wozu wir hier eine Security haben?

Wenn man das auf Video "sieht" müsste ja da jemand wie der geölte Blitz zu Hilfe eilen.

Jedenfalls merke ich momentan eine Tendenz, dass der Kaufpark für Alkis interessant ist.

Die Garage dürfte im Moment für Drogensüchtige und Autoeinbrecher ein interessanter Ort sein.

Dagegen sollte man auf jedenfall dringend etwas unternehmen.

Frei nach dem Motto "Hubert! Mach was!"

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50 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Aufgrund der zahlreichen Wortmeldungen zum Thema "Überwachung" freue ich mich, einige von Euch auf dieser Veranstaltung am 11. Oktober zu treffen!

 

http://www.freiheit-statt-angst.org/aktionstag/

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ich möchte in diesem zusammenhang einen nicht unwesentlichen einwurf machen: die überwachungskameras bekommen vor allem in kombination mit dem chip-schloss-system eine neue dimension. so wären zb die feueralarm-verursacher recht einfach rauszufinden, wenn man einfach checkt welche chipschlüsseln innerhalb der jeweiligen feuermelder-knopf-zone zuletzt geöffnet haben.

 

mal angenommen es gäbe auch einen punkt wo man während des tür-öffnens gefilmt würde, so könnte man auch leicht eine zuordnung von chip-schlüssel auf die jeweilige kleidung machen, wobei eine zuordnung ja auch VOR dem öffnen des chipschlüssels machbar wäre. ich gehe also bei C1 unten beim schranken vorbei und werde gefilmt, 1 minute später öffnet eine person bei der türe, zu einem hohen prozentsatz wäre dieses foto also die person die auch mit der jeweiligen chipnummer öffnet. schleiche ich mich 3 stunden später von außen in den keller und breche in ein auto ein und werde gefilmt, so kann man meine jacke anhand dieses fotos vom eingang zuordnen. es würde mich nicht wundern, wenn die hausverwaltung bereits solche systeme hat, falls nicht wäre es ein einfaches sowas zu installieren. die aufklärung von autoeinbrüchen oder fehlalarmen wäre damit jedenfalls einfacher und würden die "passiven" aufzeichnungs-kameras in eine neue dimension bringen, denn letztendlich ist alles nur eine reine frage des speichers und der vernetzung...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» ich möchte in diesem zusammenhang einen nicht
» unwesentlichen einwurf machen: die
» überwachungskameras bekommen vor allem in
» kombination mit dem chip-schloss-system eine neue
» dimension. so wären zb die feueralarm-verursacher
» recht einfach rauszufinden, wenn man einfach
» checkt welche chipschlüsseln innerhalb der
» jeweiligen feuermelder-knopf-zone zuletzt geöffnet
» haben.
»

 

Das wäre Wahnsinn!

 

Ich habe schon einige Schleißsysteme implementiert und damit gearbeitet, aber so leicht zu umgehen wie hier - das hab ich noch nie erlebt.

 

Wer sagt denn, daß der, der zuletzt seinen Chip benutzt hat, der letzte war, der eringegangen ist?

 

Was, wenn jemand eine Kopie des Chips verwendet (und das geht aus 20 Metern entfernung), oder einfach anders reingekommen ist? Wie sag ich nicht öffentlich, denn es ist so simpel, daß man kein gefinkelter Verbrecher sein muß, um das zu machen - es reicht Material, das man um 9 Euro 90 beim Hofer kaufen kann.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

um 9,90 euro beim hofer? das möchte ich sehen!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Abgesehen von den praktischen Problemen zeigt bodypainters Vorschlag schon, wie weit wir am Weg in die Angstgesellschaft schon sind. Wenn schon die Angst um das Auto ausreicht, sich ein Netz von Kameras und dazugehörigen Computern, die die Bild- und Chipschlossdaten abgleichen und jeden Bewohner auf Schritt und Tritt überwachen, zu wünschen, dann frage ich mich, wo das enden soll.

Sein Vorschlag zielt auf die Bewohner des Wohnparks ab, diese sollen überwacht werden (Leute von außerhalb haben je schließlich keinen Chip). Sieht er in uns allen potentielle Verbrecher, die durch Überwachung permanent ihre Unschuld beweisen sollen?

Ich hoffe nicht und ich hoffe, es denken nicht allzu viele Leute so. Wenn "Misstraue Deinem Nachbarn" zur allgemeinen Einstellung im Wohnpark wird, ist es mit der hochgelobten Wohnqualität bald vorbei.

 

Zu diesem Thema ist im heutigen Presse-"Spektrum" ein guter Artikel erschienen ( http://tinyurl.com/4fprax ), vor allem dieser Abstaz passt gut zum Thema:

 

"Neid, Geiz, Gier gehören theologisch zusammen, und die Angst gehört logisch dazu: die Angst, etwas zu verlieren – umso verbreiteter, je reicher eine Gesellschaft ist. Und Österreich ist bekanntlich eine der reichsten, wenn auch mit schlechter Verteilung. Die Angst aber auch vor jeder Art von Veränderung, vor Neuem und Fremdem. Die Sehnsucht nach dem Stillstand. Die simpelste Antwort darauf bieten die Populisten: Es ist der Ruf nach mehr Kontrolle, Polizei, Überwachung. Allein dieser Ruf verstärkt schon das Klima der allgemeinen Unsicherheit und Angst, was neuerlich den Ruf nach mehr Kontrolle, Polizei, Überwachung legitimiert – bis sich möglichst viele vor möglichst vielem fürchten. Dies zu erreichen, die Menschen möglichst ängstlich, unsicher, damit letztlich auch unglücklich und aggressiv zu machen, ist das zentrale Anliegen des Populismus in der Politik. Denn so gedeiht er."

 

Wenn wir die hervorragende Lebensqualität in dieser Anlage nicht verlieren wollen, dann dürfen wir uns nicht in Angst versetzen lassen. Lebensqualität definiert sich nicht über Kameras, Zutrittssysteme und Nachbarn, die einander misstrauen. Waren die ersten Bewohner vor 30 Jahren auch voller Angst und Mistrauen? Ich glaube nicht....

 

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Abgesehen von den praktischen Problemen zeigt
» bodypainters Vorschlag schon, wie weit wir am Weg
» in die Angstgesellschaft schon sind. Wenn schon

 

da hast du was falsch verstanden. das ist nicht mein vorschlag, sondern ich beschreibe was technisch machbar wäre. und je mehr hier die leute glauben, dass die kameras ihr auto ach so schützen: sie beschneiden auch unsere freiheit!

 

» Sein Vorschlag zielt auf die Bewohner des
» Wohnparks ab, diese sollen überwacht werden (Leute
» von außerhalb haben je schließlich keinen Chip).
» Sieht er in uns allen potentielle Verbrecher, die
» durch Überwachung permanent ihre Unschuld beweisen
» sollen?

 

nochmal: das ist kein vorschlag von mir, sondern das wäre technisch machbar. ich persönlich mag das neue chipsystem nur in ansätzen. es hat vorteile, aber auch viele nachteile. und wie ich schon vor langer zeit im forum gepostet habe, fühle ich mich gerade von den kameras bei den fußgängereingängen - zb auf C1/C2 beim gehsteig - sehr unwohl. langsam gewöhnt man sich daran, aber es ist wie DDR. und warum haben wir diese kameras? nicht wegen der menschen, sondern weil menschen umbedingt auf den gehwegen mit ihren autos fahren MÜSSEN.

 

» Waren die ersten Bewohner vor 30
» Jahren auch voller Angst und Mistrauen? Ich glaube
» nicht....

 

da hast du recht, neid angst und so ist schlecht und die basis für vieles negatives. aber auf der anderen seite wollen wir halt nicht, dass in der wohnung eingebrochen oder man im keller überfallen wird. ob die bewohner vor 30 jahren voller angst und misstrauen waen hab ich keine ahnung, aber auch damals gab es große diskussionen darüber, ob zb der turmschlüssel wirklich überall sperren soll. und einige mieter haben es ja auch tatsächlich durchgesetzt, dass sie einen EIGENEN schlüssel für ihren gang bekommen. das würde bedeuten, dass auch damals schon wohnparkbewohner voll angst und misstrauen waren...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» da hast du was falsch verstanden. das ist nicht
» mein vorschlag, sondern ich beschreibe was
» technisch machbar wäre. und je mehr hier die leute
» glauben, dass die kameras ihr auto ach so
» schützen: sie beschneiden auch unsere freiheit!
»

 

Ok, dann war das Ganze ein Misverständnis meinerseits, tut mir echt leid.

Ich habe leider in letzter Zeit auch schon im meinem direkten Umfeld viele ernstgemeinte Vorschläge dieser Art gehört, daher bin ich in dieser Hinsicht anscheinend schon permanent auf Alarmstufe gelb und jederzeit bereit loszuschlagen zwinkerndes Smiley ;) Auch ein schlechtes Zeichen, denn da sieht man, was die grassierende Paranoia und Angsmache selbst aus Menschen macht, die sich nicht davon anstecken lassen...

