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Die UBahn-Nachtbetrieb-Sache

[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

Ich ärgere mich gerade unbeschreiblich über den Leserbrief unseres MBR-Obmannes in der WAZ, insbesondere über die Passage "202 ja / 288 nein" und die Schlußfolgereung daraus, daß die Mieter gegen den UBahn-Nachtbetrieb seien.

 

Und noch viel mehr über die "im Namen der Mieter" ergriffenen Maßnahmen.

 

Es hat niemals eine Befragung der Mieter dazu gegeben und eine Schlußfolgerung aus einem Teil der abgegebenen Stimmen bei einer - in dem Fall sogar sehr manipulativen - Umfrage zu ziehen, ist ein Wahnsinn.

 

Aber sofort werden Beprechungen einberufen, Leute mobilisiert, und so weiter, aber auf die Idee, sich das Thema Verkehrslärm mal generell anzuschauen, kommt wieder niemand.

 

Ja, mag schon sein, daß ein paar Leute auf A-Ost an den Wochenenden im Sommer die UBahn 4 Stunden mehr hören werden - die Leute auf den Stiegen 1-4 haben den Lärm von der Anton Baumgartnerstraße die ganze Zeit.

 

Ja, mir ists wurscht, als ich hergezogen bin, war mir schon klar, daß es nicht still sein wird, wie im Wald.

 

Warum kann man sowas nicht mal diskutieren, bevor was geschiet?

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3 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

Ich halte es für durchaus nachvollziehbar, wenn man aus dem Abstimmungsergebnis, den Schluss zieht, dass die Mehrheit der Mieter gegen einen Nachtbetrieb ist, obwohl ich natürlich weiß, dass dieses Ergebnis mit Vorsicht zu genießen ist.

 

Die stark durch den Nachtbetrieb Beeinträchtigen Pensionisten im A-Block, die nie mit der Nacht-U-Bahn fahren werden, sind wohl eher mobilisiert gewesen an der Abstimmung teilzunehmen, als die jugendlichen C-Block-Bewohner die jedes Wochenende die Nacht-U-Bahn in Anspruch nehmen werden.

Ich finde es OK, dass der MBR nur die artikulierten Interessen der Bewohner vertritt und nicht versucht esoterisch den "wahren Willen" der Mieter zu erforschen. Das Abstimmungsergenis ist zu akzeptieren.

 

Ich bin übrigens persönlich für den Nachtbetrieb, obwohl ich davon ausgehe, dass ich ihn vermutlich kaum bis nie in Anspruch nehmen werde, und zwar aus dem selben Grund wie dass ich darüber froh bin, dass Wien im Gegensatz zu vor 25 Jahren ein spannendes Nachtleben hat, an dem ich selbst nicht mehr teilnehme. Ich lebe lieber in einer lebendigen Stadt, als in der Provinz. Aber nachts schlafen können ist auch mir ein anliegen und ich verstehe, dass Leute darum kämpfen.

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

» Ich halte es für durchaus nachvollziehbar, wenn
» man aus dem Abstimmungsergebnis, den Schluss
» zieht, dass die Mehrheit der Mieter gegen einen
» Nachtbetrieb ist, obwohl ich natürlich weiß, dass
» dieses Ergebnis mit Vorsicht zu genießen ist.

Es ist nicht mit vorsicht zu genießen, es ist schlichtweg falsch. Es ist eine Minderheit der Bewohner, die gegen den UBahn-Nachtbetrieb sind.

 

» Die stark durch den Nachtbetrieb Beeinträchtigen
» Pensionisten im A-Block, die nie mit der

was heißt "start beeinträchtigt"?

Es spricht ja niemand von 3-Minuten-Intervallen. Und es geht zudem um 2 Tage pro Woche UND um die Zeit zwischen 2 und 5 Uhr. Also - SECHS Züge mehr.

 

 

» Nacht-U-Bahn fahren werden, sind wohl eher
» mobilisiert gewesen an der Abstimmung
» teilzunehmen, als die jugendlichen
» C-Block-Bewohner die jedes Wochenende die
» Nacht-U-Bahn in Anspruch nehmen werden.
» Ich finde es OK, dass der MBR nur die
» artikulierten Interessen der Bewohner vertritt und
» nicht versucht esoterisch den "wahren Willen" der
» Mieter zu erforschen. Das Abstimmungsergenis ist
» zu akzeptieren.

Ja, das Abstimmungsergebnis hat gezeigt, daß 10% der Bewohner dagegen sind. Aber eben nicht die Mehrheit. Abgesehen davon, und das ist mein Eindruck, denn auf andere Anliegen, weder von mir, noch von mehreren Leuten gemeinsam, wurde niemals eingegangen.

Es gibt nicht mal Feedback.

 

Das erinnert ein bissi an die winterliche "Dachterassensperraktion im Namen der Mieter" oder sonstiger Alleingänge.

