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Plauderei

Das offene Forum ohne Themenvorgabe. Viel Spaß!

Themen:

 

6. Newsletter der Initiative "Eltern gegen Hundekot"

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Lieber Mitbewohner,

 

da das Thema auch in Alterlaa aktuell ist erlaube ich mir hier den 6. Newsletter der Initiative "Eltern gegen Hundekot" zu posten.

 

Jänner 2007

 

Sehr geehrte, an der Verbesserung der Wiener Hundekotsituation interessierte Menschen!

 

NEHMEN SIE IHRE VOLKSVERTRETUNG IN DIE PFLICHT

 

Viele Menschen haben uns im letzten Jahr ihren persönlichen Einsatz gegen Hundekot im öffentlichen Raum geschildert, und diese Berichte ähneln sich frappierend: Trotz zermürbender Briefwechsel mit Bezirks- und Magistratsämtern wird noble Zurückhaltung geübt, wenn es - im Sinne des Wortes- um die Wurst geht.

"Hundehalter kontrollieren bedeutet Wähler verlieren" ist ein Denkmuster, das den Umgang der Wiener Stadtverwaltung in Bezug auf die Hundekotproblematik wiederspiegelt.

Es ist an der Zeit, unseren gewählten VolksvertreterInnen im Gemeinderat darzulegen, daß die Forderung nach Hundekot-freien öffentlichen Flächen ebenfalls von WählerInnen gestellt wird und daß dieses Anliegen Menschen wie Tieren in unserer Stadt von Nutzen ist.

Wir möchten Sie einladen, in einer Protestmail-Aktion GemeinderätInnen persönlich auf ihre politische Verantwortung hinzuweisen.

Aufwww.hundekot.at finden Sie alles, was Sie dazu benötigen - es dauert keine 2 Minuten!

Vielen Dank für´s Mitmachen!

 

UNS GIBT ES JETZT ALS VEREIN

 

Als vor einem Jahr die Vorbereitungen zur Wiener "Hundstrümmerl-Petition" auf Hochtouren liefen, ahnten wir weder, welchen Zuspruch diese Initiative hervorrufen würde, noch konnten wir uns vorstellen, länger als ein halbes Jahr mit dieser Materie beschäftigt zu sein.

Heute sehen wir die Dinge anders und sind bereit, die Forderung nach Hundekot-freien öffentlichen Flächen auch in Zukunft zu vertreten.

Daher gibt es jetzt den Verein "Fairness im Öffentlichen Raum - Initiative Eltern gegen Hundekot"

Diese Vereinsgründung soll der jahrzehntelangen Ignoranz der Wiener Stadtverwaltung in Bezug auf die Hundekotproblematik entgegen wirken.

 

SPENDEN - JA BITTE

 

Wir sind sehr stolz darauf, mit effizientem Einsatz einfachster Mittel einen großen Erfolg erzielt zu haben. Diese effiziente Arbeitsweise möchten wir beibehalten. Dennoch fallen neben vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden auch Kosten für Telefonate, Homepage, etc. an, die wir auf die Dauer nicht alleine tragen wollen und können. Wenn Sie uns also auf dem Weg in ein hundekotfreies Wien auch finanziell unterstützen möchten, so können Sie das ab sofort über unsere neue Bankverbindung in die Tat umsetzen:

Fairness im öffentlichen Raum - Initiative Eltern gegen Hundekot, Kto.Nr. 287-410-017/00, bei der ErsteBank BLZ 2011

 

Somit sind wir am Ende des 6. Newsletters angelangt. Wir danken für Ihr Interesse, bitte bleiben Sie uns weiterhin verbunden. Nur mit Ihrer Hilfe können wir nachhaltig zu mehr Lebensqualität in Wien beitragen!

 

DI Petra Jens

Tatjana Marchel

Mag. Ingrid Pecher

(Vorstand des Vereins "Fairness im öffentlichen Raum - Initiative Eltern gegen Hundekot"zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

35 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi,

 

danke für den Hinweis. Werde auch gleich ein Protest-Mail schicken.

 

Ich hab ja die Unterschriftenaktion super gefunden, lediglich die Auswirkungen waren für mich wieder mal typisch zu null gehend. Umso toller finde ich es, dass da auch schon Druck dahinter gemacht wird.

 

Ich finde das Engagement dieser Leute wirklich ganz, ganz toll!

 

Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

So, die ersten zwei Mails von Gemeinderäten sind da.

