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Fahrradstadt Wien/Amsterdam?

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

komme gerade aus amsterdam, und ich bin total baff wie das dort mit dem fahrradfahren funktioniert hat! es gibt dabei gravierende unterschiede zwischen wien und amsterdam.

 

in wien fährt man entweder auf der straße oder am schmalen fahrradweg, fahrradfahrer setzen sich oft über die verkehrsregeln hinweg und brettern zb bei rot über die kreuzung. autos sehen sich oft als die stärkeren und "spielen" sich demnach manchmal auch mit den fahrradfahrern. spezielle fahrradparkplätze gibts selten, man wird oft schief angeschaut wenn man damit in die firma fährt oder eine mutter ihr kind am lenker sitzen hat. die meisten die fahren benutzen tolle, teure fahrräder.

 

in amsterdam funktioniert es total anders, und es funktioniert so viel besser! wer da schnell sein will, fährt rad, rad ist "volkssport"! die straßen haben meist einen fußgängerbereich, einen roten breiten fahrradweg, dann parken autos, dann gibt's die straße, und die ist meist ein oder zweispurig. die fahrradspur wird von vielen genutzt, radfahrer halten sich an die verkehrsregeln (fahren also NICHT bei rot über die kreuzung) ABER autos sind immer schuld wenn was passiert, also fahren alle autofahrer extra vorsichtig. man fühlt sich so sehr wohl beim fahren. die meisten fahrräder sind billig, alt oder klappräder, dadurch ist weniger reiz ein rad zu stehlen. riesige parkflächen an zentralen zonen (zb bahnhof) bieten sicheres parken, viele haben einen rad-anhänger wo 1-4 kinder drinsitzen. die meisten fahrräder haben keine beleuchtung, viele haben keinen fahrradhelm, aber es passieren auch viel weniger unfälle weil autofahrer viel sensibler fahren da sie wissen, dass im falle eines umfalles der autofahrer meist der schuldige ist.

 

ich war jedenfalls baff - das rad ist eine mega-brauchbare alternative zum auto und kann echt auch die lebenslust verstärken! schade, dass der wohnpark nicht näher zum stadtzentrum steht, er wäre eigentlich eine sehr gute basis für eine autofreie bzw. fahrradbezogene stadtplanung! man stelle sich nun noch vor es gäbe im keller absperrbare fahrradplätze... ein traum! was denkt ihr übers radfahren und diese unterschiede im konzept?

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44 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ÖVP sagt Rad-Rowdys den Kampf an

Radler-Auflauf vor dem Wiener Rathaus

Wien – Wenn sich am Wochenende, am 19. und 20. April, vor dem Wiener Rathaus die Radler zum "Bike Festival" treffen, könnte glatt der Eindruck entstehen, Wien sei eine fahrradfreundliche Stadt. Ist sie auch, behauptet die rote Stadtregierung. Die Wiener Grünen sowie diverse Radfahrerclubs sehen das allerdings anders.

 

Den Radler-Auflauf am Samstag und Sonntag veranstaltet die Radfahrer-Lobby Argus – bereits zum 14. Mal. Auf dem Programm steht auch eine Podiumsdiskussion mit Wiens Verkehrsstadtrat Rudi Schicker (SP) sowie die Fahrrad-Kodieraktion der Wiener Polizei zum Diebstahlschutz. Dabei wird ein Code in den Rahmen gefräst.

 

Rad-Radar (aus Online Standard vom 18.04.08)

 

Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der Wiener Volkspartei hat einen anderen Vorschlag, wie Fahrräder künftig gekennzeichnet werden könnten. Das System würde so funktionieren: Am Rahmen des Fahrrades wird ein Pickerl mit einem speziellen Klebstoff angebracht, der den Code in das Metall einätzt. Mittels eines Lesegerätes, eines "RFID-Transponders" (Radio Frequency Identification) – vergleichbar mit einer Radarpistole – kann der Code demnach auch aus der Entfernung gelesen werden. Die Daten sollen in einer Datenbank erfasst werden.

 

Argus-Sprecherin Evelyne Doppel setzt auf bewährte Diebstahlsicherung: Kein allzu schönes Rad fahren und es mit einem guten Schloss anketten. 2007 wurden in Wien 8000 Räder gestohlen.

 

Die Identifizierung des Rades bei Diebstahl ist aber nicht Gerstls erstes Ansinnen. Vielmehr geht es ihm darum, dass die Polizei Verkehrsrowdys ausfindig machen und sie identifizieren kann, ohne sie aufhalten zu müssen. Die Technik zu dieser Methode gebe es schon, die Kosten seien gering, sagte Gerstl. Doppel ist verärgert: "Ich kann nicht abstreiten, dass es auch unter Radfahrern Rowdies gibt. Aber ich habe das Gefühl, dass hier gegen das Radfahren geworben wird und nicht dafür." (Marijana Miljkovic, DER STANDARD - Printausgabe, 18. April 2008)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ich denke übers Radfahren, dass es in der Freizeit und abseits der Autostrassen ok ist.

In der Stadt sind Radfahrer aufgrund Ihres häufig auftretenden Fehlverhaltens einfach ein hohes Verkehrsrisiko.(nicht nur für Autofahrer sondern für noch schwächere Verkehrsteilnemer ----> die Fussgänger)

Deshalb würde ich es begrüssen wenn man genau wie bei den 125ccm Motorrädern, eine 1tägige Schulung machen muss, um Radfahren zu dürfen.

Manche wissen ja noch nicht mal die einfachsten Verkehrsregeln. (was ist für Radfahrer erlaubt was ist nicht erlaubt)

Ich bin auch absolut dafür, dass man Helmpflicht einführt.

Kennzeichen für Fahrräder würde ich auch einführen.

Viele meinen alkoholisiert mit dem Rad zu fahren ist lustig und ein Kavaliersdelikt.

Mit der Einführung von Kennzeichen überlegt sich der eine oder andere hoffentlich ob er besoffen mit dem Rad fahren muss und sich selbst u. andere massiv gefährdet.