 

 

» da hast du recht, neid angst und so ist schlecht
» und die basis für vieles negatives. aber auf der
» anderen seite wollen wir halt nicht, dass in der
» wohnung eingebrochen oder man im keller überfallen
» wird.

 

Klar, dazu wäre es interessant rauszufinden, wie viele Delikte dieser Art es pro Jahr im Wohnpark gibt. Ich glaube, wenn ich demnächst ein paar Minuten entbehren kann, werde ich mal zur Polizei rübermarschieren und nachfragen, vielleicht können die mir genaueres sagen. Ich glaube, es gibt weitaus weniger solcher Fälle, als viele glauben.

 

 

» ob die bewohner vor 30 jahren voller angst
» und misstrauen waen hab ich keine ahnung, aber
» auch damals gab es große diskussionen darüber, ob
» zb der turmschlüssel wirklich überall sperren
» soll. und einige mieter haben es ja auch
» tatsächlich durchgesetzt, dass sie einen EIGENEN
» schlüssel für ihren gang bekommen. das würde
» bedeuten, dass auch damals schon wohnparkbewohner
» voll angst und misstrauen waren...

 

Oh, da hab ich mich wohl auch schon von der "früher war alles besser"-Mentalität anstecken lassen lächelndes Smiley :) Ok, wahrscheinlich war die Rate von Hysterikern und Paranoikern immer ähnlich hoch, allerdings sind heute die Folgen der Paranoia weitaus gefährlicher als damals. Der eigene Schlüssel für den Gang erscheint gegenüber der Handypeilung und der Internet- und Telefonüberwachung wie eine lustige Erinnerung aus einem friedlichen und harmlosen Zeitalter.

 

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» ich möchte in diesem zusammenhang einen nicht
» unwesentlichen einwurf machen: die
» überwachungskameras bekommen vor allem in
» kombination mit dem chip-schloss-system eine neue
» dimension. so wären zb die feueralarm-verursacher
» recht einfach rauszufinden, wenn man einfach
» checkt welche chipschlüsseln innerhalb der
» jeweiligen feuermelder-knopf-zone zuletzt geöffnet
» haben.
»
» mal angenommen es gäbe auch einen punkt wo man
» während des tür-öffnens gefilmt würde, so könnte
» man auch leicht eine zuordnung von chip-schlüssel
» auf die jeweilige kleidung machen, wobei eine
» zuordnung ja auch VOR dem öffnen des
» chipschlüssels machbar wäre. ich gehe also bei C1
» unten beim schranken vorbei und werde gefilmt, 1
» minute später öffnet eine person bei der türe, zu
» einem hohen prozentsatz wäre dieses foto also die
» person die auch mit der jeweiligen chipnummer
» öffnet. schleiche ich mich 3 stunden später von
» außen in den keller und breche in ein auto ein und
» werde gefilmt, so kann man meine jacke anhand
» dieses fotos vom eingang zuordnen. es würde mich
» nicht wundern, wenn die hausverwaltung bereits
» solche systeme hat, falls nicht wäre es ein
» einfaches sowas zu installieren. die aufklärung
» von autoeinbrüchen oder fehlalarmen wäre damit
» jedenfalls einfacher und würden die "passiven"
» aufzeichnungs-kameras in eine neue dimension
» bringen, denn letztendlich ist alles nur eine
» reine frage des speichers und der vernetzung...

 

 

Das geht nicht weit genug! Die Chips müssen personalisiert werden, des weiteren ist eine Kamera mit Gesichtsidentifikation und ein Fingerabdruckscanner zusätzlich zum Chipschloß an jedem Eingang zu montieren. Außerdem sollten an den Eingängen alle Taschen kontrolliert werden. Dort sollte dann noch ein Peilsender ausgegeben werden, der während des Aufenthaltes im Wohnpark ständig getragen werden muß. Außerdem müssen noch unbedingt Kameras und Mikrophone in den Wohnungen istalliert werden. Kein Bewohner des Wohnparks darf sich nur einen Meter bewegen, ohne daß diese Bewegung protokolliert wird! Das Verbrechen ist überall, wir müssen den Wohnpark unbedingt in einen Hochsicherheitstrakt umwandeln, schließlich sind wir von Meuchelmördern und Beutelschneidern umgeben....

 

 

Bin ich der einzige, dem es bei der von Ihnen vorgebrachten Idee kalt den Rücken hinunterläuft? Mein Auto ist mir definitiv nicht so viel wert, daß ich mich deshalb in meinem Wohnbereich überwachen lassen will, als ob ich ein Schwerkrimineller oder ein entmündigter Dementer wäre. Ich dachte, wir hätten die totalitäern Überwachungsstaaten 1989 auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen, aber scheinbar habe ich mich getäuscht. Alles kommt wieder, die Menschen wünschen sich freiwillig ihre Bespitzelung und Totalüberwachung, aus Angst um ihre Blechkisten.....Gute Nacht, freie Welt.

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Nunja, ich bin auch dagegen, dass man es mit der Überwachung übertreibt.

Sinnvoll finden würde ich aber, wenn man bei jeder Garageneinfahrt ein Portierhäuschen hat.

Ebenfalls gut gefallen würde mir das amerikanische Modell wo in jedem besseren Hochhaus ein Concierge überwacht, wer da ein- und ausgeht.

Das wäre auch für Paketdienste super die da Ihre Packerl hinbringen könnten.

Mir ist klar, dass das hier nicht realisiert wird, aber ein bisserl träumen wird hoffentlich erlaubt sein. zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Wenn man das auf Video "sieht" müsste ja da
» jemand wie der geölte Blitz zu Hilfe eilen.

 

Einer der größten Videoüberwachungsmythen. Die meisten Straftaten sind auf Video nicht als solche erkenntlich. Dan man ja nicht alle 50 cm eine Kamera anbringen kann, sieht man in so einer Situation meist nur ein paar Gestalten die zusammenstehen und dann entfernen sich die Täter. Kaum wer fuchtelt mit dem Messer herum wie in einem schlechten Film. Abgesehen davon dienen die meisten kameras nur der Aufzeichnung, nicht der Echtzeitüberwachung, sprich, man sieht dann zwar, werdem Opfer das messer in den Bauch gestochen hat, aber das nützt ihm dann auch nichts mehr.

Für mehr Sicherheit in der Garage müsste der Sicherheitsdienst öfter durchlaufen bzw müsste der gesamte bereich von außen unzugänglich sein. Damit könnte man - im Gegensatz zur Kameraaufzeichnung - die Taten verhindern.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Selbstverständlich verhindern Videoaufzeichnungen Straftaten. Zwar nicht in der Form, dass ein aufgezeichnetes Verbrechen damit verhindert würde, aber Straftäter, die rasch überführt und unschädlich gemacht werden sind zumindest eine Zeit lang aus dem Verkehr gezogen. Der aktuelle Fall ist das beste Beispiel dafür. Die junge Dame wäre keinesfalls ohne Videoüberwachung so rasch gefasst gewesen. Desweitern gibt es durchaus eine Abschreckungseffekt, wenn Täter damit rechnen müssen, gefilmt zu werden.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Selbstverständlich verhindern Videoaufzeichnungen
» Straftaten. Zwar nicht in der Form, dass ein
» aufgezeichnetes Verbrechen damit verhindert würde,
» aber Straftäter, die rasch überführt und
» unschädlich gemacht werden sind zumindest eine
» Zeit lang aus dem Verkehr gezogen. Der aktuelle
» Fall ist das beste Beispiel dafür.

 

Tolle Sicherheit, wenn ich ein Messer in den Bauch bekomme, kann ich mir das Video davon ansehen. Ja, da fühle ich mich gleich viel sicherer lächelndes Smiley :)

Ok, anscheinend wurde der Begriff "Sicherheit" in den letzten jahren dramatisch umdefiniert. Mir wurde als Kind noch erklärt, daß man darunter einem Zustand versteht, in dem die Wahrscheinlichkeit, daß einem etwas passiert relativ gering ist. Die heutige Definition lautet aber anscheinend "Ob was passiert ist wurscht, hauptsache man hat nachher Bilder"

Demnach waren die Attentatsopfer von London auch total sicher, schließlich wurden die Täter vor dem Anschlag von dutzenden Kameras gefilmt.

 

 

» Desweitern gibt es durchaus eine
» Abschreckungseffekt, wenn Täter damit rechnen
» müssen, gefilmt zu werden.