 

Als erstes mal meine Fragen an die Gemeinderäte:

-----------------------------------------------------------

Sehr geehrte Gemeinderätin, sehr geehrter Gemeinderat,

 

ich hoffe Sie haben schon zahlreiche Protestmails der Besucher von

www.hundekot.at erhalten - die ich voll inhaltlich unterstütze.

 

Anstatt Ihnen den Text noch einmal zu schicken, habe ich einige

spezielle Fragen an Sie:

 

 

1.) Wie sollte Ihrer Meinung nach das Kotproblem gelöst werden?

2.) Glauben Sie, dass die bisherigen Maßnahmen ausreichend sind?

3.) Speziell interessieren würde mich, wie Sie mit besonders

unbelehrbaren Hundehaltern umgehen wollen.

Denn auch, wenn ich die derzeitigen Maßnahmen der Stadt Wien (Kampagne,

Hundezonen, Sackerlstationen) nur unterstützen kann,

so scheint es mir unmöglich hiermit eine ausreichende Wirkung zu erzielen.

4.) Wären "Gackerl-Kontrollore" ihrer Meinung nach zielführend? Warum

bzw. Warum nicht?

5.) Gibt es Ihres Wissens nach solche Kontrollore in anderen Städten?

Wie sind dort die Erfahrungen mit dieser Maßnahme? Welche Probleme gab

es mit solchen Kontrollen bzw. welche Erfolge?

6.) Welche anderen Maßnahmen werden Ihres Wissens nach erfolgreich in

anderen Städten angewandt und sollten in Wien zur Anwendung kommen?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Sg. Hr. Albert Leidinger,

 

danke für ihr mail und entschuldigen sie bitte die späte Antwort, ich wollte auch noch abwarten bis unser aktuelles Materialienpaket zu dem Thema zusammengestellt ist, das ich ihnen im Anhang mitschicken darf. Auch die Wiener Grünen unterstützen die Initiative "www.hundekot.at" und sehen das Anliegen, dass vermehrt auf die Einhaltung bestehender Vorschriften, z.B. nach dem Tierhaltegesetz, geachtet wird, voll berechtigt. Im Anhang darf ich ihnen unser aktuelles Materailenpaket dazu schicken. Zu ihren Fragen im einzelnen.

 

 

1.) Wie sollte Ihrer Meinung nach das Kotproblem gelöst werden?

 

Vermehrte Information und Aufklärung ist sicherlich sinnvoll und notwendig. Es geht um ein gedeihliches miteinander, es soll auf keinen Fall eine negative Stimmung gegen Tiere und TierhalterInnen aufgebaut werden. Wir sehen in einem verpflichtenden Hundeführschein eine gut Möglichkeit die notwendige Aufklärung und auch das notwendige Wissen zur Hundehaltung in der Stadt zu vermitteln. Zusätzlich sind aber auch vermehrte Kontrollen und Strafen notwendig, um die "Unverbesserlichen" zu erreichen und auch um konsequent zu vermitteln, dass bestehende Gesetze eingehalten werden müssen und dass es der Stadt ernst ist mit hundekotfreien Gehsteigen, Straßen, Parks und Kinderspielplätzen. Gerade das konnten wir leider bisher nicht bzw. sehr wenig erkennen, wenn sich Bürgermeister Häupl und Umweltstadträtin Sima öffentlich dahingehend geäußert haben, dass das Hundekotproblem untergeordnet sei und die Hausmeister für das Wegräumen des Hundekots zuständig seien. Das ist unseres Erachtens keine adäquate Antwort auf das Problem - und entspringt der Mentalität "ich kann eh alles auf die Straße werfen, irgendwer wirds schon wegräumen".

 

Viele Mitglieder und FunktionärInnen unserer Partei haben selber Hunde und räumen den Hundekot mit Sackerln weg.

 

 

2.) Glauben Sie, dass die bisherigen Maßnahmen ausreichend sind?

 

Nein

 

 

3.) Speziell interessieren würde mich, wie Sie mit besonders unbelehrbaren Hundehaltern umgehen wollen.

Denn auch, wenn ich die derzeitigen Maßnahmen der Stadt Wien (Kampagne, Hundezonen, Sackerlstationen) nur unterstützen kann, so scheint es mir unmöglich hiermit eine ausreichende Wirkung zu erzielen.

 

Siehe Frage 1.), auch vermehrte Kontrollen und Strafen sind notwendig

 

 

4.) Wären "Gackerl-Kontrollore" ihrer Meinung nach zielführend? Warum bzw. Warum nicht?

