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SONNTAGSÖFFNUNG

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Eingangs möchte ich sagen, dass es mir persönlich komplett egal ist, ob Sonntag geöffnet ist oder nicht. Ich hab selbst während meiner ganztägigen Berufstätigkeit, 2 Haushalte geschafft, ohne den offenen Samstagnachmittag in Anspruch zu nehmen. Aber: ich bin aufgewachsen (jaja, lang ist´s her, *gg*)mit dem "Silbernen" und dem "Goldenen" Sonntag (die letzten 2 offenen Sonntage vor Weihnachten). Mein Vater war im Handel tätig und ich kann mich nicht erinnern, dass es die ganzen Jahre wegen der offenen Sonntage so ein Theater gegeben hätte. Es wird ja nicht die Stundenanzahl der Arbeit erhöht, es wird ja nur verlagert und das kommt manchen sogar eher zu Gute. Ich finde, dass geöffnete Geschäfte während des ganzen Jahres in der Innenstadt sehr wohl gerechtfertigt wären, schon wegen der vielen Touristen. Aber das würde sich sicher im Handel selbst regulieren.

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9 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Ich tendiere an sich eher zur Möglichkeit, am Sonntag einkaufen gehen zu können. Andererseits bin ich aber auch froh, dass ich am Sonntag nicht einkaufen gehen kann (oder zumindest nicht überall) und damit "gezwungen bin" nicht einkaufen zu gehen.

Was mir aber schon sehr gefallen würde, wären längere Öffnungszeiten von Montag bis Freitag. Und hier gehe ich sogar soweit, dass mir Öffnungszeiten bis 24 Uhr gefallen würden. Ich habe es zumindest bei meinen USA Aufenthalten immer sehr genossen, dass ich spät abends einkaufen habe gehen können. Dort sogar auch nach 24 Uhr - was im Fall von Wien/Österreich vielleicht auch etwas übertrieben wäre.

Lange Öffnungszeiten unter der Woche würden für mich den Einkaufssonntag absolut unnötig machen. Mein Hauptproblem ist einfach, dass ich vor/nach dem Arbeiten einfach nicht mehr zum Einkaufen komme - zumindest sehr oft.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Längere Öffnungszeiten unter der Woche (zumindest bis 22:00 Uhr) wären wirklich ein Hit.

Mir persönlich gefällt das spanische Modell sehr gut: Mo-Fr keine Beschränkung (üblicherweise haben die Geschäfte zw. 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet); Samstag bis 22:00; jeder erste Sonntag im Monat sowie die 4 Adventsonntage von 10:00 bis 21:00 Uhr.

Weiters anzumerken: Spanien ist streng katholisch und die Familie hat einen höheren Stellenwert als bei uns.

Was mich wundert: Die Gewerkschaft hätte jetzt die Gelegenheit ein gewisses Entgegenkommen zu zeigen und im Gegenzug dazu eine sinnvolle und familienfreundliche Arbeitszeitregelung durchzusetzen (z.B. eine Mutter darf pro Monat maximal an 4 Samstagen bzw. Sonntagen eingesetzt werden - widrigenfalls drakonische Strafen).

Eins ist jedenfalls klar: Wenn der Kaufkraftabfluss Richtung Internet bzw. benachbartes Ausland, wo Sonntag-Shoppen möglich ist, zu groß wird, dann kommt eine größere Liberalisierung der Öffnungszeiten. Nur dann werden die Gewerkschaften schlechte Karten haben, um Forderungen durchzusetzen.

Ich habe schon vor Jahren den Tipp abgegeben, dass man spätestens 2008 an Adventsonntagen einkaufen wird gehen können und spätestens 2010 eine größere Liberalisierung der Öffnungszeiten kommen wird. Bin schon gespannt, ob mein Tipp halten wird.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

ich finde es furchtbar, daß man - obwohl es zigtausend arbeitslose gibt - menschen die arbeiten wollen, nicht arbeiten läßt, im gegenteil, dafürr daß sie wien aus der sonntagsödness herausholen, auch noch bestraft.

wer mit tourismus zu tun hat, weiß wieviele menschen durch die stadt irren und gerne geld ausgeben würden. in den hotels werden die adressen der offenen geschäfte nur gegen trinkgeld hergegeben -zwinkerndes Smiley ;)

wer von denen, die so strikte dgegen sind, geht im urlaub nicht gerne am sonntag den corso in italien entlang und läßt sich vielleicht zu einem kauf verlocken. wer ist ncoh nie am sonntag essen gegangen, wer hat noch nie ein taxi gebraucht oder womöglich gar eine rettung???? oder ist vielleicht mit der bahn wohin gefahren? es gibt mehr berufe als man glaubt, wo die sonntagsarbeit selbstverständlich ist und keiner mault.