 

Sorry, aber das stimmt leider nicht:

 

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19543/1.html

 

(Ich poste diesen Artikel auch in anderen Foren gerne, offenbar liest ihn aber nie jemand)

 

LG

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» » Selbstverständlich verhindern Videoaufzeichnungen
» » Straftaten. Zwar nicht in der Form, dass ein
» » aufgezeichnetes Verbrechen damit verhindert würde,
» » aber Straftäter, die rasch überführt und
» » unschädlich gemacht werden sind zumindest eine
» » Zeit lang aus dem Verkehr gezogen. Der aktuelle
» » Fall ist das beste Beispiel dafür.
»
» Tolle Sicherheit, wenn ich ein Messer in den
» Bauch bekomme, kann ich mir das Video davon
» ansehen. Ja, da fühle ich mich gleich viel
» sicherer lächelndes Smiley :)
» Ok, anscheinend wurde der Begriff "Sicherheit" in
» den letzten jahren dramatisch umdefiniert. Mir
» wurde als Kind noch erklärt, daß man darunter
» einem Zustand versteht, in dem die
» Wahrscheinlichkeit, daß einem etwas passiert
» relativ gering ist. Die heutige Definition lautet
» aber anscheinend "Ob was passiert ist wurscht,
» hauptsache man hat nachher Bilder"
» Demnach waren die Attentatsopfer von London auch
» total sicher, schließlich wurden die Täter vor dem
» Anschlag von dutzenden Kameras gefilmt.
»
»
» » Desweitern gibt es durchaus eine
» » Abschreckungseffekt, wenn Täter damit rechnen
» » müssen, gefilmt zu werden.
»
» Sorry, aber das stimmt leider nicht:
»
»
» http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19543/1.html
»
» (Ich poste diesen Artikel auch in anderen Foren
» gerne, offenbar liest ihn aber nie jemand)
»
» LG
»

 

 

Wenn Sie ein Messer in den Bauch bekommen, der Täter aufgrund einer Videoaufzeichnung ausgeforscht und verhaftet wird und Sie sich danach nicht sicherer fühlen, kann man Ihnen nicht helfen. Mir ist damit geholfen, wenn potentieller Täter an weiteren Straftaten gehindert wird.

 

» Ok, anscheinend wurde der Begriff "Sicherheit" in
» den letzten jahren dramatisch umdefiniert.

Nein wurde er nicht, ausser von Ihnen gerade eben.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Garagenräuberin heute wieder jemanden überfällt, ist durch ihre Inhaftierung drastisch gesunken. In diesem einen Fall hat die Videoüberwachung ganz offensichtlich einen Sicherheitseffekt erbracht. Die Aussage, dass Videoüberwachung keine Erhöhung der Sicherheit bringt, ist aufgrund dieses Beispiels widerlegt.

 

Und bevor Sie den heise-Artikel ein weiteres Mal posten, sollten Sie ihn und insbesondere die angeführten Quellen selbst lesen und verstehen. Denn dann würden Sie erkennen, dass dort sehr wohl eine Änderung der Sicherheitssituation nachgewiesen wird. Insbesondere in videoüberwachten Garagen und Parkplätzen sank die Zahl der Delikte seit Beginn von Videoüberwachungen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

»
» Wenn Sie ein Messer in den Bauch bekommen, der
» Täter aufgrund einer Videoaufzeichnung
» ausgeforscht und verhaftet wird und Sie sich
» danach nicht sicherer fühlen, kann man Ihnen nicht
» helfen. Mir ist damit geholfen, wenn potentieller
» Täter an weiteren Straftaten gehindert wird.
»

 

Nein, wenn ich einemal ein Messer im Bauch habe, fühle ich mich definitv nicht sicher, auch wenn man den Täteranachher erwischt. Täter wurden auch früher schon erwischt, auch ohne Kameras und die Aufklärungsrate in Österreich hat sich trotz steigender Anzahl von Kameras in den letzten Jahren nicht erhöht, ganz im Gegenteil:

 

http://derstandard.at/?id=1219060448397

 

 

» » Ok, anscheinend wurde der Begriff "Sicherheit" in
» » den letzten jahren dramatisch umdefiniert.
» Nein wurde er nicht, ausser von Ihnen gerade
» eben.
»

 

Aha, ok, dann bin ich also ein Depp und muß meine Meinung ändern. Ab heute weiß ich: Sicherheit ist, wenn der Täter erwischt wird, auch wenn das Opfer vielleicht am Friedhof liegt.

 

 

» Die Wahrscheinlichkeit, dass die Garagenräuberin
» heute wieder jemanden überfällt, ist durch ihre
» Inhaftierung drastisch gesunken. In diesem einen
» Fall hat die Videoüberwachung ganz offensichtlich
» einen Sicherheitseffekt erbracht. Die Aussage,
» dass Videoüberwachung keine Erhöhung der
» Sicherheit bringt, ist aufgrund dieses Beispiels
» widerlegt.
»

 

Der größte Sicherheitseffekt für das Opfer war, daß es seine Börse gleich hergegeben hat und das messer deshalb nicht benützt wurde.

 

» Und bevor Sie den heise-Artikel ein weiteres Mal
» posten, sollten Sie ihn und insbesondere die
» angeführten Quellen selbst lesen und verstehen.
» Denn dann würden Sie erkennen, dass dort sehr wohl
» eine Änderung der Sicherheitssituation
» nachgewiesen wird. Insbesondere in
» videoüberwachten Garagen und Parkplätzen sank die
» Zahl der Delikte seit Beginn von
» Videoüberwachungen.

 

Ja, sie verlagerten sich. Insofern ist das Ganze nicht besonders effektiv. Wenn sich die Gesamtzahl der Straftaten in einer Stadt durch die Videoüberwachung nicht signifikant ändert, sondern es nur zur Verlagerung kommt, kann man nicht von "Erhöhung der Sicherheit" sprechen. Und kommen Sie mir bitte jetzt nicht mit "es muß sich ja niemand an unüberwachten Orten aufhalten" :-;

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Nein, wenn ich einemal ein Messer im Bauch habe,
» fühle ich mich definitv nicht sicher, auch wenn
» man den Täteranachher erwischt. Täter wurden auch
» früher schon erwischt, auch ohne Kameras und die
» Aufklärungsrate in Österreich hat sich trotz
» steigender Anzahl von Kameras in den letzten
» Jahren nicht erhöht, ganz im Gegenteil:
»
» http://derstandard.at/?id=1219060448397

Dass sie sich während des Bauchstichs nicht sicher fühlen ist klar, weshalb ich solches - wie oben nachzulesen - nicht gefordert habe. Selbst nach einem selbst erfahrenen Bauchstich und der Inhaftierung des Täters ist es für mich nachvollziehbar, dass man trotz objektiv erhöhter Sicherheit durch Täterausschaltung aufgrund posttraumatischer Seelenzustände kein erhöhtes Sicherheitsgefühl hat.

Für Prätraumatisierung oder Phobien, verursacht durch noch nicht eingetretene aber befürchtete Ereignisse, gibt es Spezialisten, da will ich mich nicht einmischen. Die objektive Sicherheit steigt jedenfalls durch Täter die aufgrund von Videoüberwachung dingfest gemacht werden.

 

» Aha, ok, dann bin ich also ein Depp und muß meine
» Meinung ändern. Ab heute weiß ich: Sicherheit ist,
» wenn der Täter erwischt wird, auch wenn das Opfer
» vielleicht am Friedhof liegt.

Sie müssen Ihre Meinung nicht ändern. Dazu kann sie niemand verpflichten. Ja, Sicherheit wird u.a. dadurch erhöht, indem man Täter dingfest macht auch wenn ihre Opfer sterben. Auf diesem Grundkonsens beruht die Gesetzeslage, die Sanktionen für Menschen vorsieht, die andere töten.

 

 

» Der größte Sicherheitseffekt für das Opfer war,
» daß es seine Börse gleich hergegeben hat und das
» messer deshalb nicht benützt wurde.

 

Stimmt, teilweise, denn immerhin darf man nicht vergessen, dass das Opfer geschädigt wurde, auch wenn es nur um Geld und Angst geht. Für die Allgemeinheit ist der größte Sicherheitseffekt, dass die Täterin nun einsitzt.

 

 

» Ja, sie verlagerten sich. Insofern ist das Ganze
» nicht besonders effektiv. Wenn sich die Gesamtzahl
» der Straftaten in einer Stadt durch die
» Videoüberwachung nicht signifikant ändert, sondern
» es nur zur Verlagerung kommt, kann man nicht von
» "Erhöhung der Sicherheit" sprechen. Und kommen Sie
» mir bitte jetzt nicht mit "es muß sich ja niemand
» an unüberwachten Orten aufhalten" :-;

Ich bin so egoistisch und realistisch, dass ich mich überwiegend um meinen eigenen Lebensbereich kümmere. Das ist dort wo ich mich oft aufhalte, also z.B. im Bereich des Wohnparks. Eine Vernichtung des Verbrechens weltweit habe ich aus diesem Grund nicht im Sinn, sehr wohl aber eine Erhöhung der Sicherheit für die Orte, an denen ich mich aufhalte. Deshalb bin ich z.B. durchaus froh, wenn nicht ich im Wohnpark von einer Drogensüchtigen ausgeraubt werde, sondern vielleicht jemand anderer irgendwo anders. Ihre globale Sicht zur Erhöhung der Sicherheit ist nicht zielführend, da, wenn in Südafrika die Mordrate wieder um 0,5% steigt, jede Kriminalitätsreduktion in Österreich von aussen betrachtet zu keiner Erhöhung der Sicherheit global gesehen führt.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

oüberwachung dingfest gemacht werden.

»

 

» Sie müssen Ihre Meinung nicht ändern. Dazu kann
» sie niemand verpflichten. Ja, Sicherheit wird u.a.
» dadurch erhöht, indem man Täter dingfest macht
» auch wenn ihre Opfer sterben. Auf diesem
» Grundkonsens beruht die Gesetzeslage, die
» Sanktionen für Menschen vorsieht, die andere
» töten.