 

Wir würden es sinnvoll finden die Kontrollen entweder von BeamtInnen der Stadt Wien oder von der Exekutive durchzuführen, weil es sinnvoll ist bestehende Einrichtungen und Instrumente zu nutzen bevor neue aufgebaut werden.

 

 

5.) Gibt es Ihres Wissens nach solche Kontrollore in anderen Städten? Wie sind dort die Erfahrungen mit dieser Maßnahme? Welche Probleme gab es mit solchen Kontrollen bzw. welche Erfolge?

 

In anderen Städten gibt es deutlich höhrere Strafen für die Verunreinigung des öffentlichen Raums mit Hundekot. Der Erfolg ist sichtbar: In vielen, vor allem nordeuropäischen Städten ist deutlich weniger Hundekot auf Straßen und Gehsteigen als in Wien. Eine Auswertung der Maßnahmen in anderen Städten bzw. best practice Beispiele sind uns zur Zeit nicht bekannt.

 

 

6.) Welche anderen Maßnahmen werden Ihres Wissens nach erfolgreich in anderen Städten angewandt und sollten in Wien zur Anwendung kommen?

 

Bis auf die erwähnten höherern Strafen und der vermehrte Gebrauch von Hinweisschilder sind uns keine anderen Maßnahmen bzw. best practice Beispiele bekannt. Wir haben diesbezüglich aber auch noch keine ausführlichere Recherche durchgeführt.

 

 

Sie können unsere Ausführen gerne auf ihrem Internet-Portal,www.alterlaa.net, veröffentlichen - Gutes Gelingen,

 

herzliche Grüße

Rupert Fellinger auch im Namen von

unserer Landtagsabgeordneten Claudia Smolik

----------------------------------------------------

Dazu bekommen habe ich noch ein PDF mit zahlreichen Anträgen, Pressemeldungen der Grünen, sowie Antworten, die sie von der Stadtregierung auf Ihre Anfragen erhalten haben. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich all das gerne Weiterleiten. Fürs Forum wäre es dann doch zu viel :O

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi,

 

also ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber die Antwort der Grünen, war die beste meiner Meinung nach. Vielleicht geht es mir aber nur so, weil ich Grün-Wähler bin zwinkerndes Smiley ;)

 

- als einzige auf alle Fragen und dazu noch am konkretesten eingegangen

- ein gutes differenziertes Bild: keine negative Stimmung aufbauen, eindeutig für Hundehaltung, aber doch auch kein Wischiwaschi mit den Unbelehrbaren

 

Gezeigt hat sich wohl auch, dass die antwortenden Gemeinderäte nicht sehr viel mehr als wir wissen, was das Strafen oder andere sinnvolle Maßnahmen betrifft. Es kochen ja doch nur alle mit Wasser ...

 

Nur von der SPÖ hab ich bis jetzt keine Antwort ...

 

Albert

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Sehr geehrter Herr Leidinger,

 

ich kann Ihren Ärger gut verstehen, daß sich ein Teil unserer Mitbürger um nichts kümmert, was für die Gemeinschaft wichtig ist. Die "Werbekampagnen" rund um die Hinterlassenschaften der Hunde der Hundebesitzer sind in der Realität nur "Schmäh"- ausserdem können anscheinend die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer nicht lesen, die Hunde können das sowieso nicht. Man scheut sich im Rathaus, aber auch in den Bezirken verstärkt auf das zu setzen für was ein Rechtssystem notwendig ist - es durchzusetzen. Das macht anscheinend diese Stadt nicht gern, da sich der Herr Bürgermeister damit keine Lorbeeren verdienen kann, vor allem weil er sich unbeliebt machen würde bei einem Teil der Wienerinnen und Wiener. Als ÖVP Mandatar unterstütze ich Ihre Ideen und hoffe, dass es endlich wirksame Maßnahmen gegen den Hundekot geben wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

LAbg. GR Komm.Rat Ing. Mag. Bernhard Dworak

Landtagsabgeordneter des Landes Wien und

Gemeinderat der Stadt Wien

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Sehr geehrter Herr Leidinger

Aus den Mitteln der Hundesteuer könnten 215 zusätzliche Reinigungskräfte für die Bezirke bezahlt werden. Es sollte so lange die Hundesteuer erhöht werden bis die Reinigung 100% erfolgt. Entweder durch die Hundehalter oder durch die Bezirke auf Kosten der Verursacher.