So wie von dir beschrieben, in Amsterdam, ist das in Wien aus meiner Sicht nicht umsetzbar.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

radfahren rein als freizeitspaß??? das rad ist ein fortbewegungsmittel, und wenn man in den job muss, warum soll man dann nicht das rad nehmen? gerade in zeiten des energiesparen und klimawandels gibt es kein besseres und günstiges fortbewegungsmittel.

 

helmpflicht gibt's in amsterdam auch nicht, wenn einem sein leben was wert ist, wird man sich einen helm besorgen. rad-führerschein find ich gut, allerdings nutzt das wissen ja nicht vor dem nicht-einhalten der regeln, die ja viele bewusst brechen. HIER sollte der hebel angesetzt werden, auch in amsterdam haben sich alle radfahrer zb an die ampelsignale gehalten. was die nummerntafel betrifft: so eine auto-nummerntafel würde vermutlich etwas blöd aussehen, und kleinere tafeln sind definitiv nicht mehr lesbar. ist also leider eine eher unrealistische idee.

 

in amsterdam hab ich übrigens viele polizisten am rad gesehen, vielleicht sollte man das in wien auch einführen. alkoholkontrollen bei radfahrer? gute idee! und dann auch gleich strafen, denn eine straftat gehört auch vollzogen. gerade wien würde sehr profitieren wenn viele statt mit dem auto mit dem rad fahren würden. amsterdam hat sogar straßen absichtlich verkleinert, und die autofahrer haben die message verstanden: auto = langsam, fahrrad = schnell!

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» radfahren rein als freizeitspaß??? das rad ist
» ein fortbewegungsmittel, und wenn man in den job
» muss, warum soll man dann nicht das rad nehmen?
» gerade in zeiten des energiesparen und
» klimawandels gibt es kein besseres und günstiges
» fortbewegungsmittel.

 

Gerade in der Rushhour ist es für Radfahrer besonders gefährlich mit dem Rad zu fahren.

Ich finde das viel zu gefährlich!

Wenn man was für die Umwelt tun möchte kann man auch Öffi fahren!

 

 

» helmpflicht gibt's in amsterdam auch nicht, wenn
» einem sein leben was wert ist, wird man sich einen
» helm besorgen. rad-führerschein find ich gut,
» allerdings nutzt das wissen ja nicht vor dem
» nicht-einhalten der regeln, die ja viele bewusst
» brechen. HIER sollte der hebel angesetzt werden,
» auch in amsterdam haben sich alle radfahrer zb an
» die ampelsignale gehalten. was die nummerntafel
» betrifft: so eine auto-nummerntafel würde
» vermutlich etwas blöd aussehen, und kleinere
» tafeln sind definitiv nicht mehr lesbar. ist also
» leider eine eher unrealistische idee.

 

Nummerntafel sind keine unrealistische Idee.

Das gab es in Österreich sogar schon mal.

 

 

»
» in amsterdam hab ich übrigens viele polizisten am
» rad gesehen, vielleicht sollte man das in wien
» auch einführen. alkoholkontrollen bei radfahrer?
» gute idee! und dann auch gleich strafen, denn eine
» straftat gehört auch vollzogen. gerade wien würde
» sehr profitieren wenn viele statt mit dem auto mit
» dem rad fahren würden. amsterdam hat sogar straßen
» absichtlich verkleinert, und die autofahrer haben
» die message verstanden: auto = langsam, fahrrad =
» schnell!

 

Polizisten am Rad? Na ich weiss nicht so recht....

Mehr Fusstreifen wären mir aber recht.

Ich finde nicht, dass Wien davon profitiert wenn noch mehr Radfahrer rumfahren.

Durch den sehr guten Ausbau der U-Bahn ist das auch gar nicht notwendig.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Gerade in der Rushhour ist es für Radfahrer
» besonders gefährlich mit dem Rad zu fahren.
» Ich finde das viel zu gefährlich!

Jetzt hör aber auf! In der Rush-hour ist das Radfahren genausowenig gefährlich wie außerhalb dieser; eher sogar das Gegenteil, weil zur Hauptverkehrszeit die Durchschnittsgeschwindigkeit wesentlich geringer ist...

» Nummerntafel sind keine unrealistische Idee.
» Das gab es in Österreich sogar schon mal.

Nummerntafeln gibt es (meines Wissens) nicht einmal in China ...

 

» Mehr Fusstreifen wären mir aber recht.
» Ich finde nicht, dass Wien davon profitiert wenn
» noch mehr Radfahrer rumfahren.
» Durch den sehr guten Ausbau der U-Bahn ist das
» auch gar nicht notwendig.

Du bist aber noch nicht sehr viel in der Welt herumgekommen, wenn du glaubst dass der U-Bahn-Ausbau in Wien gut ist ...

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Jetzt hör aber auf! In der Rush-hour ist das
» Radfahren genausowenig gefährlich wie außerhalb
» dieser; eher sogar das Gegenteil, weil zur
» Hauptverkehrszeit die Durchschnittsgeschwindigkeit
» wesentlich geringer ist...

 

Nein ich höre nicht auf!

Egal wie schnell die Autos fahren, Radfahren ist viel zu gefährlich auf den normalen Strassen.

Auf den Radwegen ist es ein ewiger Konflikt zwischen Radfahrern und Fussgängern....

»
» » Nummerntafel sind keine unrealistische Idee.
» » Das gab es in Österreich sogar schon mal.
» Nummerntafeln gibt es (meines Wissens) nicht
» einmal in China ...

 

Tja dann erweitere mal dein Wissen wenn du mir nicht glaubst.

Es gab schon mal Nummerntafeln für Fahrräder in österreich.

 

 

» Du bist aber noch nicht sehr viel in der Welt
» herumgekommen, wenn du glaubst dass der
» U-Bahn-Ausbau in Wien gut ist ...
»

 

Es ist irrelevatn ob ich viel in der Welt rumgekommen bin.

Die U-Bahn in Wien ist hervorragend ausgebaut und wird auch ständig erweitert.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Egal wie schnell die Autos fahren, Radfahren ist
» viel zu gefährlich auf den normalen Strassen.
» Auf den Radwegen ist es ein ewiger Konflikt
» zwischen Radfahrern und Fussgängern....