 

Bitte korrigieren Sie mich, falls ich Sie falsch verstehe, aber ich verstehe diese Aussage so: Sagen wir, in einer Stadt gibt es im Jahr 100 Überfälle mit Schäden an Leib und Leben, keine Kameras und 50 Überfälle werden aufgeklärt. Dann werden Kameras montiert, die Anzahl der tätlichen Überfälle bleibt gleich aber es werden 55 aufgeklärt. Ihrer Aussage nach ist es in dieser Stadt nun sicherer geworden, obwohl das Risiko,überfallen zu werden gleich hoch ist wie vorher.

Meinen Sie nicht, daß das ein wenig unlogisch klingt?

Ja, eine Erhöhung der Aufklärungsrate (die es wie gepostet in Österreich in den letzten Jahren nicht gab, im Gegenteil) ist prinzipiell nichts schlechtes. Aber sicherer wird es alleine davon nicht.

 

 

» » Der größte Sicherheitseffekt für das Opfer war,
» » daß es seine Börse gleich hergegeben hat und das
» » messer deshalb nicht benützt wurde.
»
» Stimmt, teilweise, denn immerhin darf man nicht
» vergessen, dass das Opfer geschädigt wurde, auch
» wenn es nur um Geld und Angst geht. Für die
» Allgemeinheit ist der größte Sicherheitseffekt,
» dass die Täterin nun einsitzt.

 

 

Mag sein, aber wir sollten nicht vergessen, daß das Fahndungsphoto nicht von einer Videoüberwachungsanlage kommt, sondern von der Kamera des Bankomaten, an dem mit der gestohlenen Karte Geld zu beheben versucht wurde. Mit diesen Kameras habe ich kein problem, da sie nur zur Identifizierung im Falle eines Betruges dienen und keinen Eingriff in die Privatsphäre darstellen. Gäbe es Videokameras in der Garage, hätte man darauf nur drei beinander stehende gestalten gesehen, weil man, wie schon erwähnt nicht eden Meter eine Kaera aufhängen kann.

 

 

» Ich bin so egoistisch und realistisch, dass ich
» mich überwiegend um meinen eigenen Lebensbereich
» kümmere. Das ist dort wo ich mich oft aufhalte,
» also z.B. im Bereich des Wohnparks. Eine
» Vernichtung des Verbrechens weltweit habe ich aus
» diesem Grund nicht im Sinn, sehr wohl aber eine
» Erhöhung der Sicherheit für die Orte, an denen ich
» mich aufhalte.

 

» jede
» Kriminalitätsreduktion in Österreich von aussen
» betrachtet zu keiner Erhöhung der Sicherheit
» global gesehen führt.

 

 

Um "weltweit" ging es mir gar nicht. Mit Verlagerunung der Kriminalität meine ich eher kleine Verlagerungen, weg von der überwachten Hauptstraße hinein in die Nebengassen. Wenn es auf der Hauptstraße weniger Überfälle gibt, dafür aber dann in den Nebengassen mehr davon ist die Videoüberwachung herausgeschmissenes Geld.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Bitte korrigieren Sie mich, falls ich Sie falsch
» verstehe, aber ich verstehe diese Aussage so:
» Sagen wir, in einer Stadt gibt es im Jahr 100
» Überfälle mit Schäden an Leib und Leben, keine
» Kameras und 50 Überfälle werden aufgeklärt. Dann
» werden Kameras montiert, die Anzahl der tätlichen
» Überfälle bleibt gleich aber es werden 55
» aufgeklärt. Ihrer Aussage nach ist es in dieser
» Stadt nun sicherer geworden, obwohl das
» Risiko,überfallen zu werden gleich hoch ist wie
» vorher.
» Meinen Sie nicht, daß das ein wenig unlogisch
» klingt?
» Ja, eine Erhöhung der Aufklärungsrate (die es wie
» gepostet in Österreich in den letzten Jahren nicht
» gab, im Gegenteil) ist prinzipiell nichts
» schlechtes. Aber sicherer wird es alleine davon
» nicht.

 

Sorry, aber das kommt mir ja fast schon so vor wie ein Wahlslogan vom H.C.

Selbstverständlich steht die Sicherheit in direkter Verbindung mit der Aufklärungsrate (no na net). Ist die Aufklärungsrate hoch, dann werden weniger derartige Verbrechen begangen (in Wien ist die Aufklärungsrate für Tötungsdelikte sehr hoch; aus diesem Grund werden im internationalen Vergleich wenige Tötungsdelikte begangen); andererseits in dies Aufklärungsrate für Eigentumsdelikte relativ gering; dies bewirkt, dass die Anzahl der Eigentumsdelikte im Steigen begriffen ist.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

»
» Sorry, aber das kommt mir ja fast schon so vor
» wie ein Wahlslogan vom H.C.
» Selbstverständlich steht die Sicherheit in
» direkter Verbindung mit der Aufklärungsrate (no na
» net).

 

Also vom H.C. ist diese Diskussion weit, weit entfernt. Es geht mir eher um die seit langer Zeit schwelende Diskussion um die Frage, inwiefern Überwachen und Strafen einen Einfluß auf die Häufigkeit von Delikten hat, die konstruktiven Beiträge kommen hier sicher nicht vom blauägigen Zahntechniker, sondern eher von Leuten wie Michel Foucault.

Daß es eine Verbindung gibt, streitet ja niemand ab, die Frage ist aber, ob diese Verbindung linear zur Stärke der Überwachung und der Bestrafung ist oder ob es irgendein Niveau gibt, ab dem eine noch so große Änderung im Aufwand trotzdem nur eine kleine Änderung im Effekt bewirkt. Die Realität spricht eher für letzteres.

Man muß sich überlegen, wie die Möglichkeit, erwischt zu werden, hindernd wirkt. Es gibt zwei Mechanismen: Entweder kommt ein Möchtegernkirimineller durch logische Überlegung zu dem Schluß, daß er mit seinem Verbrechen nicht durchkäme oder er hat einfach das Gefühl der Angst, erwischt zu werden. in beiden Fällen begeht er die Tat nicht. Hier ist sicher ein Zusammenhang zur Überwachung gegeben, aber die Wirkung setzt schon lange vor der flächendeckenden Videoüberwachung ein.

Welche Verbrecher bleiben über? Folgende:

 

.) Personen unter Drogeneinfluß (inkl. Alkohol!)

.) Personen, die zu spontanen und unkontrolliert gewaltätigen Wutausbrüchen neigen

.) Triebtäter

.) Süchtige, die Geld für Drogen benötigen

.) Leute, die sich selbst so überschätzen, daß sie sich auch von DNA-Analysen und Fingerabdrücken nicht abhalten lassen

.) Täter, die auf Grund von Geldnot verzweifelt sind

.) Täter, die ihre Taten als Oberhaupt einer streng patriachalischen Familienstruktur innerhalb der Familie begehen (z.B. Fall Fritzl)

.) Psychisch kranke Täter

.) Terroristen

 

Diese Gruppen von Tätern lassen sich von keinen in einem demokratischen und freien Land akzeptablen Maßnahmen abschrecken. Weder Kameras an jedem Eck (wie in London) oder drakonische Strafen (wie in den USA) ändern etwas dran, daß wir uns mit der Existenz dieser Gefahren einfach abfinden müssen. Personen, die sich von der Möglichkeit einer Strafe abschrecken lassen, neigen auch ohne Kameras selten zu Straftaten, die anderen schlagen auch dann zu, wenn es von jedem Bürger Fingerabdrücke und DNA-Profil gibt und jeder 24 Stunden am Tag mittels Peilsender überwacht wird.

 

» Ist die Aufklärungsrate hoch, dann werden
» weniger derartige Verbrechen begangen (in Wien ist
» die Aufklärungsrate für Tötungsdelikte sehr hoch;
» aus diesem Grund werden im internationalen
» Vergleich wenige Tötungsdelikte begangen);

 

Nein, so einfach tickt die Welt nicht. Kriminelles Verhalten hat viele Ursachen, die Struktur einer Gesellschaft, die Stärke der Aufspaltung in Arm und Reich, die Chancen, die man für sich selbst im Leben wahrnimmt, der Grad der Bildung, selbst die Außenpolitik des eigenen Staates und noch viele, viele andere Faktoren spielen da mit.

Die Mordrate hängt definitiv vom Grad des sozialen Friedens in einer Gesellschaft ab. Die meisten Morde passieren aus drei Gründen: Eifersucht, Wahnsinn und Bereicherung. In einer Stadt wie Wien, in der es keine wirklichen Elendsviertel gibt und (noch) nicht >20% der Bevölkerung schwerst verarmt sind, kommt es relativ selten zu tödlichen Raubüberfällen und die anderen zwei Gründe sind weltweit betrachet zahlenmäßig eher nicht so gewichtig.

 

» andererseits in dies Aufklärungsrate für
» Eigentumsdelikte relativ gering; dies bewirkt,
» dass die Anzahl der Eigentumsdelikte im Steigen
» begriffen ist.

