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Wohnpark

Viele Bewohner, viele Themen

Themen:

 

Mieterversammlung

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Für alle, die nicht zur Mieterversammlung gehen konnten, versuche ich wiederzugeben, was ich mitnehmen konnte. Andere können das ja gerne ergänzen:

 

- Ausfinanzierung der Blöcke:

A-Block: Ende 2010

B-Block: aktuell kann man von 2015 ausgehen

C-Block: aktuell kann man von 2021 ausgehen

Derzeit zahlen wir ca. 3,-/m2 als Kapitaldienst (das ist die Rückzahlung der Baukosten. Dieser Betrag fällt dann weg. (weiterlesen - nicht zur früh freuen!)

 

- EVB (Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag

A-Block: derzeit gesetzliches Maximum von 1,5/m2 - nach der Ausfinanzierung gilt für den EVB eine andere Höchstgrenze nämlich ca. 3,-/m2

Die tatsächliche Mietreduktion wird sich folglich bei "nur" ca. 1,5/m2 bewegen

Mit den 1,5/m2 kommt man ohnedies schon derzeit nicht aus, alle Blöcke nutzen daher die gesetzliche Möglichkeit eines Vorgriffes auf den EVB. Finanziert wird das durch einen Eigenmittelkredit der AEAG zu 3,5 %. Wenn ich die zahlen richtig verstanden und im Kopf durchgerechnet habe, beträgt der Vorgriff beim A-Block derzeit 1,5 Jahre.

B-Block: ab 1.1.2010 wird der EVB auch auf das Maximum angehoben. Gibt hier auch einen recht großen Vorgriff

C-Block: EVB wird auch angehoben, liegt derzeit bei etwa 1,-/m2. Es gibt jedoch auch hier einen geringen Vorgriff.

 

So, das war einmal das wichtigste zuerst.

 

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Umfrage über die Wohnzufriedenheit, die bekanntlich sehr hoch ist. Interessante Zahl: 900 Leute sind derzeit für Wohnungen im Wohnpark angemeldet!

 

Dann ging es um die Kosten. Die einzelnen Bereiche (Kapitaldienst/EVB siehe oben, Betriebskosten, Verwaltungskosten, Lift, Heizung), ihre Entwicklung und Einsparungspotentiale und der Vergleich zu anderen Häusern und Wohnhausanlagen.

 

Bei den Betriebskosten bin ich mir nicht mehr sicher, aber ich glaube mit 3,-/m2 bin ich nicht ganz falsch. Heizung ist dann noch wesentlich, der Rest ist anteilsmäßig wenig.

 

Im Gesamtvergleich schneiden wir nicht schlecht ab. A-/B-Block liegen bei 8,5/m2 und C-Block etwa bei 7,5/m2 wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe. Einige verglichene Gemeindebauten sind zwar billiger (ich glaube rund um 6,-/m2 +/-), aber im Gegensatz zu uns ist das Kaltmiete - wir haben ja schon Warmwasser und Heizung inkludiert. Der Unterschied ist dann nur noch minimal, einige Bauten dann sogar teurer.

 

Interessant war vor allem der Vergleich der Energiekennzahlen. Also, wieviel Kilowattstunden müssen pro m2 und Jahr für Warmwasser und Heizung aufgewendet werden. Mit einem Wert von 39 ist der C-Block ein Niedrigenergiehaus heutiger Maßstäbe (das alles unter 40). A-/B-Block liegen bei 65 und sind im Vergleich zu den verglichenen Bauten aus dem Zeitraum super unterwegs. Ein verglichenes Einfamilienhaus in der Altmannsdorferstr. kam auf über 120.

 

So, was ist jetzt mit den Einsparungsmöglichkeiten. Viele der Kosten wurden erklärt und gezeigt, dass man auf viele externe Faktoren angewiesen ist (z.B. Posten Wasser/Abwasser bei den Betriebskosten +28 % wegen Steigerung durch Stadt Wien - keine Verbrauchssteigerung). Man zeigte auch auf, dass man viele Einsparungsmöglichkeiten bereits nutzt (eigener Grundwasserbrunnen und Zisterne zum Bewässern der Grünanlagen, ebenfalls Gutachten über Menge des "vergossenen Wasser" auf den Balkonen, damit hier nicht Abwassergebühr mitverrechnet wird - ist ja mit Wasserverbrauch gekoppelt!).