Schau, nur weil du dich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr vielleicht unsicher fühlst, heißt das noch lange nicht, dass sich andere Radfahrer ebenso unsicher fühlen müssen. Da halte ich z.B. das (richtige) Radfahren am Liesingbachradweg od. am Ringradweg für viel gefährlicher als z.B. auf der Triester Str od. auf der Westein- bzw. -ausfahrt.

 

» Es ist irrelevatn ob ich viel in der Welt
» rumgekommen bin.
» Die U-Bahn in Wien ist hervorragend ausgebaut und
» wird auch ständig erweitert.

Bitte schau' dir einmal den U-Bahn Ausbau in z.B. Paris, London, Madrid, München, Berlin, ... an; dann weißt du, was ein gut ausgebautes U-Bahn Netz ist. Aufgrund der geologischen Hürden konnte in Wien halt der U-Bahn Bau erst sehr, sehr spät in Angriff genommen werden. Bis es in Wien allerdings eine Streckendichte gibt, die auf internationalem Niveau liegt, werden aber noch einige Jahrzehnte vergehen (und auch endlich die Dispute zw. dem roten Wien und dem schwarzen NÖ beigelegt werden ...)

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Da halte ich z.B. das (richtige) Radfahren am
» Liesingbachradweg od. am Ringradweg für viel gefährlicher als
» z.B. auf der Triester Str od. auf der Westein- bzw. -ausfahrt.

 

da hoffe ich für dich daß du auf der triesterstraße den radweg nützt und nicht zu denen gehörst, die auf der straße fahren und die man ganz dezent knapp hinter ihnen anhupen muß, grr

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Die Triester Str. beschränkt sich nicht nur auf den Bereich McDonalds - Computer Straße!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

philipshaus - computerstraße -

alles klar, da habe ICH sehe einseitig gedacht, aber sogar dort mußte ich schon manche verscheuchen lächelndes Smiley :)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» aber sogar dort mußte ich schon manche
» verscheuchen lächelndes Smiley :)

 

Wenn jmd ein Rennrad (also sehr schmale Reifen hat), dann verstehe ich das auch, weil auf dem Radweg würde es ihn auf die sprichwörtliche 'Pappn' haun. (auf diesem Radweg ist ca. alle 40 m ein ca. 10 m breiter 'Kopfsteinpflasterstreifen')

Theoretisch gibt es auf der Triester noch einen Radweg zw. Spinnerin am Kreuz und Ford Triester Str.; stadtauswärts (bergauf) ist dieser Radweg ganz OK aber stadteinwärts (bergab) ist er absolut lebensgefährlich und unbenutzbar.

 

Generelle Anmerkungen: Ich bin auch mehr mit dem Auto als mit dem Rad unterwegs und ich habe eigentlich nie Probleme mit Radfahrern; ich vergönne es ihnen halt, wenn sie mich im Stau überholen. Beim Überholen lege ich den seitlichen Sicherheitsabstand sehr großzügig aus und wenn es der Gegenverkehr nicht erlaubt, dann warte ich halt mit dem Überholmanöver; die paar Sekunden, die man dadurch verliert, werden spätestens bei der nächsten Ampel sowieso wieder wettgemacht.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Schau, nur weil du dich mit dem Fahrrad im
» Straßenverkehr vielleicht unsicher fühlst, heißt
» das noch lange nicht, dass sich andere Radfahrer
» ebenso unsicher fühlen müssen.

 

Ich fühle mich nicht unsicher zwischen den Autos.

Eher ist es so, dass ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn Radfahrer zwischen den Autos durchschlängeln oder zwischen Fussgängern durchfahren ohne Rücksicht zu nehmen.

Hinten am Liesingbachradweg ist Radfahren nicht gefährlicher.

Man könnte es aber sicherlich durch Bodenmarkierungen noch sicherer machen. (Hälfte Weg Fussgänger andere Hälfte Radfahrer)

 

 

» Bitte schau' dir einmal den U-Bahn Ausbau in z.B.
» Paris, London, Madrid, München, Berlin, ... an;
» dann weißt du, was ein gut ausgebautes U-Bahn Netz
» ist. Aufgrund der geologischen Hürden konnte in
» Wien halt der U-Bahn Bau erst sehr, sehr spät in
» Angriff genommen werden. Bis es in Wien allerdings
» eine Streckendichte gibt, die auf internationalem
» Niveau liegt, werden aber noch einige Jahrzehnte
» vergehen (und auch endlich die Dispute zw. dem
» roten Wien und dem schwarzen NÖ beigelegt werden
» ...)

 

Es mag sein, dass es im internationelen Vergleich noch besser ausgebaute U-Bahnen gibt.

Ich stimme dir auch zu, dass es nervig ist, dass zwischen roten Wien und schwarzem NÖ bis jetzt keine vernünftigen Lösungen gefunden worden sind. (U-Bahn SCS z.B)

Aber ich finde nicht, dass unsere U-Bahn kein internationales Niveau hat.

Wenn man sich überlegt, dass es früher nur Busse und Bim gab, wo man mit der Kirche ums Kreuz fuhr, ist die U-Bahn im jetzigen Stadium absolut TOP!

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Es mag sein, dass es im internationelen Vergleich
» noch besser ausgebaute U-Bahnen gibt.
» Ich stimme dir auch zu, dass es nervig ist, dass
» zwischen roten Wien und schwarzem NÖ bis jetzt
» keine vernünftigen Lösungen gefunden worden sind.
» (U-Bahn SCS z.B)
» Aber ich finde nicht, dass unsere U-Bahn kein
» internationales Niveau hat.
» Wenn man sich überlegt, dass es früher nur Busse
» und Bim gab, wo man mit der Kirche ums Kreuz fuhr,
» ist die U-Bahn im jetzigen Stadium absolut TOP!