 

Und sie meinen nicht, daß eher die sich momentan leider verschlechternde soziale Situation damit etwas zu tun hat? Glauben Sie im Ernst, potentielle Kriminelle checken alle drei Monate die Aufklärungsrate und schlagen zu, wenn ein gewisser Wert unterschritten ist? In der Realität ist die Entscheidung von Zahlen unabhängig. Potentielle Täter kennen die Fahndungsmölichkeiten und entscheiden dann, ob es sich für sie lohnt, egal ob die aktuelle Auflärungsrate 34,18% oder 41,37% beträgt. Wenn ein Faktor einen Räuber wirklich abschreckt, dann das Wissen, daß jederzeit ein Polizist auftauchen könnte. Durch die Sparmaßnahmen bei der Exekutiuve ist das aber leider immer seltener der Fall. Kameras sind da nicht so relevant, für die reicht ein Kapuzenpullover oder eine Schimütze.

 

 

So, ich hoffe, daß war lang und ausführlich genug, damit Sie mich ja nie wieder mit dem HC auf ein Niveau stellen lächelndes Smiley :)

 

LG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Bitte korrigieren Sie mich, falls ich Sie falsch
» verstehe, aber ich verstehe diese Aussage so:
» Sagen wir, in einer Stadt gibt es im Jahr 100
» Überfälle mit Schäden an Leib und Leben, keine
» Kameras und 50 Überfälle werden aufgeklärt. Dann
» werden Kameras montiert, die Anzahl der tätlichen
» Überfälle bleibt gleich aber es werden 55
» aufgeklärt. Ihrer Aussage nach ist es in dieser
» Stadt nun sicherer geworden, obwohl das
» Risiko,überfallen zu werden gleich hoch ist wie
» vorher.
» Meinen Sie nicht, daß das ein wenig unlogisch
» klingt?
» Ja, eine Erhöhung der Aufklärungsrate (die es wie
» gepostet in Österreich in den letzten Jahren nicht
» gab, im Gegenteil) ist prinzipiell nichts
» schlechtes. Aber sicherer wird es alleine davon
» nicht.

Stimmt, von einer Erhöhung der Sicherheit kann bei gleichbleibender Kriminalität nicht gesprochen werden. Allerdings ist logisch nicht nachvollziehbar, wie bei ansonsten gleichbleibenden Rahmenbedingungen eine erhöhte Aufklärungsquote nicht zu einer Senkung der Kriminalität führen kann, wenn man nicht an dem gesellschaftlichen Grundkonsens, dass Verbrechensaufklärung Verbrechen verhindert, rütteln will. So gesehen wären alle Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung, nicht nur Videoüberwachung, zwecklos. Ich bin nicht dieser Meinung.

Natürlich kann trotz Videoüberwachung Kriminalität ansteigen, wenn sich andere zum Teil wesentlich wichtigere Rahmenbedingungen ändern, oder die Videoüberwachung tatsächlich, weil schlecht gemacht, nichts zur Aufklärung beiträgt.

 

 

 

» Mag sein, aber wir sollten nicht vergessen, daß
» das Fahndungsphoto nicht von einer
» Videoüberwachungsanlage kommt, sondern von der
» Kamera des Bankomaten, an dem mit der gestohlenen
» Karte Geld zu beheben versucht wurde. Mit diesen
» Kameras habe ich kein problem, da sie nur zur
» Identifizierung im Falle eines Betruges dienen und
» keinen Eingriff in die Privatsphäre darstellen.
» Gäbe es Videokameras in der Garage, hätte man
» darauf nur drei beinander stehende gestalten
» gesehen, weil man, wie schon erwähnt nicht eden
» Meter eine Kaera aufhängen kann.

Auch eine Videoüberwachungskamera am Bankomaten ist eine Videoüberwachungskamera, also stammt das Fahndungsfoto aus einer Videoüberwachungsanlage. Ich sehe keinen Unterschied in den Missbrauchsmöglichkeiten. Videoüberwachung am Bankomaten ist eine ebensolcher Eingriff in die Privatsphäre wie auf der Straße und in der Garage. Dass selbst, wenn keine Gesichter erkennbar sind, Videobilder zur Aufklärung beitragen können, (Fluchtwegrekonstruktion etc.) erscheint mehr als logisch. Im Übrigen gäbe es auch kein Portrait der Räuberin, wenn sie etwas schlauer gewesen wäre, als sie es ist und vor der Bankomatkamera (woher wissen Sie eigentlich, dass es eine war, berichtet wurde darüber meines Wissens nach nirgends?). Auch Bankomatkamerabilder tragen nur in seltenen Fällen zur Aufklärung bei, aber immer noch genug, dass es sich lohnt sie aufzustellen.

 

» Um "weltweit" ging es mir gar nicht. Mit
» Verlagerunung der Kriminalität meine ich eher
» kleine Verlagerungen, weg von der überwachten
» Hauptstraße hinein in die Nebengassen. Wenn es auf
» der Hauptstraße weniger Überfälle gibt, dafür aber
» dann in den Nebengassen mehr davon ist die
» Videoüberwachung herausgeschmissenes Geld.

Für mich ist Videoüberwachung kein herausgeschmissenes Geld, wenn sich dadurch z.B. die Drogenkriminalität aus dem Wohnpark auf den Karlsplatz verlagert, weil meine Familie und ich dort wesentlich seltener anzutreffen sind.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Stimmt, von einer Erhöhung der Sicherheit kann
» bei gleichbleibender Kriminalität nicht gesprochen
» werden.

 

Ok, dann haben wir anscheinend nur aneinander vorbeigeredet.

 

Allerdings ist logisch nicht

» nachvollziehbar, wie bei ansonsten
» gleichbleibenden Rahmenbedingungen eine erhöhte
» Aufklärungsquote nicht zu einer Senkung der
» Kriminalität führen kann, wenn man nicht an dem
» gesellschaftlichen Grundkonsens, dass
» Verbrechensaufklärung Verbrechen verhindert,
» rütteln will.

 

Ich würde sagen, der Grundkonsens besteht eher daraus, daß Verbrechen geahndet werden müssen und da werden Sie auch von mir keinen Widerspruch hören. Aber der abschreckende Effekt von Strafen ist mehr als umstritten. Bis zu einem gewissen Grad ist eine potentielle Bestrafung natürlich abschreckend. Ab dann sorgt aber eine Erhöhung der Strafen bzw. der Aufklärungsquote für keinen signifikanten Effekt, weil dann vor allem Impulsivedelikte, Beschaffungskriminalität, Delikte unter Drogeneinfluß, Verzweiflungstaten aus Geldnot und Delikte innerhalb der Familien übrigbleiben und diese werden durch das Risiko von Bestrafung so gut wie nicht reduziert. Ebenso gering ist der Effekt auf Täter, die überzeugt sind, die Überwachung überlisten zu können, daher gibt es trotz lückenlosenr Überwachung der Banken auch immer mehr Überfälle.

 

So gesehen wären alle Maßnahmen zur

» Verbrechensbekämpfung, nicht nur Videoüberwachung,
» zwecklos. Ich bin nicht dieser Meinung.
» Natürlich kann trotz Videoüberwachung
» Kriminalität ansteigen, wenn sich andere zum Teil
» wesentlich wichtigere Rahmenbedingungen ändern,
» oder die Videoüberwachung tatsächlich, weil
» schlecht gemacht, nichts zur Aufklärung beiträgt.
»

 

Natürlich bin ich nicht gegen Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung, aber sie müssen für mich zwei Bedingungen erfüllen:

 

1.) Die Kosten (auch die nicht finanziellen) müssen im Verhältnis zum Nutzen stehen

2.) Es darf dadurch zu keiner signifikanten Einschränkung der Freiheit, Privatsphäre oder Lebensqualität kommen.

 

Erfüllen Kameras diese Bedingungen?

 

ad 1.) Wie in der von mir geposteten Studie beschrieben ist der Effekt nicht wirklich berauschend. Kameras haben zwar Effekte auf kleine Sachbeschädigungen, Autoeinbrüche, etc., aber auch da kommt es eher zu Verlagerung als zu tatsächlichen Reduktion. Reine Echtzeitüberwachung ist an bestimmten Orten durchaus sinnvoll, z.B. in U-Bahnstationen, an Einfahrten mit Schranken und dergl., aber in einem größeren Gebiet bringt es durch die Unmöglichkeit, alle Bilder gleichzeitig zu überwachen definitiv nicht so viel, wie Politiker und Medien gerne behaupten.

 

ad 2.) Während reine Echtzeitüberwachung eher unproblematisch ist, stellt flächendeckende Aufzeichnung ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Dem Durchschnittbürger mag es vielleicht egal sein, wenn man 10 Jahre später seine Wege noch nachvollziehen kann, aber wenn man in einem sensiblen geschäftlichen Bereich arbeitet und jemand dann aus den Personen die man trifft, Rückschlüsse über Pläne der eigenen Firma zieht oder man z.B. zu einer Wahl antritt und von seinem Konkurrenten mit einer lückenlos dokumentierten Affäre von vor 10 Jahren erpresst wird, sieht die Sache anders aus. Ebenso kann man solche Aufzeichnungen benutzen um rauszufinden, wie lange die Wohnung täglich leer ist. Praktisch für Einbrecher.