 

Gezeigt wurden hingegen Einsparungspotentiale durch unnötige Kosten, die wir Mieter selbst verursachen:

- Müll: etwa 80 Verstopfungen jährlich, 2,5 Mitarbeiter 24x7 mit dem Beseitigen von abgestelltem (Sperr)müll beschäftigt (Stiegenhäuser, ...) - wenn ich es recht im Kopf habe, waren diese Posten mind. 100.000/Jahr

- Hundekot (wird von Gärtnern und Reinigung auch in den Grünanlagen entfernt)

- Vandalismus

- Fehlalarme Feuerwehr

...

 

Hoffe ich habe nicht vollkommenen Käse wiedergegeben. Kann aber jeder gerne ergänzen und korrigieren.

 

Persönliche Kommentare spare ich mir für ein späteres Posting.

Albert

 

P.S.: Einen hab ich noch. Auslastung der Freizeiteinrichtungen im WP: Tennis ca. 90 % der verfügbaren Zeit gebucht. Der Rest (Saunen, Solarien, Infrarot) bewegt sich in der Regel zwischen 1-10 %. Generell: A-Block hat da noch die höchste Nutzungsquote, B-Block scheint das Schlusslicht.

 

Initiative des MBR bei Verbesserungen in diesem Bereich mitzuhelfen. Man konnte sich vor Ort dazu in einer Liste eintragen.

 

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR UND OHNE SCHLECHTES GEWISSEN zwinkerndes Smiley ;)

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20 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

resümee des mbr zur mbr-versammlung vom 17.11.2009

 

http://mbr.alterlaa.net/attachments/083_MBR-Newsletter%2017_09.pdf

 

ein besonderes danke an den mbr für folgende info, die eigentlich auf der seite der verwaltung zu finden sein sollte :-(

 

http://mbr.alterlaa.net/attachments/077_Wellness-_und_Sportanlagen.pdf

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hi,

 

meine Meinung/Eindrücke zur gestrigen Versammlung:

 

MBR hat sich viel Arbeit gemacht und einen guten Überblick gegeben.

 

Der Aufbau lässt mich schmunzeln, weil man natürlich die Argumentationslinie und -absicht gut ablesen kann. Zufriedenheitswerte geben einen positiven Einstieg und rufen uns in Erinnerung, dass wir trotz aller unangenehmen Kostensteigerung zufrieden sein sollten. Sorry, wenn ich berufsgeschädigt bin - ja ich komme aus der Werbung zwinkerndes Smiley ;)

 

Extrem verkürzt gesagt, würde ich meinen, dass der MBR und die AEAG den Kosten/Kostensteigerungsball zurück an die Mieter gespielt haben. Vieles konnte zufriedenstellend beantwortet werden. Was bleibt sind die Kosten, die wir Mieter unnötig verursachen.

 

Da kann man großteils nur sagen: Ja, daaaas stiiimt bitteeeee.

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hallo,

 

habe folgenden Artikel durchaus interessant im Vergleich zu unserem Niedrigenergiehaus anno 1984 gefunden:

http://derstandard.at/1256745045579/Wiener-Wohnbauforschung-Passivhaeuser-vs-Niedrigenergiehaeuser

 

inbesondere diese Grafik:

http://images.derStandard.at/2009/11/17/1256808321677.jpg

 

Aus der Grafik ist ersichtlich, dass Bauten zwischen 1985 und 2006 ungefähr bei Kennzahlen zwischen 95 und 70 liegen.

 

Bei der Versammlung gestern kam auch nachher noch eine Frage zum Thema Wärmedämmung mit Verweis auf die aktuellen Arbeiten am Schöpfwerk.