 

Jein. Linien wie die U1 oder die U3 waren definitiv schon lange überfällig, aber manche Abschnitte sind eine extreme Geldverschwendung, z.B. die U6 südlich von Alterlaa. zur Spitzenzeit fährt nur jeder zweite zug von Siebenhirten durch und selbst da gibt es um 8 in der Früh nie ein Problem einen Platz zu finden, wenn man in Alterlaa einsteigt.Selbiges gilt auch für die U1 nördlich der Station Kagraner Platz. In den Randbezirken ist die Bevölkerungsdichte einfach zu niedrig, um U-Bahnen an die Stadtgrenze zu rechtfertigen, die selbe Anzahl von Menschen, die innerstädtisch in einem Radius von 500 Meter um eine Station wohnt (und weiter geht niemand zur Fuß zur Station), lebt in Siebenhirten in einem Radius von 2-3 Kilometern. Da fährt fast jeder lieber mit dem Auto und dann gleich bis zum Gürtel. Die P&R-Anlagen an den Endstationen sind Augenauswischerei, mit den Insassen der 1000 Autos, die da jeweils reinpassen kann man maximal 2-3 Züge füllen, es fahren aber zur Spitzenzeit mindestens 20 pro Stunde!

Es wäre weitaus sinnvoller gewesen, die U6 in Alterlaa enden zu lassen und mit einer dort beginnenden Schnellstraßenbahn zu verknüpfen, die dann bis nach Mödling geführt werden könnte. Das hätte den Vorteil, daß man die Pendler gleich dort abholen könnte, wo der Verkehr entsteht und das um einen Bruchteil der Kosten des Wiener U-Bahnbaues.

Leider liegt die Koordination der Verkehrsplanung zwischen Wien und NÖ trotz der Du-Freundschaft von Michi und Erwin im Argen. Das erklärt dann so seltsame Forderungen wie die nach der Verlängerung der U6 nach Wiener Neudorf und in die SCS - diese beiden Orte werden ohnehin schon von der Badner bahn angefahren, die ab der Philadelphiabrücke eine vollwertige Bahnlinie ist, mit Schranken an den Kreuzungen und einer Höchstgeschwindigkeit von soviel ich weiß 90-100km/h. Schneller könnte die U6 gar nicht sein.

Überhaupt wären Systeme wie die WLB weitaus besser geeignet für das Umland als die Wiener U-Bahn, die eindeutig ein innerstädtisches Verkehrsmittel ist. Man sehe sich nur die Kosten an: Der bald in Betrieb gehende Abschnitt der U2 zum Stadion kostet 890 Millionen (!!!) Euro (Quelle: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3902&Alias=wzo&cob=321466), man stelle sich bloß vor, wieviel eine verlängerung der U6 nach Wiener Neudorf kosten würde. Die U-Bahnstrecken müssten außerdem komplett eingezäunt sein und würden damit die Landschaft zerschneiden (und damit noch teure Unter- oder Überführungen nötig machen), was bei einer Bahnstrecke a la WLB definitiv nicht der Fall ist.

Bei den extremen Kosten der U-Bahn wundert es jedenfalls nicht, daß bei jeder Eröffnung massive Kürzungen im Oberflächenverkehr durchgeführt werden, die dann dafür sorgen, daß in vielen Vierteln nach den Eröffnungen keine Öffis mehr für Wege unter einem Kilometer zur Verfügung stehen (siehe Favoritenstraße im 4. Bezirk) - blöderweise sind aber die meisten Wege, die in der Stadt zurückgelegt werden unter einem Kilometer.

 

lG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

das park&ride ist aber nun mal am südlichsten ende der U6, und wenn die U6 nur bis alterlaa geführt wäre, dann hätte dort das park&ride hinkommen müssen. und das wäre definitiv schlecht gewesen.

 

was du über die dichte schreibst ist korrekt, insofern ist eine ubahn die zu weit hinaus geht tatsächlich ein luxus. allerdings ist die ubahn gerade auf dieser strecke ja eher eine "ober-bahn", so richtig teure tunnels gibts da ja eh nicht. gerade die dichte hätte man entlang der ubahn aber tatsächlich erhöhen können, aber da ist die ewige angst vor den hochhäusern oder modernerer architekur. also wird wieder alles 3stöckig bebaut, und alle sind glücklich.

 

bezüglich verlängerung zur scs: ja, das wär was! aber damit würden nachtürlich noch mehr wiener dort hinfahren und ihr geld nach niederösterreich tragen - und das ist aus finanzpolitischer sicht natürlich tatsächlich nicht gut. die stadt wien fährt deshalb die politik kleinere einkaufszentren wie donauzentrum, gasometer oder stadioncenter zu forcieren. dass die halt weniger reiz ausüben als die scs ist eine andere sache. für mich fehlen in diesen neuen einkaufszentren vor allem ein saturn und ein ikea zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» die scs ist eine andere sache. für mich fehlen in
» diesen neuen einkaufszentren vor allem ein saturn
» und ein ikea zwinkerndes Smiley ;)

Rotfl, i brich nieda daß diese überteuerten Ramschhäuser wem abgehen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

so ist es, man sieht alles, kriegt alles - aber wenn man über geizhals preisvergleiche zieht, kann man nur lachen

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Also bei Saturn stimme ich Euch ja ohne Einschränkung zu.

Aber IKEA ist eigentlich schon eine günstige Einkaufsmöglichkeit.

Wer bitte ist billiger als IKEA?

Und wo ist der Elch hin?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ja, macht mir meinen ikea nicht madig! ikea ist super!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» ja, macht mir meinen ikea nicht madig! ikea ist
» super!

Das einzige dort brauchbare ist das Restaurant.

Ich hatte vor Jahren einmal 2 angebliche Schwedensessel gekauft, beim zusammenbauen viel mir dann auf Made in "GDR". Für die welche so wie ich nicht wussten was das ist "German Demokratic Republick" =DDR.

Voriges Jahr einen Fleckerlteppich gekauft, Made in Pakistan, es lebe die Kinderarbeit, dann hat dann dieses teil trotz mehrmaligem Waschen derartig nach Chemie gestunken das ich das Teil weggeworfen habe.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

wer nicht will, muss nicht zu ikea, kann auch zu teureren ketten wie lutz oder kare gehen, dort wird das "made in" schild meist runtergenommen, und so ist das gewissen dann besser beruhigt. mir ist aufgefallen, dass viele ikea produkte "made in poland", aber auch "made in germany" und "made in sweden" sind. ein "made in GDR" hab ich noch nie gesehen.