 

Alles in allem denke ich daher, daß Videoüberwachung und -aufzeichnung, auch wenn sie in manchen Bereichen durchaus sinnvoll sein kann, kein Allheilmittel für das Problem der Kriminalität ist, sondern nur ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugt und, je näher sie an die Wohnungstür heranrückt, die Privatsphäre bedroht. Deshalb sollte man sie, auch um ihre Effizienz zu erhöhen, nur sparsam einsetzen.

 

» Auch eine Videoüberwachungskamera am Bankomaten
» ist eine Videoüberwachungskamera, also stammt das
» Fahndungsfoto aus einer Videoüberwachungsanlage.
» Ich sehe keinen Unterschied in den
» Missbrauchsmöglichkeiten. Videoüberwachung am
» Bankomaten ist eine ebensolcher Eingriff in die
» Privatsphäre wie auf der Straße

 

Nicht wirklich, da bei einer Behebung durch den Kontoinhaber die Identität der photographierten Person durch die Behebung ohnehin schon feststeht und somit die Kamera keine Zusatzinformation über die betreffende Person liefert (abgesehen von der Frage, welches Hemd die Person trägt)

 

 

» (woher
» wissen Sie eigentlich, dass es eine war, berichtet
» wurde darüber meines Wissens nach nirgends?).

 

Ich vermute es einfach nur, da dieses Bild so aussieht, als wäre es aus nächster Nähe gemacht worden und an eine normale Überwachungskamera geht niemand so nah ran. Es könnte natürlich auch ein gezoomtes Bild sein.

 

 

» Für mich ist Videoüberwachung kein
» herausgeschmissenes Geld, wenn sich dadurch z.B.
» die Drogenkriminalität aus dem Wohnpark auf den
» Karlsplatz verlagert, weil meine Familie und ich
» dort wesentlich seltener anzutreffen sind.

 

Das kann sich bei einem Jobwechsel schnell ändern. Meine Frau und ich gehen dort jedenfalls täglich zwei Mal durch lächelndes Smiley :)

Dennoch habe auch ich die Szene lieber dort, da sie dort von den Streetworkern betreut werden und die Polizei ums Eck ist wodurch es daher so gut wie nie zu ernsten Vorfällen kommt (und das war auch schon vor dem Beginn der polizeilichen Videoüberwachung so).

 

LG

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Auch eine Videoüberwachungskamera am Bankomaten
» ist eine Videoüberwachungskamera, also stammt das
» Fahndungsfoto aus einer Videoüberwachungsanlage.
» Ich sehe keinen Unterschied in den
» Missbrauchsmöglichkeiten.

 

Ich schon. Eine Bank ist ein Ort, wo ich bzw mein Geld durch die Überwachung definitiv sicherer ist.

 

In der Garage bin ich es nicht, abgesehen davon, daß meine Privatshäre dadurch verletzt wird.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Mag sein, aber wir sollten nicht vergessen, daß
» das Fahndungsphoto nicht von einer
» Videoüberwachungsanlage kommt, sondern von der
» Kamera des Bankomaten, an dem mit der gestohlenen
» Karte Geld zu beheben versucht wurde.

 

Und das ist der springende Punkt.

 

Und trotzdem denken viele Leute jetzt, daß es ein bild unserer ach so tollen Videoüberwachungsanlage war.

und da machts ja gleich viel mehr Spaß, dafür viel Geld zu zahlen.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» ... Täter wurden auch
» früher schon erwischt, auch ohne Kameras und die
» Aufklärungsrate in Österreich hat sich trotz
» steigender Anzahl von Kameras in den letzten
» Jahren nicht erhöht, ganz im Gegenteil:
»
» http://derstandard.at/?id=1219060448397

Was aber nicht heisst, dass die Kameras "nutzlos" sind ... man kann leider nicht sagen, um wie viel niedriger die Aufklärungsrate ohne Kameras wäre (höher wäre sie bestimmt nicht).

Diese eine Kamera, welches das Bild der Täterin im konkreten Fall aufgezeichnet hat, hat doch definitiv die Aufklärungsrate erhöht, oder ? Ich gehe davon aus, dass sich die Täterin ohne dieses Bild NICHT gestellt hätte.

 

Die sinkende Aufklärungsrate hat bestimmt andere Gründe ... eine davon kenne ich aus persönlicher Erfahrung: Unfähigkeit der ermittelnden Beamten !

 

» Ja, sie verlagerten sich. Insofern ist das Ganze
» nicht besonders effektiv. Wenn sich die Gesamtzahl
» der Straftaten in einer Stadt durch die
» Videoüberwachung nicht signifikant ändert, sondern
» es nur zur Verlagerung kommt, kann man nicht von
» "Erhöhung der Sicherheit" sprechen.

Global gesehen natürlich nicht, auf den Ort bezogen, von dem die "Abwanderung" erfolgt, aber schon.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Was aber nicht heisst, dass die Kameras "nutzlos"
» sind ... man kann leider nicht sagen, um wie viel
» niedriger die Aufklärungsrate ohne Kameras wäre
» (höher wäre sie bestimmt nicht).
» Diese eine Kamera, welches das Bild der Täterin
» im konkreten Fall aufgezeichnet hat, hat doch
» definitiv die Aufklärungsrate erhöht, oder ? Ich
» gehe davon aus, dass sich die Täterin ohne dieses
» Bild NICHT gestellt hätte.
»

 

Wie schon gesagt. Glück für das Opfer, daß mit dem Messer nicht zugestochen wurde. Jedenfalls halte ich nichts davon, alles mit Kameras zuzupflastern, bloß weil die Auflärungsrate vielleicht sonst noch niedriger sein könnte. Vermutungen sind keine Grundlage für vernünftige Entscheidungen, da verlasse ich mich eher auf wissenschaftliche Studien, wie die weiter oben zitierte aus GB, aus derhervorgeht, daß bis auf punktuelle Effekte die Wirkung von Kameras eher vernachlässigbar ist.

 

» Global gesehen natürlich nicht, auf den Ort
» bezogen, von dem die "Abwanderung" erfolgt, aber
» schon.

 

Das Florianiprinzp macht die Welt auch nicht besser. Wenn die Gehsteige überwacht sind, lauern die Täter im Hauseingang, etc.

Und wie auch schon oft gesagt: Es sind schon 1000e Menschen weltweit vor laufenden Kameras überfallen, ausgeraubt, geschlagen, vergewaltigt, getötet worden. Kameras sind nur dann sinnvoll, wenn es um Echtzeitüberwachung von begrenzten Arealen wie z.B. U-Bahnstationen geht, weil die Stationsaufsicht dann schnell eingreifen kann. Wenn man aber 1000e Kameras aufhängt, gibt es gar nicht genügend Beobachter, um rasch Hilfe zu leisten. Es landet alles auf Festplatte, so daß man dann zwar noch 10 Jahre später sagen kann, was ein bestimmter Bürger gemacht, gegessen und gelesen hat und mit wem er zusammentraf. Dem Opfer, das um 2 in der Nacht überfallen wird und das dann schwer verletzt auf der Straße liegt hilft das aber wenig. Besser 10 Polizisten mehr in einem Viertel als 1000 Kameras.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Es funktioniert einfach nicht.

Es kann nicht funktionieren.

 

Ein wunderbarer Fall von ganz argen Folgen der Überwachung ist das, was sich derzeit auf den Tankstellen abspielt. Die allermeisten Tankdiebstähle werden inzwischen mit gestohlenen kennzeichen begangen.

Und da derjenige, dem das Kennzeichen gestohlen wurde, nicht rasch genug den Diebstahl anzeigen kann, haftet der dafür, weil er nicht beweisen kann, daß er es nicht war..

 

Und was ich auch sehr bedenklich finde ist, daß WAZ, Mieterbeirat etc. sich dafür stark machen, Ängste schüren und als Beispiel das schon erwähnte Altstoffzentrum bringen...

Super!

 

Nein, ich glaube nicht, daß auch viele Kameras in der Garge irgendwen davon abhalten, irgendwas böses tu tun.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Es funktioniert einfach nicht.
» Es kann nicht funktionieren.
»
» Ein wunderbarer Fall von ganz argen Folgen der
» Überwachung ist das, was sich derzeit auf den
» Tankstellen abspielt. Die allermeisten
» Tankdiebstähle werden inzwischen mit gestohlenen
» kennzeichen begangen.
» Und da derjenige, dem das Kennzeichen gestohlen
» wurde, nicht rasch genug den Diebstahl anzeigen
» kann, haftet der dafür, weil er nicht beweisen
» kann, daß er es nicht war..
»
» Und was ich auch sehr bedenklich finde ist, daß
» WAZ, Mieterbeirat etc. sich dafür stark machen,
» Ängste schüren und als Beispiel das schon erwähnte
» Altstoffzentrum bringen...
» Super!