 

Dir. Maierhofer hat dazu ungefähr folgendes gesagt: Um eine Förderung zu erhalten, muss eine Halbierung der Energiekennzahlen erreicht werden. Nachdem wir bereits verhältnismäßig gut liegen, ist das nur mit hohem Aufwand erzielbar - falls überhaupt. Ohne Förderung ist die Rentabilität dieser Maßnahme schwierig.

 

Der Bewohner von dem der Einwurf kam, hat dann auf beim Bau schlecht und falsch eingebaute Außenwände verwiesen, die er auch filmisch festgehalten hat, wie er sagt. Man verwies dann darauf, dass man einzelnen Problemen natürlich nachgeht, eine Dämmung nach dem Gießkannenprinzip keinen Sinn macht.

 

Einige persönliche Kommentare von mir:

Wir alle hören - auch hier im Forum - immer wieder von Mietern, die berichten, wie warm ihre Wohnung nicht ganz ohne Heizen sind. Das bestätigt meiner Meinung nach die Vorgangsweise keine Generalsanierung durchzuführen.

 

Jedoch ist für mich der Einwurf des Bewohners auch nicht unberechtigt. Es gibt Wohnungen (insbes. Westwohnungen), die beim Sturm infolge von "Löchern" schnell auskühlen und in dieser Zeit nur schwer heizbar sind. Während der Versammlung hat mir auch eine gut Bekannte, die neben mir saß, erzählt, dass sie sogar einmal ein Loch zum Unternachbar hatten, was nicht lustig war, wenn er das Fenster darunter öffnete. Die Liste von solchen Kuriositäten ist lange. Hier sind wir Mieter gefragt, das zu melden und wenn die AEAG es wirklich nicht zufriedenstellen löst, hart zu bleiben.

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

1. zuerst einmal ein danke schön an albert, daß er mitgeschrieben? hat, mein block und blei zwinkerndes Smiley ;) blieb natürlich zu hause.

2. der termin war schon sehr lange bekannt und es wäre wirklcih für alle, die hier im forum so gute ratschläge erteilen ein highlight gewesen, dies an ort und stelle zu tun.

 

hier können wir nur unserem unmut freien lauf lassen, aber nichts ändern.

 

die fragen über beleuchtung wurde sehr wohl beantwortet, auch über das wasser gibt es von meiner seite aus keine offenen fragen, im gegenteil, ich muß mir jetzt einmal die zisterne, über die ich bisher nichts wußte, ansehen.

 

die feuerwehr-fehlalarme entstehen sehr oft in der müllanlage, wenn z.b. bauschutt in den müllschlucker geworfen wird, durch die staubentwicklung werden die brandmelder in betrieb gesetzt. also zwei teure komponenten kommen da zusammen. falsche müllentsorgung und feuerwehr-fehleinsatz.

 

war frustrierend ist, daß man tierbesitzer eigentlich nicht belangen kann. trotz hausordung, die nur ein tier pro wohnung erlaubt, gibt es welche mit vielen und die beißkorb/leine/gackerl probleme - die werden wir wohl noch lange haben, denn - siehe oben.

das ist aber meiner meinung nach kein problem mit dem sich der wohnpark herumschlagen sollen müßte, sondern ein problem der politik, die gesetze erlassen, die nicht exekutiert werden (können?).

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hi g,

 

» 1. zuerst einmal ein danke schön an albert, daß
» er mitgeschrieben? hat, mein block und blei zwinkerndes Smiley ;)
» blieb natürlich zu hause.

 

Bitte schön und danke.

Wobei ich hab auch nicht mitgeschrieben. Daher alles ohne Gewähr.

Wenn jemand besser weiß, kann es ja jeder ohnehin posten.

 

» 2. der termin war schon sehr lange bekannt und es
» wäre wirklcih für alle, die hier im forum so gute
» ratschläge erteilen ein highlight gewesen, dies an
» ort und stelle zu tun.
» hier können wir nur unserem unmut freien lauf
» lassen, aber nichts ändern.

 

Ja, dem kann ich mich nur anschließen.

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

ein danke an albert auch von mir zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» 1. zuerst einmal ein danke schön an albert, daß
» er mitgeschrieben? hat, mein block und blei zwinkerndes Smiley ;)
» blieb natürlich zu hause.