in ungarn sind sogar in einem drecksnest wie mosonmagyarowa die geschäfte offen, in bratislawqa und sopron ebenfalls.

wollen wir wirklich, daß die kaufkraft abwandert?

morgen ist der 8. dezember, vor einigen jahren noch ein streitthema betreffend offenhaltung der geschäfte. heute? eine selbstverständlichkeit.

also herrschaften, aufwachen, über den tellerrand schauen, die erde ist keine scheibe sondern eine kugel und dreht sich, dreht euch mit, sonst bleibt ihr über!

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Ich bin absolut gegen die Sonntagsöffnung.

Nicht mal jetzt im Dezember halte ich das für notwendig.

Es wird doch hoffentlich jeder schaffen innerhalb von 6 Tagen mal einkaufen zu gehen? (Mo-Sa)

Donnerstag und Samstag sind in einigen Einkaufszentren (z.B Lugner City) die Öffnungszeiten teilweise schon bis 21 Uhr verlängert worden.

Der Sonntag sollte auch weiterhin dazu da sein mal Zeit zu haben - für sich selbst und die Familie.

Immer nur auf Abruf bereit sein ist für Mitarbeiter nämlich auch nicht lustig - und Geld kann nicht alles ersetzen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Ich wäre dafür, ich könnte mir gut vorstellen das es genügend Handelsangestellte gibt denen ein Radldienst gefällt, es ist doch was feines Wochentags einen Ausflug usw. zu machen und nicht nur Sonntags wo sich alle auf die Füße treten.

Die Gewerkschafter der Handelsangestellten sollen sich nicht so anstellen, sondern mehr darauf achten das die bereits bestehenden Gesetze im Handel eingehalten werden.

Ausserdem wenn einem dieser Gewerkschaftsfunftionären am Samstag Nacht ein Scha** zwickt ist es ihm auch egal das einen verheiratet Krankenschwester mit 2 Kleinkindern im Spital Nachtdienst hat.

Und bitte nicht mit dem Argument jetzt kommen das die ja gewusst hat welchen Dienst sie hat, das wird sich mit der Zeit bei den Verkäufern auch einspielen.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» in der Innenstadt sehr wohl gerechtfertigt wären,
» schon wegen der vielen Touristen.

Wie wahr ... Das zusätzlich Potential ist hier enorm. Der Bürgermeister müsste sich nur trauen, den 1. Bezirk zur "Tourismuszone" zu erklären und schon könnten die Geschäfte dort praktisch 365 Tage im Jahr fast rund um die Uhr offen halten.

Aber dann würden sich wieder jene aufregen, die kein Geschäft in dieser Zone haben ....

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Wenn damit unqualifizierte Jugendliche einen Job bekommen, damit sie sich nicht vollsaufen und frustriert rumhängen, dann wäre ich eindeutig dafür.

 

Ich meine das keinesfalls als Vorwurf an Jugendliche. Ich sehe es eher als Potential, um deren Lage zu verbessern.

 

Ansonsten bin ich eigentlich dagegen. Ich weiß nicht warum. Trotz liberaler Gesinnung ist mir das zu viel Neo/Wirtschaftsliberlismus.

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Prinzipiell halte ich die Sonntagsöffnung für unnötig (außer eventuell die Adventsonntage).

Vielmehr sollte endlich die wöchentliche Öffnungszeit von 66 Stunden fallen und die Öffnungszeiten Mo-Fr 06:00 - 22:00 generell freigegeben werden.

Die 66-Stunden Regelung ist der Hauptgrund für die vielen Teilzeitbeschäftigungen (Motto: zu viel für eine Vollzeitbeschäftigung aber zu wenig für 2 Vollzeitbeschäftigte).

Wichtig wäre hier, den Arbeitnehmerschutz auszubauen und auch die derzeitigen gesetzlichen Regelungen einzuhalten und zu überwachen (z.B.: Stichwort: nicht bezahlte Mehrstunden). Widrigkeiten sollten ordentlich und nicht mit Mickey-Maus Strafen abgehandelt werden.

Im Gegenzug dazu müsste aber der 50%ige bzw. 100%ige Überstundenzuschlag ersatzlos gestrichen werden.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

klingt gut, würde ich zustimmen.

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