 

für mich hat ikea etws geschafft, was wenige einrichtungshäuser bisher geschafft haben: ich gehe hin, gehe durch, und fühle mich nachher "happy". es macht spaß die produkte zu sehen, die gedanken spielen zu lassen und mir vorzustellen wie dies oder das produkt in der wohnung aussehen könnte. viele dinge in meiner wohnung die ich mag sind von ikea, sei es ein klippan sofa (das ich mit rollen gepimpt habe) oder ein expedit regal (welches so unglaublich schön harmonisch reduziert aussieht) oder ein tunsta regal mit rollen, auf welchem mein fernseher steht und herumgerollt werden kann (sehr praktisch).

 

all diese produkte sind seit jahren hier in der wohnung, und weisen keine mängel auf (wie man ja ikea produkten oft unterstellt), sie haben eine hohe brauchbare qualität. ikea bietet als einziges möbelhaus ausserdem ein "rückgaberecht", welches auch nach 3 monaten noch erlaubt das produkt zurückzugeben und dafür 1:1 das geld zurückzubekommen (voraussetzung: kassabeleg und barcode der produktbezeichnung auf der verpackung). alleine das rückgaberecht erlaubt es vollkommen locker dinge zu kaufen, auszuprobieren und dann (auch ohne nennung eines grundes) wieder zurückzugeben ohne schuldgefühle. welches andere möbelhaus macht das noch?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» gehe hin, gehe durch, und fühle mich nachher
» "happy".

lächelndes Smiley :) Das kann ich in der Erlaaerstr., im Kontakthof auch zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

»
» » gehe hin, gehe durch, und fühle mich nachher
» » "happy".
» lächelndes Smiley :) Das kann ich in der Erlaaerstr., im
» Kontakthof auch zwinkerndes Smiley ;)

 

Naja aber da hast du auch überhaupt keine Schilder dran wo die Mädels "produziert" wurden. zwinkerndes Smiley ;)

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ein "made in GDR" hab ich noch nie

» gesehen.

You made my day, die DDR gibts ja schon lange nicht mehr lächelndes Smiley :) lächelndes Smiley :)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

wer nicht will, muss nicht zu ikea, kann auch zu teureren ketten wie lutz oder kare gehen, dort wird das "made in" schild meist runtergenommen, und so ist das gewissen dann besser beruhigt. mir ist aufgefallen, dass viele ikea produkte "made in poland", aber auch "made in germany" und "made in sweden" sind. ein "made in GDR" hab ich noch nie gesehen.

 

für mich hat ikea etws geschafft, was wenige einrichtungshäuser bisher geschafft haben: ich gehe hin, gehe durch, und fühle mich nachher "happy". es macht spaß die produkte zu sehen, die gedanken spielen zu lassen und mir vorzustellen wie dies oder das produkt in der wohnung aussehen könnte. viele dinge in meiner wohnung die ich mag sind von ikea, sei es ein klippan sofa (das ich mit rollen gepimpt habe) oder ein expedit regal (welches so unglaublich schön harmonisch reduziert aussieht) oder ein tunsta regal mit rollen, auf welchem mein fernseher steht und herumgerollt werden kann (sehr praktisch).

 

all diese produkte sind seit jahren hier in der wohnung, und weisen keine mängel auf (wie man ja ikea produkten oft unterstellt), sie haben eine hohe brauchbare qualität. ikea bietet als einziges möbelhaus ausserdem ein "rückgaberecht", welches auch nach 3 monaten noch erlaubt das produkt zurückzugeben und dafür 1:1 das geld zurückzubekommen (voraussetzung: kassabeleg und barcode der produktbezeichnung auf der verpackung). alleine das rückgaberecht erlaubt es vollkommen locker dinge zu kaufen, auszuprobieren und dann (auch ohne nennung eines grundes) wieder zurückzugeben ohne schuldgefühle. welches andere möbelhaus macht das noch?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

bei ikea würde ich nur accessoire kaufen denn bevor ich mir einen kasten selbst nachhause schleppe und zusammenbaue .....,

von billig bitte keine spur, meine zeit ist mir wertvoller!

also ein vaserl, ein kerzerl, ein glasschüsserl eventuell lächelndes Smiley :)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» also ein vaserl, ein kerzerl, ein glasschüsserl
» eventuell lächelndes Smiley :)

Genau so sehe ich das auch, aber alleine schon die Nötigung durch den ganzen Ramschladen durch verschlungene Pfade rennen zu müssen um wieder rauszudürfen finde ich arg.

Ach ja das Standl draußen mit den Frankfurter Würschtln um € 1.- ist auch noch zu gebrauchen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

>> "bevor ich mir einen kasten selbst nachhause schleppe und zusammenbaue ....."

 

und die kasteln von den anderen möbelhäsern fliegen magisch schwebend in deine wohnung? oder bist du so reich, dass du dir jedes kastl um mehrere zig-euro anliefern lässt?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ich habe ein einziges mal von ikea etwas zum zusammenbauen gekauft, das war ein kasten für den keller - und ich schwöre auf alles was mir heilig ist - NIE WIEDER!

das zeug ist sauschwer, du brauchst einen kombi zum nachhause bringen, wenn du glück hast sind inbusschlüssel und div. schrauben dabei, wenn nicht, dann nicht. dann brauchst genügend platz um die brettl aufzulegen, einen zweiten der dir hilft beim zusammenbauen udn aufstellen und dann ist es noch immer eine wackelige angelegenheit.

glücklicherweise bin ich komplett eingerichtet - allerdings auch nicht von lutz etc., es gibt tatsächlich geschäfte, die keien möbelhäuser sind sondern einrichtung anbieten zwinkerndes Smiley ;)

sind teurer, aber sicher nicht 08/15, meine kuschelige wohnlandschaft von den wiener werkstätten ist kaum mit einer von ikea auf eine stufe zu stellen und meine teppiche sind maßgefertigt, genau farblich dazu passend und nicht teurer als bei ikea.

ich verstehe sowieso nicht, warum man glaubt im fachhandel ist alles so viel teurer? klar, fliese schaut vielleicht aus wie fliese, armatur wie armatur etc. aber die qualität????? ich habe lange genug selbst im fachhandel als einkäuferin gearbeitet um nicht mehr auf baumärkte und billigsdorferramsch reinzufallen. wir wohnen in WIEN wo man alles bekommt und nich einkaufen muß wie aus dem katalog :-(

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Also ich stimme Euch zu - ich finde es auch lästig komplett durch den ganzen IKEA laufen zu müssen.