Danke auch von mir!

» 2. der termin war schon sehr lange bekannt und es
» wäre wirklcih für alle, die hier im forum so gute
» ratschläge erteilen ein highlight gewesen, dies an
» ort und stelle zu tun.

Ich wäre lieber dort gewesen als mit der Grippe im Bett zu liegen lächelndes Smiley :)

 

» die fragen über beleuchtung wurde sehr wohl
» beantwortet,

Inwiefern?

 

» die feuerwehr-fehlalarme entstehen sehr oft in
» der müllanlage, wenn z.b. bauschutt in den
» müllschlucker geworfen wird, durch die
» staubentwicklung werden die brandmelder in betrieb
» gesetzt. also zwei teure komponenten kommen da
» zusammen. falsche müllentsorgung und
» feuerwehr-fehleinsatz.

Das zum Beispiel glaube ich nicht. Zum Einen, weils ein Versuch ist, die "Schuld" auf ein paar böööööse Mieter abzuwälzen, zum anderen, weil ich erst letzte Woche mit eiem Feuerwerker geredet habe, und der genau was anderes erzählt hat und zum Dritten, weil es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, auf mögliche Brandsituationen zu reagieren. Daß es in einem Müllabwurf stauben kann, sollte mal nicht verwunderlich sein, und stauben kann auch mehr als nur Bauschutt, so werden von optischen Raumelndern auch Schimmelsporen, Mehl oder sonstige Dinger als "Rauch" erkannt. Da würde wohl eher eine Flammerkennung Sinn machen.

Oder eine Kombination aus mehreren Sensoren, die Temperatur und Gase messen.

 

Recht spannender Artikel dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Brandkenngr%C3%B6%C3%9Fen-Mustervergleich

 

Also - wenn man *wollte*, würde es locker gehen, die Fehlalarme deutlich zu reduzieren.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Hallo bildermacher,

 

» Ich wäre lieber dort gewesen als mit der Grippe
» im Bett zu liegen lächelndes Smiley :)

 

Gute Besserung.

 

» » zusammen. falsche müllentsorgung und
» » feuerwehr-fehleinsatz.
» Das zum Beispiel glaube ich nicht. Zum Einen,
» weils ein Versuch ist, die "Schuld" auf ein paar
» böööööse Mieter abzuwälzen, zum anderen, weil ich

 

Ich will hier jetzt keinen Anspruch auf Wahrheit erheben, lediglich meine Gedanken wiedergeben: Mir ging auch so, wie Dir.

 

Dennoch bin ich sicher, dass das stimmt. Es wird sicherlich schon einmal oder das eine oder andere mal einen Brandalarm wegen Staub aus dem Müllschlucker gegeben haben. Dennoch, glaube ich auch, dass das eine Randerscheinung ist. Ich bin mir aufgrund anderer Informationen sogar recht sicher.

 

Wenn es auch nicht so gemeint war, so führt das "Scheinargument" in der Sache zu einer Ablenkung und sogar dazu, dass der schwarze Peter an jemand anders weitergespielt wird.

 

Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass man es einfach nur auf die schlechten Brandmelder schieben kann. Ich befürchte, es gibt noch andere Ursachen als Müllschluckerstaub und fehlerhafte Brandmelder, wo auch wenig Grund auf echte Verbesserung besteht - oder besser gesagt, ich habe wenig Hoffnung.

 

lg Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

bitte wende dich an die aeag, die wird deinen vorschlägen gegenüber sicher aufgeschlossen sein.

im übrigen nehme ich an, daß alle hier offenen fragen, die gestern beantwortet wurden, im nächsten mbr-newsletter, den sich jeder auch über internet bestellen kann, nachzulesen sein werden.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Laut feuerwehr sind die meisten fehlalarme auf falsch auslösende brandmelder zurückzuführen. Also nict auf mutwilliges auslösen.

 

Weiters würde mich interessieren, warum das thema 'beleuchtung', wo 300.000 euro verschwendet werden, kein thema war.