 

Ja, die momentane Panikmache ist ein Wahnsinn. Klar, die Leute der ersten Nachkriegsgeneration haben sich in den letzten jahrzehnten teils durch Fleiß, teils durch Glück einen netten Wohlstand aufgebaut. Im Moment ist die politische und wirtschaftliche Situation aber instabil wie schon lange nicht mehr und da steigt die Furcht, diesen Wohlstand zu verlieren. Gleichzeitig gibt es viele junge Leute, die merken, daß ihre Erwerbssituation weitaus schlechter ist, als die ihrer Eltern in ihrem Alter (Mein Vater konnte vor 30 Jahren noch eine ganze Familie als alleinverdienender Arbeiter ernähren, das ist heute illusorisch). In diesen beiden Gruppen (die den größten Teil der Altersgruppe von 18-60 ausmachen) macht sich nun Angst breit, noch gefördert von Politikern, die sich davon Stimmen erhoffen. Zusätzlich ist die Medienberichterstattung heute so breit und bildgewaltig wie nie, da wird aus jeder Meldung, die früher einfach so in der Zeitung stand ein "Breaking News"-Event, jede Straftat wird aufgebauscht, als wäre sie der Normalzustand, dauernd wird erzählt, wir wären im Krieg (gegen den Terror, die Drogen, etc.). Das ist eine massenpsychologische Kettenreaktion, die dann außer Kontrolle gerät. Die Musik wird immer düsterer, die Filme immer bedrohlicher (z.B. "Batman: The Dark Night" gesehen? Hervorragend gemachter und gespielter Film, aber man wird depressiv davon) und irgendwann ist es dann so weit, daß sich Menschen in Alterlaa, einer der sichersten Gegenden in einer der sichersten Städte Europas hinter zwei elektronisch gesicherten Türen Überwachungskameras an die Tür montieren, wofür es keine rationale Begründung gibt.

Außerdem schätzen die Leute Gefahren völlig falsch ein: Viele fordern Kameras überall aus Angst vor Mord und Überfall und haben gleichzeitig kein Problem damit, 15 Meter vor einem heranfahrenden Auto bei Rot über die Kreuzung zu rennen oder mit >180 km/h über die Autobahn zu brettern, obwohl in Österreich pro Jahr ca. 10 Mal so viele Menschen durch Autounfälle sterben als durch Mord und die meisten Morde bei uns Delikte im Familienkreis passieren und nur in den seltensten Fällen in Österreich Menschen willkürlich auf der Straße umgebracht werden.

 

LG

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ich glaub er meinte, dass er nach dem bauchstich TOT ist. und insofern hätte die überwachung dann für ihn wirklich wenig gebracht... zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Exakt! Und auch ein nicht tödlicher Ausgang eines Bauchstiches sorgt zumindestens für eine dramatische Senkung der Lebensqualität.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» » Desweitern gibt es durchaus eine
» » Abschreckungseffekt, wenn Täter damit rechnen
» » müssen, gefilmt zu werden.
»
» Sorry, aber das stimmt leider nicht:
»
»
» http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19543/1.html
»

Ich würde sagen, das kommt auch auf die Betrachtungsweise an:

>> Allerdings zeigte sich, dass die Kriminalität sich manchmal

>> verschoben hat und dann häufiger an nicht überwachten Orten

>> oder an den Bereichen stattfand, den die Kameras nicht

>> erfassen.

Wenn sich also aufgrund der Kameras die Kriminaliät vom Wohnpark woanders hin verschiebt, dann ist sie zwar insgesamt gleich geblieben, im Wohnpark hat sie aber abgenommen.

 

Eines ist schon richtig: wenn man körperlich zu Schaden kommt, dann ist eine nachträgliche Ausforschung des Täters ein eher schwacher Trost ...

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ja, ich kann das auch nicht nachvollziehen, wieso es ein paar Leute gibt, die glauben, daß Videokameras was verhindern können...

 

Bestes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Videoüberwachung ist unser Altstoffzentrum.

War da jemand schon mal am Sonntag zu mittag, kurz vor der Öffnung?

 

hahaha

jedes mal, wenn ich dort vorbei komme, stehen 2-3 Kühlschränke, 1-2 Sitzgarnituren, jede Menge Restmüll, 1000 andere Dinge und das, nachdem der Müll von 20 Müllsammlern geplündert wurden

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Ja, ich kann das auch nicht nachvollziehen, wieso
» es ein paar Leute gibt, die glauben, daß
» Videokameras was verhindern können...

Also gut nocheinmal und ganz ausführlich: Es ist nicht eine Frage des Glaubens sondern des Verstehens von Zusammenhängen, dass durch die Ausforschung und Verhaftung von Straftätern mittels Videoüberwachung, diese Straftäter an weitern Straftaten zumindest eine Zeit lang gehindert werden - So geschehen im aktuellen, der Garagenräuberin, die sich aufgrund des Fotos selbst stellte und momentan niemanden überfällt.

»
» Bestes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von
» Videoüberwachung ist unser Altstoffzentrum.
» War da jemand schon mal am Sonntag zu mittag,
» kurz vor der Öffnung?

Nein, das ist eines der schlechtesten Beispiele, den es geht, wie in der Threadüberschrift nachzulesen, um Kapitalverbrechen (Raub) und nicht um Übertretungen der Hausordnung oder maximal Verwaltungsdelikten, wenn überhaupt.

 

»
» hahaha
» jedes mal, wenn ich dort vorbei komme, stehen 2-3
» Kühlschränke, 1-2 Sitzgarnituren, jede Menge
» Restmüll, 1000 andere Dinge und das, nachdem der
» Müll von 20 Müllsammlern geplündert wurden

 

Dass die Kriminalität im Wohnpark exorbitant unter dem Wien-Schnitt liegt, ist sicher nur zu einem kleinen Teil auf Videoüberwachung zurückzuführen. Viel wichtiger ist bestimmt die soziale Zusammensetzung der Bewohner, die Randlage, die Nähe der Polizeistation und der Sicherheitsdienst, nebst unzähligen anderen Dingen. Aber ich bin auch nicht bereit auf den Sicherheitsgewinn durch Videoüberwachung zu verzichten.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Aber ich bin auch nicht bereit auf den
» Sicherheitsgewinn durch Videoüberwachung zu
» verzichten.

 

ich auch nicht, auf keinen fall!

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Also ich kann mich der Meinung von "nebochant" in diesem Fall voll anschliessen.

Mit Videoüberwachung hat man die Täterin wenigstens geschnappt.

Ohne Videoüberwachung hätte das wesentlich länger gedauert.

Ein Messer reinzukriegen ist wohl mit od. ohne Videokamera sehr schmerzhaft.

Insgesamt gesehen, ist der Anreiz für Kriminialität im Wohnpark gering.

Wie schon von "nebochant" erwähnt haben wir einen Sicherheitsdienst und glücklicherweise auch die Polizeiinspektion in der Nähe.

Ich würde es allerdings noch begrüssen, wenn die Sicherheitsleute schneller am Einsatzort sein könnten. (hatte ich schon mal angesprochen, dass man z.B für die Garage oder unten im Park Segways anschaffen könnte wo man bis zu 20km/h schnell ist)

Wenn bei der Altstoffgeräteentsorgung Kühlschränke stehen ist das für mich keine grosse Sache.

Vieles davon findet ohnehin bald einen neuen Besitzer, oder wird eben dann von den Reka Leute noch ein Stückchen weiter "nach Hinten" gestellt bis es vom Muldenwagen abgeholt wird.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Ja, ich kann das auch nicht nachvollziehen, wieso
» es ein paar Leute gibt, die glauben, daß
» Videokameras was verhindern können...
»
» Bestes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von
» Videoüberwachung ist unser Altstoffzentrum.
» War da jemand schon mal am Sonntag zu mittag,
» kurz vor der Öffnung?
»
» hahaha
» jedes mal, wenn ich dort vorbei komme, stehen 2-3
» Kühlschränke, 1-2 Sitzgarnituren, jede Menge
» Restmüll, 1000 andere Dinge und das, nachdem der
» Müll von 20 Müllsammlern geplündert wurden

 

Die Videokameras alleine nützen natürlich nix, wenn die dadurch erhaltenen Informationen nicht ausgewertet/genutzt werden. Das passiert hier scheinbar nicht ... ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der beim illegalen Müll-Ablagern erwischt wird und entsprechend zur Kasse gebeten wird, das - zumindest hier - nicht nochmal macht, wenn er weiß, dass das Folgen hat.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Naja, es ist rechtlich nicht gedeckt.

 

Ich hab' sogar schon überlegt, etwas wegzuwerfen und mich dabei von der Kamera ganz klar und deutlich erwischen zu lassen - und dann ein bissi scahuen, ob sie sich trauen, ob sie das riskieren ein Brieferl zu schreiben oder so.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Naja, es ist rechtlich nicht gedeckt.

OK, wenn's rechtlich keine Handhabe gibt, dann sind die Kameras auch "für die Fische". Wobei, so ganz kann ich mir das nicht vorstellen ... zumindest ein Verstoss gegen die Hausordnung wird das schon sein, wobei auch dabei die Frage ist, ob's Konsequenzen gibt (zunmindest theoretische). Ich hab' mir das schon bei dem Feuerwehreinsatz kürzlich gedacht, der ja durch jemanden hervorgerufen wurde, der am Balkon gegrillt hat (was definitiv gegen die Hausordnung ist).