Zum Glück gibt es aber diverse Abkürzungen. lächelndes Smiley :)

Allerdings ist das nicht nur bei IKEA so üblich.

War schon mal jemand von Euch bei Mömax oder Möbelix?

Ansonsten haben wir schon viel bei IKEA eingekauft.

Ich sage nicht, dass die Möbel nicht fehleranfällig sind.

Aber wenn man beim Aufbau einfach von Haus aus ein paar SPAX Schrauben mehr reindreht, halten die Möbel wirklich lange.

Ich könnte es mir auch gar nicht leisten mir jedes Nachtkasterl liefern oder zusammenbauen zu lassen.

Lutz und Co übersteigen meine finanziellen Möglichkeiten bei weitem.

Aber ich arbeite an einem Lotto Sechser... zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» das park&ride ist aber nun mal am südlichsten
» ende der U6, und wenn die U6 nur bis alterlaa
» geführt wäre, dann hätte dort das park&ride
» hinkommen müssen. und das wäre definitiv schlecht
» gewesen.

 

MMn sind Anlagen dieser Größe am Stadtrand generell fehl am Platze. "1000 Autos" klingt zwar super, aber es kommen jeden Tag an die 200.000 davon nach Wien,da ist selbst eine Anlage wie Siebenhirten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Besser wären P&R-Anlagen in den Umlandgemeinden, so daß maximal zu dieser gefahren wird. Von dort müssen dann allerdings leistungsfähige Verbindungen nach Wien bestehen. Ein Netzwerk von Linien wie die WLB könnte da viel bewegen, vor allem wenn man die Straßenbahnstrecken in der Stadt beschleunigen würde (Gründurchschaltung, etc.). Das Grundproblem ist allerdings, daß nur sehr wenige pendler bereit sind, eine (kostenpflichtige) P&R-Anlage zu benutzen, wenn sie bis zum Gürtel gratis parken können. Man sehe sich einfach mal die Kennzeichen der Autos an, die Wochentags in der Wohnparkstraße stehen: MD, WU; BN, WN soweit das Auge reicht. Wäre Wien eine Kurzparkzone für alle ohne Wohnsitz in Wien, wäre das ein kräftiger Anreiz zur Benutzung der Abstellanlagen. Allerdings müsste man den Pendlern dann auch Alternativen anbieten. Der oft haarsträubend dünne öffentliche Verkehr im Wiener Umland ist aber derzeit leider keine...

 

» was du über die dichte schreibst ist korrekt,
» insofern ist eine ubahn die zu weit hinaus geht
» tatsächlich ein luxus. allerdings ist die ubahn
» gerade auf dieser strecke ja eher eine
» "ober-bahn", so richtig teure tunnels gibts da ja
» eh nicht. gerade die dichte hätte man entlang der
» ubahn aber tatsächlich erhöhen können, aber da ist
» die ewige angst vor den hochhäusern oder
» modernerer architekur. also wird wieder alles
» 3stöckig bebaut, und alle sind glücklich.
»

 

Ja, die Hochhausphobie der Österreicher ist gigantisch.Man denke nur an die Alterlaa-Diskussion im Standard-Forum.

Sicher, eine reine Hochstrecke wäre etwas billiger als eine mit vielen Röhren, aber dennoch weitaus teurer als eine einfache Bahnstrecke. Laut aeiou.at kostete ein Kilometer der Hochstrecke der U1 zwischen UNO-City und Kagran 350 Millionen Schilling, und das war der Preis Anfang der 80er. Die Verlängerung der U1 nach Leopoldau ist größtenteils oberirdisch und kostete 560 Millionen Euro. Aufgrund der Tatsache, daß die Wiener U-Bahn ein geschlossenes System ist (keine Niveaukreuzungen), wären im bebauten Gebiet Tunnels unumgänglich. Um das Geld einer U6-Verlängerung nach Wiener Neudorf könnte man gut ein Dutzend Schnellstraßenbahnlinien ins gesamte Wiener Umland bauen, die mit den entsprechenden Fahrzeugen eine schnelle Verbindung (der ULF könntesoviel ich weiß bis zu 100km/h fahren) in die Innenstadt oder zur nächsten U-Bahnstation darstellen würden.

 

Beispiele dafür gibt es in ganz Europa:

 

Prag:

http://www.tramway.at/europa/cz-prag-barrandov.htm

Barcelona:

http://www.tramway.at/europa/es-barcelona.htm

Saarbrücken:

http://www.tramway.at/europa/de-saarbruecken-saarbahn.htm

Strasbourg:

http://www.tramway.at/europa/fr-strasbourg-tramway_01.htm

London:

http://www.tramway.at/europa/gb-london-croydon_01.htm

 

(Nein, das ist nicht meine Homepage, aber sie ist finde ich extrem gut recherchiert)

 

» bezüglich verlängerung zur scs: ja, das wär was!
» aber damit würden nachtürlich noch mehr wiener
» dort hinfahren und ihr geld nach niederösterreich
» tragen - und das ist aus finanzpolitischer sicht
» natürlich tatsächlich nicht gut. die stadt wien
» fährt deshalb die politik kleinere einkaufszentren
» wie donauzentrum, gasometer oder stadioncenter zu
» forcieren. dass die halt weniger reiz ausüben als
» die scs ist eine andere sache. für mich fehlen in
» diesen neuen einkaufszentren vor allem ein saturn
» und ein ikea zwinkerndes Smiley ;)

 

Wie gesagt, öffentlich ist die SCS eh ganz gut an Wien angeschlossen, die WLB fährt im 7,5-Minuten-Takt in die Stadt und man ist in knapp 20 Minuten bei der U- und Schnellbahnstation Meidling. Im Endeffekt benutzt die WLB sogar das Selbe Wagenmaterial wie die U6, allerdings auf einem besseren technischen Ausstattungsniveau. Man müsste lediglich eine neue Station in der SCS bauen (unter oder über dem Parkplatz) und schon bestünde kein Unterschied mehr zu dem, was eine U6-Verlängerung auf dieser Strecke leisten könnte,außer vielleicht der Tatsache, daß unsereins nicht direkt vor der Haustür ind den SCS-Express einsteigen könnte zwinkerndes Smiley ;)

 

lG

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Schön und gut.