 

Schade, dass ich nicht hingehen konnte.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Das Thema Beleuchtung war ein Thema. Es wurde dazu angemerkt, dass die großen Stromsparpotzenziale woanders liegen und diese zuerst angegangen werden. Mich würde auch interessieren wie du auf ein Einsparungspotzenzial von € 300.000,00 pro Jahr kommst. Das scheint mir aus dem Bauch heraus und auch nach erster Überschlagsrechnung ein wenig viel zu hoch gegriffen zu sein.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Die 300.000 waren ein Tippfehler und sollten 200.000 heißen. Sorry, jedenfalls alles andere als Peanuts.

 

Laut Betriebskostenabrechung kostet die Beleuchtung etwa 350.000 Euro.

 

Und diese Zahl ist sehr leicht nachvollziehbar, denn jeder Gang á 5 Rippen (und das sind in den Stockwerken 1-5 je 2 pro Stock, darüber einer) im Jahr [stark abgerundet] eine Megatwattstunde Strom verbraucht. Oder 165 Euro.

 

Macht pro Stiege (angenommen im Schnitt 25 Stock) 30 Gänge, oder 5000 Euro. Macht bei 3 Blocks zu 8 Stiegen 120.000 Euro. Ohne Garage, Fluchtwege, Lifthallen, Eingangsbereiche, und und und.

Also rund eine viertel Million. Nicht mitgerechnet, daß Leuchtstoffröhren auch was kosten.

 

Es ist aber so, daß es komplett idiotisch ist, daß rund um die Uhr Festbeleuchtung ist - und selbst, wenn in einem Gang keine Lampe brennt, leuchtet das Licht von der Lifthalle ausreichend rein, um einen Lichtschalter zu bedienen.

 

Bei 4 Wohnungen pro Gang (gemessen über 2 Wochen mit einem Bewegungsmelder) in der Annahme, daß 3 Minuten mehr als ausreichend sind, um von der Wohung zur Lifthalle zu gelangen, bin ich auf eine durchschnittliche erforderliche Beleuchtung von *einer Stunde* am Tag gekommen.

 

Jede Tagesstunde Betrieb kostet im Jahr 5000 Euro. Spart man 23 ein, sind das 115.000 Euro.

Außer acht gelassen dabei ist, daß selbst öfteres Ein und Ausschalten der Beleuchtung die Lebenserwartung weniger reduziert, als der Dauerbetrieb.

 

Daß Investitionen erforderlich wären, ist ebenso klar, wie (und das hörte ich bisher als Gegenargument) daß einige Leute der Meinung sein werden, daß die Sicherheit darunter leiden würde.

 

Es gibt aber noch jede Menge weitere Möglichkeiten, da sehr viel Geld einzusparen, nur würde das jetzt den Rahmen sprengen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

da uns jeder feueralarm geld kostet, sollten brandmelder NICHT einfach so alarm auslösen. wieso lösen sie den aus? weil darunter wer raucht? oder haben wir die billigsten die halt am unzuverlässigsten sind?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

dass sauna, solarium und infrarot nur zu 1-10 prozent genutzt wird ist alamierend. ich bin aber darüber auch nicht verwundert, denn aus meiner sicht gibt es einige gründe warum das so ist:

 

- sauna/solarium/infrarot sind zu teuer

- sauna ist nur zu mieten in dem man es bei der kaufpark info anmeldet.

 

gerade das buchen ist eine große hürde. man stelle sich vor es gäbe eine webseite wo man ein datum wählt (zb das heutige), wählt seinen block und die seite zeigt alle zeiten an in denen sie noch buchbar wäre. will man sie buchen so gibt man seinen login und passwort ein und bucht sie. voila! gerade das neue schließsystem ermögichst es ja die saunatüre individuell zu sperren.