 

» Ich bin übrigens persönlich für den Nachtbetrieb,
» obwohl ich davon ausgehe, dass ich ihn vermutlich
» kaum bis nie in Anspruch nehmen werde, und zwar
» aus dem selben Grund wie dass ich darüber froh
» bin, dass Wien im Gegensatz zu vor 25 Jahren ein
» spannendes Nachtleben hat, an dem ich selbst nicht
» mehr teilnehme. Ich lebe lieber in einer
» lebendigen Stadt, als in der Provinz. Aber nachts
» schlafen können ist auch mir ein anliegen und ich
» verstehe, dass Leute darum kämpfen.

 

Ich werd sicher auch nicht jedes Wochenende die UBahn nutzen, aber es ist sehr angenehm, wenn man beim Fortgehen oder beim Freundebesuchen nicht permanent darauf achten muß, die letzte UBahn noch zu erwischen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 7 Jahren

» » Ich halte es für durchaus nachvollziehbar, wenn
» » man aus dem Abstimmungsergebnis, den Schluss
» » zieht, dass die Mehrheit der Mieter gegen einen
» » Nachtbetrieb ist, obwohl ich natürlich weiß, dass
» » dieses Ergebnis mit Vorsicht zu genießen ist.
» Es ist nicht mit vorsicht zu genießen, es ist
» schlichtweg falsch. Es ist eine Minderheit der
» Bewohner, die gegen den UBahn-Nachtbetrieb sind.

Ein Abstimmungsergebnis einer Minderheit ist zumindest repräsentativer als Ihrer werte Einzelmeinung. Aus Ersterem lässt sich zumindest eine Tendenz erkennen, aus aus Zweiterem ausschließlich Rückschlüsse auf Ihre Privatmeinung ziehen.

 

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» » Die stark durch den Nachtbetrieb Beeinträchtigen
» » Pensionisten im A-Block, die nie mit der
» was heißt "start beeinträchtigt"?
» Es spricht ja niemand von 3-Minuten-Intervallen.
» Und es geht zudem um 2 Tage pro Woche UND um die
» Zeit zwischen 2 und 5 Uhr. Also - SECHS Züge mehr.

Nun wissen wir auch was Sie als starke Beeinträchtigung für andere definieren. Halbstündlich geweckt werden oder auch nur schlecht schlafen zweimal die Woche, gilt für mich z.B schon als starke Beeinträchtigung meiner Lebensqualität.

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» » Nacht-U-Bahn fahren werden, sind wohl eher
» » mobilisiert gewesen an der Abstimmung
» » teilzunehmen, als die jugendlichen
» » C-Block-Bewohner die jedes Wochenende die
» » Nacht-U-Bahn in Anspruch nehmen werden.
» » Ich finde es OK, dass der MBR nur die
» » artikulierten Interessen der Bewohner vertritt und
» » nicht versucht esoterisch den "wahren Willen" der
» » Mieter zu erforschen. Das Abstimmungsergenis ist
» » zu akzeptieren.
» Ja, das Abstimmungsergebnis hat gezeigt, daß 10%
» der Bewohner dagegen sind. Aber eben nicht die
» Mehrheit.

Wie kommen Sie auf die 10 %? Es haben knapp unter 50% der Teilnehmer und ca 2,5% der Bewohner gegen die U-Bahn gestimmt. Auf welcher Grundlage basiert Ihre Annahme, dass der Mobilisierungsgrad der Gegner bei der Abstimmung um ca. 4-5 mal höher ist als der der Befürworter?

 

Abgesehen davon, und das ist mein

» Eindruck, denn auf andere Anliegen, weder von mir,
» noch von mehreren Leuten gemeinsam, wurde niemals
» eingegangen.
» Es gibt nicht mal Feedback.
»
» Das erinnert ein bissi an die winterliche
» "Dachterassensperraktion im Namen der Mieter" oder
» sonstiger Alleingänge.

Ich finde, dass gerade die eben nicht umgesetzte winterliche Dachsperre, gegen die ich selbst aufgetreten bin zeigt, dass der MBR durchaus bereit ist auf den artikulierten Willen von Mietern einzugehen, immerhin hat er seine Meinung diesbezüglich geändert, nachdem die Argumente gehört wurden.

 

 

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» » Ich bin übrigens persönlich für den Nachtbetrieb,
» » obwohl ich davon ausgehe, dass ich ihn vermutlich
» » kaum bis nie in Anspruch nehmen werde, und zwar
» » aus dem selben Grund wie dass ich darüber froh
» » bin, dass Wien im Gegensatz zu vor 25 Jahren ein
» » spannendes Nachtleben hat, an dem ich selbst nicht
» » mehr teilnehme. Ich lebe lieber in einer
» » lebendigen Stadt, als in der Provinz. Aber nachts
» » schlafen können ist auch mir ein anliegen und ich
» » verstehe, dass Leute darum kämpfen.
»
» Ich werd sicher auch nicht jedes Wochenende die
» UBahn nutzen, aber es ist sehr angenehm, wenn man
» beim Fortgehen oder beim Freundebesuchen nicht
» permanent darauf achten muß, die letzte UBahn noch
» zu erwischen.

Auch ein ruhiger Schlaf ist angenehm.

 

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