Wäre aber auch nur interessant wenn man die Kernzone 100 bei der WLB bis zur SCS erweitert.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Genau das ist das Hauptproblem bei der Anbindung der SCS an den öffentlichen Verkehr (abgesehen von der simplen Tatsache, daß die SCS als Auto-Einkaufszentrum konzipiert ist und die wenigsten dort so wenig einkaufen, daß sie es in einem Sackerl in der Bahn transportieren könnten).

Diese Erweiterung der Kernzone müsste die Gemeinde Vösendorf (oder das Land NÖ) bezahlen, da diese ja auch einen Vorteil daraus haben. Aber das ist eher nicht zu erwarten.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ja, das stimmt leider.

Vösendorf ist eine der reichsten Gemeinden und tut nur wenig für den öffentlichen Verkehr.

Das einzige was die tun ist extra bei der WLB kassieren....

Ich ärgere mich auch immer, dass immer noch kein Fussgänger Steg von der SCS rüber zum Lutz gemacht wurde.

Und es ist auch immer lebensgefährlich wenn man als Fussgänger die Strasse hinter Media Markt und Toys ur us queren will.

Schutzweg? Ungeregelte Blinkanlage? Fehlanzeige...

Das wird sich aber leider nicht ändern...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Der 1. April war vor 13 Tagen ....

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ist aber kein Aprilscherz sondern absolut ernst gemeint von mir.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Traurig ...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Warum Traurig?

Nur weil ich einfordere, dass auch Radfahrer sich an Verkehrsregeln halten bzw. etwas für deren Sicherheit tun möchte?

Gefällt dir der aktuelle Zustand? Das finde ICH traurig.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

dass sich fahrradfahrer an die verkehrsregeln halten müssen finde ich in keinster spur traurig. traurig sind allerdings deine sätze wie

 

- fahrradfahren ist nur für freizeit und jenseits der straße

- fahrradfahrer sind nur ein verkehrsrisiko

- so wie beschrieben ist das nicht in wien umsetzbar

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» dass sich fahrradfahrer an die verkehrsregeln
» halten müssen finde ich in keinster spur traurig.
» traurig sind allerdings deine sätze wie
»
» - fahrradfahren ist nur für freizeit und jenseits
» der straße
» - fahrradfahrer sind nur ein verkehrsrisiko
» - so wie beschrieben ist das nicht in wien
» umsetzbar

 

Tja daran kann ich leider nichts ändern. Das ist nun mal meine Meinung und dazu stehe ich auch. zwinkerndes Smiley ;)

Da du mich so kritisiert - Vorschläge wie man was verbessern kann?

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Warum Traurig?
» Nur weil ich einfordere, dass auch Radfahrer sich
» an Verkehrsregeln halten bzw. etwas für deren
» Sicherheit tun möchte?
» Gefällt dir der aktuelle Zustand? Das finde ICH
» traurig.

Nochmals: Von einer handvoll Schwarzer Schafe auf die Mehrheit zu schließen ist eine äußerst kühne (und falsche) Behauptung. Radfahrer verhalten sich nicht 'richtiger' bzw. nicht 'falscher' als die anderen Verkehrsteilnehmer. Der aktuelle Zustand (Unfallstatistik) ist für eine Großstadt schon ganz OK; optimal wäre es natürlich, wenn es keinerlei Unfälle mit Personenschaden geben würde.

 

Im Detail:

» Ich denke übers Radfahren, dass es in der
» Freizeit und abseits der Autostrassen ok ist.
» In der Stadt sind Radfahrer aufgrund Ihres häufig
» auftretenden Fehlverhaltens einfach ein hohes
» Verkehrsrisiko.(nicht nur für Autofahrer sondern
» für noch schwächere Verkehrsteilnemer ----> die
» Fussgänger)

Auch KFZ-Lenker und Fußgänger fallen durch ihr häufiges Fehlverhalten auf (prozentuell sicher nicht viel öfter bzw. viel weniger als Radfahrer); haben diese auf Strassen ebenso nichts mehr verloren?

 

» Manche wissen ja noch nicht mal die einfachsten
» Verkehrsregeln. (was ist für Radfahrer erlaubt was
» ist nicht erlaubt)

Das wissen auch viele KFZ-Lenker und viele Fußgänger nicht ...

 

» Ich bin auch absolut dafür, dass man Helmpflicht
» einführt.

Muss man der Menschheit alles mit Gesetzen aufdiktieren? Wie wäre es mit mehr Eigenverantwortung?

 

» Kennzeichen für Fahrräder würde ich auch
» einführen.

Gibt es eigentlich irgendwo ein Land, wo es Kennzeichen für Fahrräder gibt? Warum sollte Österreich hier eine (negative) Vorreiterrolle spielen?

 

» Viele meinen alkoholisiert mit dem Rad zu fahren
» ist lustig und ein Kavaliersdelikt.

Viele meinen alkoholisiert mit dem Auto zu fahren ist lustig und ein Kavaliersdelikt.

 

» Mit der Einführung von Kennzeichen überlegt sich
» der eine oder andere hoffentlich ob er besoffen
» mit dem Rad fahren muss und sich selbst u. andere
» massiv gefährdet.

Was soll da das Kennzeichen bewirken? Das Kennzeichen notieren und eine Anzeige machen, wenn ein Radfahrer unsicher wirkt? Alkoholkontrollen können nur von der Polizei gemacht werden und dies (logischerweise) nur, wenn man den Radfahrer anhält. Da ist es doch unerheblich, ob das Rad jetzt ein Kennzeichen hat oder nicht.

 

» So wie von dir beschrieben, in Amsterdam, ist das
» in Wien aus meiner Sicht nicht umsetzbar.