Mit freundlichen Grüßen

GR Kurth Bodo Blind

Anbei unsere Presseaussendung

------------------------------------------------------

FP-Blind, Matiasek: Sima mit Hundekot-Kampagne gescheitert

 

Utl.: Zweckbindung der Hundesteuer und mehr Hundezonen gefordert =

 

Wien (OTS) - Die unglücklich konzipierte Kampagne von

SPÖ-Umweltstadträtin Sima gegen das Hundekotproblem war ein teurer Schlag

ins Wasser, halten die FPÖ-Gemeinderäte Kurth-Bodo Blind und Veronika

Matiasek fest. Sie fordern die SPÖ auf, die Zweckbindung der Hundesteuer

für die Reinigung endlich festzuschreiben.

 

Darüber hinaus sind auch deutlich mehr Hundezonen und Ausgabestellen für

die Sackerln notwendig, um eine echte Verbesserung der hygienischen Situation in Wien zu erreichen, erklärt Blind. Auch die finanzielle Dotierung des Projektes durch die SPÖ-Stadtregierung ist mit insgesamt 115.000 Euro Unterstützung pro Jahr für die Bezirke eher als Provokation denn als ambitioniertes Vorgehen zu bewerten, so Matiasek.

 

Die FPÖ wird daher in der nächsten Sitzung des Gemeinderates eine

Initiative starten, um die Finanzmittel zur Entschärfung des Hundekotproblems deutlich aufzustocken.

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Es sollte so lange die Hundesteuer
» erhöht werden bis die Reinigung 100% erfolgt.

Mit der Folge, dass NIEMAND mehr den Dreck wegräumen wird, weil er die Beseitigung desselben ja eh schon bezahlt !?? Ist die Hundesteuer dann größen- bzw. gewichtsbezogen (mein Chihuahua kackt wohl in 3 Tagen nicht so viel wie so mancher 40kg-Rottweiler pro "Hauferl"zwinkerndes Smiley ;) ?

 

» Darüber hinaus sind auch deutlich mehr Hundezonen

Jein ... diejenigen, die bei uns mit Hausschlapfen bei den Stiegen stehenbleiben und ihren Vierbeiner im Alleingang "gassi" schicken (schon gesehen), werden auch den Weg zum Erlaaer Platz bzw. zur neuen Zone bei A8 nicht "schaffen", das hilft also nur bedingt.

 

» und Ausgabestellen für die Sackerln notwendig

Sehe ich nicht so ... Sackerl samt Aufbewahrungsbehälter (zum Anhängen an Halsband/Leine) sind in der Tierhandlung erwerbbar, ausserdem tut's auch ein simples Taschentuch.

 

 

Naja, mal sehen, welche Antworten da noch kommen ...

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hoppala, das Grinsen nach dem "Hauferl" war zwar nicht beabsichtigt, passt aber eigentlich eh hin *fg*

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

das unterstützungsmail wurde an 26 vorgegeben adressen gesandt,

3 davon konnten wegen permanenter überfüllung des postfachs nicht zugestellt werden, 7 antworten kamen retour, alle zustimmend.

ob´s was nützt? man wird sehen, die hoffnung stirbt zuletzt -zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

mein unterstützungsmail habe ich abgesandt.

es wäre wirklich an der zeit, daß es dem problem ernsthaft und nicht nur mit "hübschen" plakaterln an den kragen geht.

nicht aufgeben!

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» mein unterstützungsmail habe ich abgesandt.
» es wäre wirklich an der zeit, daß es dem problem
» ernsthaft und nicht nur mit "hübschen" plakaterln
» an den kragen geht.
» nicht aufgeben!

 

Frage: wie sollte deiner Meinung nach das Problem angegangen werden ?

 

"Hundehalter kontrollieren" - wo nimmt man die Armee an Kontrolloren her ?

 

In dem Textvorschlag heisst es: ....warum vergleichbare Großstädte es schaffen, dem Hundekot im öffentlichen Raum beizukommen, nur Wien nicht?

 

Wie funktioniert das anderswo ?

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi Camelpack,

 

» Frage: wie sollte deiner Meinung nach das Problem
» angegangen werden ?
»
» "Hundehalter kontrollieren" - wo nimmt man die
» Armee an Kontrolloren her ?

 

Vielleicht bin ich blauäugig (wie so oft) und meine Idee ist einfach dämlich. Es ist auch keine fixe Überzeugung, sondern nur ein Brainstorming-Einwurf.