 

würde eine sauna zb 7 euro kosten und direkt übers internet buchbar sein, so würden sicher viel mehr leute in die sauna gehen!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

zum thema einsparungen fällt mir noch etwas auf: wann wird das verbrauchte wasser eigentlich RICHTIG abgerechnet? es wäre so toll, wenn jede wohnung ihrem eigenen wasserverbrauch abgerechnet bekäme. momentan ist es (jedenfalls im c block) ja so, dass der wasserverbrauch der ganzen stiege durch die quadratmeter der wohnung dividiert wird. es wird kaum wasser gespart, weil sich viele einreden, dass es somit eh "der nachbar" mitzahlt (und so ist es ja auch leider!). dieses abrechnungs-system fördert es regelerecht, dass das wasser hemmungslos konsumiert wird - sei es für tägliche vollbäder oder automatische bewässerungsanlagen am balkon bei manchen mietern regelrecht unter wasser setzen. wasser zu sparen wäre eine mega wichtige einsparungsmöglichkeit der mietkosten!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

Das getrennt abrechnen würde es meines erachtens noch teurer machen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

es wäre aber eine wichtige voraussetzung damit die leute auch sparen würden. denn im momentanen konzept ist es vollkommen egal ob man täglich dreimal ein vollbad nimmt oder nur einmal pro woche duscht. der preis kommt auf's gleiche weil wir es ja alle "zusammen" konsumieren. und dementsprechend zahlt man eben auch denjenigen "mit" der das wasser gedankenlos verschwendet.

 

wenn die einzelabrechnung so teuer ist, warum ist sie dann bei anderen wohnhäusern "machbar"?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

» es wäre aber eine wichtige voraussetzung damit
» die leute auch sparen würden. denn im momentanen
» konzept ist es vollkommen egal ob man täglich
» dreimal ein vollbad nimmt oder nur einmal pro
» woche duscht. der preis kommt auf's gleiche weil
» wir es ja alle "zusammen" konsumieren. und
» dementsprechend zahlt man eben auch denjenigen
» "mit" der das wasser gedankenlos verschwendet.

Ich sehe da zB auch ein Problem, daß die Leute, die in den Stöcken 1-12 wohnen alleine dadurch, daß die Tröge gegossen werden müssen, automatisch deutlich mehr Wasser brauchen, als die Leute in 14-27 - und diese Tröge sind nun mal Bestandteil des Erscheinungsbildes des Hauses.

 

 

» wenn die einzelabrechnung so teuer ist, warum ist
» sie dann bei anderen wohnhäusern "machbar"?

 

Es wurde eine Zeit lang mit eingebaut. Und das ist der Unterschied.

Wir haben in unserer Wohnung 3 oder 4 Steigleitungen, wo je 2 Wasserzähler eingebaut werden müßten. Das vorhandene Loch in der Wand ist aber zu klein, weiters müßten Datenleitungen für die Ablesung gelegt werden.

Selbst wenn der Wasserverbrauch dadurch um ein viertel gesenkt werden würde, würden sich die Kosten für die Installation niemals rechnen.

 

Daumen mal pi - 3250 Wohnungen mit im schnitt geschätzt 1,5 Steigleitungen. Macht etwa 10000 Wasserzähler. 10000 Datenleitungen, 10000x die Wasserleitung aufschneiden, Hauptabsperrverntil tauschen, wasserzähler rein, Ärger haben beim Vergrößern des Rangierdingsbums, also, oft ist es eben eingefliest...

 

Vorteil wäre, daß bei so eine Aktion die Stiegleitungen mit getauscht werden könnten und der Wasserverlust behoben werden kann UND daß eine Brauchwasserleitung mit verlegt werden könnte.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

wenn dann müssten also alle gemeinsam wasser sparen, und dann würden auch alle "spüren", dass die kosten sinken würden. wieviel sind die wasserkosten so pro wohnung und monat?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 8 Jahren

das ist also die wahrheit vom hundekot: er wird auf unsere kosten entfernt!? ich hab mich schon oft gefragt wie die schei..haufen so schnell wieder verschwinden, denn ich sehe fast ständig einen hund in der "sitzposition" neben unserem "sind dir 36 euro wurst?" hunde-stecker kacken, aber die kackhäufchen halten sich trotzdem einigermaßen in grenzen.

 

tja, jetzt ärgere ich mich wieder mal. ich will nicht für die scheisse von fremden hunden aufkommen...

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