Weil halt viele Wiener die "das wor scho immer so, doher hot des a immer so zu bleibn" Mentalität haben. Innovative Ideen haben in unserer Gesellschaft daher wenig Chancen.

 

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» » Warum Traurig?
» » Nur weil ich einfordere, dass auch Radfahrer sich
» » an Verkehrsregeln halten bzw. etwas für deren
» » Sicherheit tun möchte?
» » Gefällt dir der aktuelle Zustand? Das finde ICH

 

» Muss man der Menschheit alles mit Gesetzen
» aufdiktieren? Wie wäre es mit mehr
» Eigenverantwortung?

 

Die Eigenverantwortung hat bis jetzt nicht funktioniert.

Es herrscht die "Mir is es wurscht -Mentalität" vor.

Deshalb sehe ich keine andere Möglichkeit als das Diktat in diesem Fall. Ich bin aber generell dagegen mündigen Bürgern alles vorzuschreiben nur manchmal gehts halt nicht anders.

 

» Gibt es eigentlich irgendwo ein Land, wo es
» Kennzeichen für Fahrräder gibt? Warum sollte
» Österreich hier eine (negative) Vorreiterrolle
» spielen?

 

Ja in Österreich gab es schon mal Kennzeichen für Fahrräder.

Was ist daran negativ wenn man Rowdies anhand eines Kennzeichens zur Rechenschaft ziehen kann?

Das mit der Lesbarkeit würde man sicher hin kriegen. zwinkerndes Smiley ;)

Ein Radfahrer der sich korrekt verhält hat ja nix zu befürchten....

Es gibt aber z.B auch Radfahrer die wirklich sehr rücksichtslos fahren - und gegen solche sollte man streng vorgehen.

»
» Viele meinen alkoholisiert mit dem Auto zu fahren
» ist lustig und ein Kavaliersdelikt.

 

Ja es ist beides nicht ok.

Nur der Radfahrer ist noch mehr gefährdet als der Autofahrer.

Viele Autofahrer fahren extra mit dem Rad weil sie meinen dann dürfen sie den Führerschein behalten.

Abgesehen, dass das nicht stimmt wäre ein Kennzeichen sicher für manchen nochmal ein Anreiz nicht alkoholisert auf das Rad zu steigen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Die Eigenverantwortung hat bis jetzt nicht
» funktioniert.
» Es herrscht die "Mir is es wurscht -Mentalität"
» vor.
» Deshalb sehe ich keine andere Möglichkeit als das
» Diktat in diesem Fall. Ich bin aber generell
» dagegen mündigen Bürgern alles vorzuschreiben nur
» manchmal gehts halt nicht anders.

Und deswegen werden wir jetzt alles per Gesetz verbieten, was nachweislich schlecht für die Gesundheit ist bzw. wo es ein erhöhtes Verletzungsrisiko gibt. Also fangen wir einmal an (Liste bei weitem nicht vollständig):

+) Rauchen (auch im Privatbereich)

+) Schwimmflügelpflicht (man könnte ja im Wasser einen Krampf bekommen)

+) Stöckelschuhverbot (erhöhtes Risiko für Bänderverletzungen)

usw.

 

Im Ernst: Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen; im Jahr 2007 hat es in Wien gerade einmal 4 od. 5 tödlich verletzte Radfahrer gegeben (wenn ich die Statistik richtig im Kopf habe) und die durch rücksichtlose Radfahrer verursachten Unfälle mit Personenschaden sind mit Sicherheit ebenfalls mehr als überschaubar.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

ich muss zugeben, dass mir manchmal die luft wegbleibt, wenn ich so manchen radfahrer beobachte. scheinbar hat mal einer begonnen die verkehrsregeln zu biegen, und jetzt machen alle "mit". am meisten ärgert mich dabei, dass ich schon oft erlebt habe wie radfahrer beinhart ohne zu bremsen über die kreuzung fahren - und zwar bei rot. der "witz" an den regeln in amsterdam war, dass die fahrradfahrer sich korrekt an die verkehrsregeln zu halten haben, im falle eines unfalles mit einem auto aber der autofahrer meist als schuldiger gesehen wird. das ist ähnlich wie die regeln, dass der busfahrer immer vorrang hat und hier bei einem unfall auch die schuld praktisch immer beim autofahrer gesucht wird.

 

somit sind die autofahrer viel disziplinierter und kollegialer gefahren. ich war 3 stunden am drahtesel und bin über diverse kreuzungen gefahren, aber es war alles sehr easy. in wien gilt stattdessen meist das gesetz des stärkeren. ich wurde schon oft von autofahrern geschnitten, hab auch einmal sogar eine autotüre von einem parkenden auto draufgeknallt bekommen, worauf ich quer auf die fahrbahn geschleudert wurde wo ein auto etwa 10 cm vor meinem kopf gebremst hat. die reaktion des autofahrers werde ich wohl nie vergessen: "kannst ned aufpassen???" ich war damals fassungslos über diese respektlosigkeit, der typ hat mir nichtmal geholfen aufzustehen und wollte gleich ins chinalokal zum fressen gehen. ich hab dann die polizei geholt und ihn angezeigt, und hatte sogar einen zeugen. nach 3 monaten hab ich ein schreiben bekommen, dass das verfahren eingestellt wurde, ich habe nichtmal den schaden an meinem fahrrad ersetzt bekommen, geschweigedenn irgendein schmerzensgeld für meine schürfwunden und den schmerzen am bein.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» hab auch einmal sogar eine autotüre von einem
» parkenden auto draufgeknallt bekommen, worauf ich
» quer auf die fahrbahn geschleudert wurde

Das Gefühl kenne ich; ist mir auch schon 2x passiert. Wenn ich es darauf hätte ankommen lassen wollen, dann hätte ich jeweils die Rettung kommen lassen können und danach den einen od. anderen Hunderter Schmerzensgeld kassieren können. Aber beide Autofahrer waren eh schon gestraft genug, weil ihre Fahrertür komplett verzogen war..

Beide Autofahrer waren sich darüberhinaus ihrer Schuld bewußt, wozu also wegen ein paar Schrammen noch groß herumnörgeln...

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