 

Was spricht dagegen amtliche Wiener Kontrollore einzusetzen?

- Sie finanzieren sich komplett oder weitgehend von selbst (Strafen)

- große Jobvoraussetzungen oder Einschulungen sind nicht notwendig

 

Um zu Beginn nicht einfach nur eine Verhärtung der Fronten herbeizuführen, wird nur verwarnt und medial darauf hingewiesen. Erst nach einer Übergangszeit wird gestraft.

 

Der Bedarf der Kontrollore regelt sich von selbst: Viele Strafen - viel Geld - viele Kontrollore. Rückläufige Strafen - rückläufige Kontrollore.

 

» vergleichbare Großstädte es schaffen, dem Hundekot
» im öffentlichen Raum beizukommen, nur Wien nicht?

 

Interessante Frage. Medial und auch in Gesprächen werden leider meist nur Eindrücke transportiert, die selten allgemein gültig sind.

 

Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Was spricht dagegen amtliche Wiener Kontrollore
» einzusetzen?
» - Sie finanzieren sich komplett oder weitgehend
» von selbst (Strafen)
» - große Jobvoraussetzungen oder Einschulungen
» sind nicht notwendig

 

Ich nehme an, das wird an rechtlichen Gegebenheiten scheitern. Diese Kontrollore müssten schon eine gewisse "Macht" bekommen ... ich meine, wenn's ums Strafen geht, wird ein ertappter Hundehalter vielleicht abstreiten, dass das "Gackerl" von seinem Hund stammt, dann steht Aussage gegen Aussage, oder er wird einfach "flüchten" ... was dann ?

Dazu kommt noch - das habe ich mit dem "Heer an Kontrolloren" gemeint - die Wahrscheinlichkeit des Erwischens bzw. Erwischt-Werdens. Ein Hund erledigt sein Geschäft innerhalb weniger Sekunden ... da braucht's wohl auch eine Portion Glück/Zufall, um da als Kontrollor zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Allerdings würden die GK (Gackerl-Kontrollore) vielleicht alleine durch ihre (mögliche) Präsenz erzielen, dass der Eine oder Andere doch zum "Sackerl" greift ... damit ist aber wieder die Selbst-Finanzierung dahin ...

 

LG, Reinhard

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hallo Reinhard,

 

» Diese Kontrollore müssten
» schon eine gewisse "Macht" bekommen

 

Davon bin ich ausgegangen. Kann doch bei entsprechendem polit. Willen kein Problem sein - die neuen Parkscheriffs haben ja auch die Macht bekommen und entlasten die Polizei, die wichtigeres zu tun hat.

 

» ... ich meine,
» wenn's ums Strafen geht, wird ein ertappter
» Hundehalter vielleicht abstreiten, dass das
» "Gackerl" von seinem Hund stammt, dann steht
» Aussage gegen Aussage, oder er wird einfach
» "flüchten" ... was dann ?

 

Zur Standardausrüstung gehört eine Digitalkamera? Ausforschung -> Anzeige -> Mehrkosten für den Hundehalter

 

» Dazu kommt noch - das habe ich mit dem "Heer an
» Kontrolloren" gemeint - die Wahrscheinlichkeit des
» Erwischens bzw. Erwischt-Werdens. Ein Hund
» erledigt sein Geschäft innerhalb weniger Sekunden
» ... da braucht's wohl auch eine Portion
» Glück/Zufall, um da als Kontrollor zur richtigen
» Zeit am richtigen Ort zu sein.

 

Ich versuche mich mal als Milchmädchen - sag mir nachher ob ich blau- oder braunäugig bin zwinkerndes Smiley ;)

 

1 Strafe macht etwa 40,-

Ich sag mal die Std mit Lohnnebenkosten macht für unseren Freund auch 40,- (unser Experte im Forum wird uns da sicher beraten können)

 

Sprich er muss 1 Häufchen pro Std. einem Verursacher hieb- und stichfest zuordnen können, um sich selbst zu finanzieren.

 

Wenn er jetzt ausschließlich zu typ. Gassizeiten (sagen wir mal 7-9 und 17-20 Uhr) und vor allem in typ. Gassigebieten unterwegs ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass er das nicht schafft. Denn selbstverständlich ist er in Zivil unterwegs.

