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Wohnpark

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Einbruch

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Soeben hat mir meine Ex-Arbeitskollegin mitgeteilt, dass gestern in Ihrer Wohnung ( Sie ist erst kürzlich dort eingezogen) auf B2 oder B3 im ersten Stock jemand eingebrochen ist. Alle Wertsachen sind weg :(((

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5 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hi,

 

ja, das ist Sch...

 

Die Erdgeschoßwohnungen sind da überhaupt sehr gefährdet. Einbrüche nehmen nicht nur im Wohnpark in den letzten Jahren zu und von daher rechne ich leider damit, dass es uns auch einmal erwischen wird zwinkerndes Smiley ;) Mit oder ohne Wohnungstour-Video nämlich!

 

Einstweilen klopfe ich noch auf Holz. Ich kann mich seit ich hier wohne (25 Jahre) an keinen Einbruch in unserer Wohnung erinnern. Versuche gab es, aber nicht mehr.

 

In den letzten Jahren habe ich dagegen schon von Einbrüchen bei C West, A7 Ost, B-Block und sogar von unseren eigenen Nachbarn gehört. Alles Erdgeschoß. Noch nie hab ich was in den Stockwerken darüber gehört - nur darunter und da natürlich noch öfter ...

 

Es ist aber rund um den Wohnpark auch nicht besser 8(

 

Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

uje, das ist echt schlimm. was kann man dagegen machen? ich war übrigens mal bei einem harry glück haus in der nähe vom donauzentrum. ein mieter des erdgeschoßes hatte eine art metallkäfig rund um seinen balkon im erdgeschoß gebaut, weil angeblich so oft bei ihm eingebrochen wurde. hab davon sogar noch fotos, es hat echt schlimm ausgeschaut.

 

interessant in diesem zusammenhang übrigens, dass le corbusier - der ja für glück auch ein vorbild ist - das erdgeschoß offen lässt, damit die leute durchgehen können. im wohnpark dagegen schafft man es sogar die möglichen durchgänge zwischen A1-4 und A5-8 komplett zuzubauen!!! warum hat sich eigentlich noch nie jemand aufgeregt, dass man auf eine breite von mehreren hundert metern nirgendwo durchgehen kann???

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» uje, das ist echt schlimm. was kann man dagegen
» machen? ich war übrigens mal bei einem harry glück
» haus in der nähe vom donauzentrum. ein mieter des
» erdgeschoßes hatte eine art metallkäfig rund um
» seinen balkon im erdgeschoß gebaut, weil angeblich
» so oft bei ihm eingebrochen wurde. hab davon sogar
» noch fotos, es hat echt schlimm ausgeschaut.

 

Uii, das darf niemand im Archiv finden. Du bringst die Leute noch auf Ideen ...

 

»
» interessant in diesem zusammenhang übrigens, dass
» le corbusier - der ja für glück auch ein vorbild

 

ähm, ich glaub das würde er so nicht ganz gelten lassen. vielleicht irre ich mich auch.

 

ich glaube er würde sagen. le corbusier hat einige grundsätzliche dinge so gelöst wie er, die wesentlichen dinge hat er jedoch anders gemacht. z.B. ist bei le corbusier ein dach nur ein dach. beim glück ist es nutzbare fläche egal ob pool oder auch nur grünfläche.

 

bei le corbusier hat z.B. die Freifläche zwischen seinen Blocks auch keine sonderliche Bedeutung. Sie ist einfach nur da, weil man Platz lassen muss zwinkerndes Smiley ;)

 

» ist - das erdgeschoß offen lässt, damit die leute
» durchgehen können. im wohnpark dagegen schafft man
» es sogar die möglichen durchgänge zwischen A1-4
» und A5-8 komplett zuzubauen!!! warum hat sich
» eigentlich noch nie jemand aufgeregt, dass man auf
» eine breite von mehreren hundert metern nirgendwo
» durchgehen kann???

 

Hihi, und damit sind wir schon wieder bei den Wohnparkkopien.

 

Ich halte die Erdgeschoßzone auch für einen Fehler. Sie sollte aus meiner Sicht viel öffentlicher sein - z.B. durch Durchgänge. Außerdem sollten unten keine Wohnungen sein, sondern über die ganze Länge verteil Arztpraxen, vielleicht auch Kindergärten, usw. So sehr der Glück ein Flächenoptimierer war, aber das Ärztezentrum Ost und das Hausverwaltungsgebäude verstehe ich nicht - denn sie sind flächentechnisch äußerst ineffektiv.

 

Aber zurück zum Thema Einbruch: Wenn unten die ganzen Arztpraxen wären, dann wäre die Situation für die untersten Wohnungen, die erst ab Stock 3 oder 4 beginnen, gelöst.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

glück hat halt die sockelzone so gestaltet, weil es so das logischste für die gewählte terassierte form war. einige ärzte gibt es ja in den sockelzonen, zb bei mir. aber was du meinst ist eine nutzung ähnlich wie "in der wiesn". aber dazu ist der wohnpark zu groß, soviel nachfrage nach diesen flächen gibt es nicht.

 

schade, dass ich kein architekt wurde, bzw dass man keine chance hat ähnliche projekte wie den wohnpark zu realisieren. das volumen des wohnparks könnte man ja durch diverse andere formen lösen. dabei müsste die grundfläche nichtmal so groß sein. man könnte zb ein haus bauen das wie eine art überdimensionales T oder sogar + funktioniert. theoretisch könnte man diese sogar verbinden. damit wäre der park sogar komplett verbunden, weil die grundfläche der häuser ja nur eine kleine punktfläche wäre (in der man eben auch ärzte oder shops unterbringen könnte). die schönen balkon-tröge wären damit nicht möglich, aber immerhin "normale" terrassen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

LE CORBUSIER: so ganz stimmt das nicht, ein dach ist nicht einfach nur ein dach für ihn. sämtliche der typischen block-corbusier gebäude nutzen das dach als öffentlichen treffpunkt, also als dachterrasse. auf arte gabs da mal eine wunderschöne doku, da haben sie gezeigt wie die mieter am dach kerzenparties machen, bzw es von künstlern benutzt wurde mit einer lichtinstallation. am dach war auch ein kindergarten. klar ist das kein schwimmbad, aber immerhin auch eine form der nutzung. da waren im film sogar eine menge leute zu sehen, die diese party am dach besucht hatten. haben WIR eigentlich jemals eine party oder einen kunstevent am dach gemacht? dieses corbusier-haus stand übrigens in frankreich. es war umgeben von viel grün. (ich glaube hier gehts um das haus http://tinyurl.com/2gev4w )

 

corbusier hat ausserdem mal in einem buch vorgeschlagen die ebenen der städte zu überdenken. unten waren die autos, dazwischen im haus konnte man wohnen und das dach sah er als neue einkaufs- und fußgängerzone. hab leider keine ahnung mehr welches buch das war, hab's in der architektur-bibliothek vom AZW gelesen.

 

hier sieht man übrigens wie das mit dem fehlenden ersten stock gelöst wurde: http://tinyurl.com/35mygk

 

irgendwas gibt es, was mich an den gebäuden von corbusier fasziniert. ist es der beton? sind es die teilweise doppelt hohen wohnungen? sind es die bunten balkone? oder ist es einfach der hauch von luxus in den 60ern?

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