 

Wie's vorne beim Altstoffzentrum genau aussieht, weiss ich jetzt auswendig nicht, aber beim Bio-Container-Platz bei der Garagenausfahrt C-West hängt zumindest ein großes Schild mit dem Hinweis, dass hier Müll-Ablagern verboten ist. Hängt das nur da in der Hoffnung, dass sich der eine oder andere doch daran hält, und wenn nicht, naja, dann räumen wir's halt weg ?!

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Nachtrag:

beim Bio-Container-Platz auf C-West steht auf dem Schild unten noch: "Zuwiderhandeln wird gerichtlich geahndet".

Zumindest hier scheint also rechtlich was möglich zu sein.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ja, im Gasthaus steht auch, daß für Gaderobe keine haftung übernommen wird...

oder auf der Baustelle, daß Eltern für ihre Kinder haften...

 

Klar, ein paar leute schreckts ab.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Ja, im Gasthaus steht auch, daß für Gaderobe
» keine haftung übernommen wird...
» oder auf der Baustelle, daß Eltern für ihre
» Kinder haften...
»
» Klar, ein paar leute schreckts ab.

Du meinst, das mit dem "gerichtlich geahndet" ist nichts als ein Bluff ?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ich hab in jungen Jahren Jus studiert, bin aber dann in einer anderen Richtung beruflich gelandet...

Sprich - mein rechtlicher Background bzw mein Tagesgeschäft ist Daten- und Informationsrecht, Datenschutz, etc.

Trotzdem weiß ich aber noch, daß es in Österreich "Gesetze" mit unterschiedlichem Stellenwert gibt, von der Bundesverfassung über Bundesverfassungsgesetze, Bundesgesetze, Landesgesetze, Bundesverordnungen, Lnadesvorordnungen, Gemeindeverordnungen, Verträge auf Basis des ABGB, etc.

 

Eine Hausordnung hat nicht den Stellenwert eines Gesetzes oder einer Verordnung - somit kann ein Zuwiderhandeln im allerschlimmsten Fall eine Besitzstörung sein.

 

Man kann also niemanden auf der Polizei anzeigen, der gegen die Hausordnung verstößt. Wurscht ob er - so wie sehr viele Leute - am Balkon grillt oder das alte Couchtischerl vors Altstoffzentrum legt, weil's zu hat.

 

Inwieweit Aufzeichnungen von einer Nicht-Straftat zur Beweisführung herangezogen werden dürfen, ist fraglich. Ebenso, ob die aufzeichnungen überhaupt legal sind - und Beweise, die illegal gesammelt werden, gelten vor Gericht nicht.

 

Ebenso kann man sich nicht mal die Jedermannsrechte zur Durchsetzung der Hausordnung berufen - sprich: Wenn ein Security-Typ jemanden festhält, weil er gegen die Hausodrdnung verstößt, wird der Herr ein Problem bekommen, so der festgehaltene weiß, daß der Securitymensch das nicht darf und daduch strafrechtlich eine Nötigung begeht.

 

Ergo: Die Beweisführung ist wahnsinnig kompliziert. so ein Couchtisch ist recht schnell weggeräumt...

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Ergo: Die Beweisführung ist wahnsinnig
» kompliziert. so ein Couchtisch ist recht schnell
» weggeräumt...

Danke für die ausführlichen Erläuterungen.

Letztendlich bedeutet das, dass der Aufwand, gewisse Vergehen zu ahnden oder die Einhaltung der Hausordnung sicher zu stellen, zu groß ist im Vergleich zum Aufwand für die Beseitigung der Folgen.

 

Das Entsorgen des Couchtisches vor dem Altstoffzentrum wird daher keine Folgen haben ("ist schnell weggeräumt"zwinkerndes Smiley ;) - dann frage ich mich aber, wozu dann Kameras ??

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ja das sehe ich auch so.

Auch wenn nicht alle 50cm eine Kamera montiert ist, in diesem Fall hat man sogar recht gute Bilder von der Täterin bekommen.

Dadurch konnte sie rasch idendifiziert u. verhaftet werden.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Der Überfall war (meines Wissens) bereits im Mai! Diese Woche wurden lediglich die Fahndungsfotos (aufgenommen im Stiegenhaus bzw. in der Nähe des Cafes) veröffentlicht, worauf das Pärchen vorgestern od. gestern identifiziert werden konnt.

 

» Gleichzeitig frage ich mich aber wiedermal wozu
» wir hier eine Security haben?
» Wenn man das auf Video "sieht" müsste ja da
» jemand wie der geölte Blitz zu Hilfe eilen.

 

Der Überfall selbst wurde nicht gefilmt. Nur die 'Flucht' danach; dadurch kann die Sec. natürlich nicht wissen, dass hier kurz zuvor ein Überfall stattgefunden hat.

 

» Jedenfalls merke ich momentan eine Tendenz, dass
» der Kaufpark für Alkis interessant ist.
» Die Garage dürfte im Moment für Drogensüchtige
» und Autoeinbrecher ein interessanter Ort sein.
» Dagegen sollte man auf jedenfall dringend etwas
» unternehmen.
» Frei nach dem Motto "Hubert! Mach was!"

 

Ja, ich hoffe auch, dass man rechtzeitig was gegen die Giftler in Alterlaa macht, bevor es tatsächlich zu einem Problem wird. Wie man an einigen Beispielen sehen kann (Karlsplatz), ist es so gut wie unmöglich eine Giftlerszene aufzulösen, wenn sie sich einmal etabliert hat. Entweder man erstickt so etwas im Keim, od. es ist zu spät. Es reicht, wenn ich dieses G'sindel tagtäglich in der Nähe des Karlsplatzes zu sehen bekomme; auf diesen Anblick bzw. auf diese Zustände kann ich hier in Alterlaa und Umgebung getrost verzichten.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Woher hast du die Information, dass man die beiden schon geschnappt hat?

Ja, ich kann auch auf Zustände wie am Karlsplatz verzichten.

Ich finde es jedesmal bedauerlich, dass dieser schöne Platz mit der Karlskirche von den Giftlern in Verruf gebracht wird.

Social Worker sind da zu wenig.

Man müsste mal schauen sie wirklich von den Drogen wegzukriegen und auch wieder in die Gesellschaft integrieren.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Woher hast du die Information, dass man die
» beiden schon geschnappt hat?

Habe ich aus einer verlässlichen Quelle erfahren, der ich an und für sich vertrauen kann. Schriftlich kann ich es allerdings nicht beweisen.

 

» Man müsste mal schauen sie wirklich von den
» Drogen wegzukriegen und auch wieder in die
» Gesellschaft integrieren.

 

Diejenigen, die von dem Gift wirklich wegkommen wollen, sollen von der Gesellschaft so gut wie nur irgendwie möglich unterstützt werden, damit eine Resozialisierung erfolgen kann und somit ein Rückfall möglichst vermieden werden kann.

Alle anderen sollten - meiner Meinung nach - durch den Rost fallen und keinerlei Anspruch auf irgendwelche Unterstützungen haben. Denen sollte man irgendwo die Möglichkeit bieten, wo sie ihrer Sucht fröhnen können und dabei niemanden zur Last fallen. Schön wäre es, wenn dies möglich wäre (wobei die Bekämpfung der Beschaffungskriminalität dadurch leider nicht gelöst wird).

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Wenn man das auf Video "sieht" müsste ja da
» jemand wie der geölte Blitz zu Hilfe eilen.

Naja, das Video sieht ja keiner - bzw es ist strengstens verboten, es zu sehen - das darf erst nach einer Anzeige zur Ermittlung der Täter/innen gemacht werden...

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

weiß ma in welchem parkdeck und um wieviel uhr das war? der fall ist schlimm.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» weiß ma in welchem parkdeck und um wieviel uhr
» das war? der fall ist schlimm.

 

Hier der Krone-Artikel: http://tinyurl.com/6hufdd

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Eigentlich ein etwas "seltsamer" Artikel - das Räuberpärchen ist zwar unbekannt, aber "man" (oder nur "die Krone"zwinkerndes Smiley ;) weiß, dass es Drogensüchtige sind !?

 

Am Ende des Artikels ist von der "gesuchten Frau" die Rede ... ER wird nicht gesucht ?

 

Wer ist die Frau auf dem Bild ? Laut Text links vom Bild war sie zur Tatzeit in der Garage ("als ... von einem Pärchen überfallen worden ist"zwinkerndes Smiley ;). Ist sie eine Zeugin ? Oder doch die Verdächtige (wie's in der fettgedruckten Überschrift steht) ?

 

Welche Garagen-Kamera macht solche Bilder (sieht eher aus, als wär's von einer Gegensprech-Anlange oder einem Bankomaten aufgenommen) ?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ja das habe ich mir auch gedacht.

Die Bilder schauen aus wie von einer Bankomatcam.

Naja Hauptsache es gibt Bilder wo man die Übeltäter idendifizieren kann. lächelndes Smiley :)

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