 

» Allerdings würden die GK (Gackerl-Kontrollore)
» vielleicht alleine durch ihre (mögliche) Präsenz
» erzielen, dass der Eine oder Andere doch zum
» "Sackerl" greift ... damit ist aber wieder die
» Selbst-Finanzierung dahin ...

 

Ich fände es gut, wenn es zu Beginn so wäre. Die Stadt informiert über die Maßnahme, es gibt eine gewisse Übergangsfrist, in der nur verwarnt wird.

Das wäre unbedingt notwendig, denn das eigentliche Ziel ist ja nicht Leute zu schikanieren, sondern eine Besserung herbeizuführen und das braucht etwas Zeit.

 

Medial werden die Besitzer aufmerksam gemacht, dass jedoch ab einem Stichtag, ein paar Scheine anstatt netter Worte gewechselt werden.

 

So eine Maßnahme sollte auf jeden Fall mit einer weiteren Ausdehnung von Hundezonen, Sackerlstationen und sonstigen Verbesserungen für Hundehalter, einher gehen. Denn auch als Nicht-Hundehalter finde ich, dass da viel mehr gemacht werden sollte und gemacht werden kann ohne die Lebensqualität von anderen Gruppen merklich einzuschränken.

 

Andererseits bin ich davon überzeugt, dass diese Maßnahmen und eine schöne Werbekampagne auch nicht ausreichen werden, wenn dann nicht auch Strafen exekutiert werden.

 

Mehr als Hirnwichserei - ja schatzi ich weiß eh zwinkerndes Smiley ;) - werden unsere Überlegungen aber halt leider auch wieder nicht sein ...

 

liebe Grüße

Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

»1 Strafe macht etwa 40,-
»Ich sag mal die Std mit Lohnnebenkosten macht für unseren »Freund »auch 40,- (unser Experte im Forum wird uns da sicher »beraten » » »können)

Bei einem hypothetischen Bruttostundenlohn von EUR 15,- bist du mit den EUR 40,- schon sehr nah dran.

 

»Sprich er muss 1 Häufchen pro Std. einem Verursacher hieb- und »stichfest zuordnen können, um sich selbst zu finanzieren.

Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz...

(a) Er ist fleißig und überfinanziert sich quasi selbst ==> Kontrollen sprechen sich herum ==> relativ bald herrscht im wesentlichen Zucht und Ordnung ==> er finanziert sich nicht mehr selbst ==> Stelle wird redundant

(b) Er ist weniger fleißig ==> das Problem wird vielleicht etwas geringer bleibt aber bestehen ==> er behält seinen Job.

.

Häufchen-Sheriffs sind generell eine gute Idee, nur muss dieser Job etwas globaler definiert werden, damit die Stelle auch bei Erfolg erhalten bleibt. Außerdem bin ich dagegen, dass man gleich von Anfang an straft besser wäre:

1. Vergehen: Abmahnung

2. Vergehen: Pro-forma Bußgeld von EUR 5,- bis 10,- (quasi als Gedankensstütze)

3. Vergehen: Mind.Strafe EUR 100,-

ab 4. Vergehen: ca. EUR 250,-

Vergehen bleiben 24 Monate gespeichert. Grundlage (um zu wissen, wie oft eine Übertretung vorliegt): Hundemarke

 

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi Stefan,

 

» Und genau da beißt sich die Katze in den
» Schwanz...
» (a) Er ist fleißig und überfinanziert sich quasi
» selbst ==> Kontrollen sprechen sich herum ==>
» relativ bald herrscht im wesentlichen Zucht und
» Ordnung ==> er finanziert sich nicht mehr selbst
» ==> Stelle wird redundant
» (b) Er ist weniger fleißig ==> das Problem wird
» vielleicht etwas geringer bleibt aber bestehen ==>
» er behält seinen Job.

 

(a) spricht für ihn, (b) nicht gegen ihn. oder natürlich auch sie!

 

» .
» Häufchen-Sheriffs sind generell eine gute Idee,
» nur muss dieser Job etwas globaler definiert
» werden, damit die Stelle auch bei Erfolg erhalten
» bleibt. Außerdem bin ich dagegen, dass man gleich

 

Wie meinst Du das? Sie sollen gleich etwas anderes mitkontrollieren?

 

» von Anfang an straft besser wäre:
» 1. Vergehen: Abmahnung
» 2. Vergehen: Pro-forma Bußgeld von EUR 5,- bis
» 10,- (quasi als Gedankensstütze)
» 3. Vergehen: Mind.Strafe EUR 100,-
» ab 4. Vergehen: ca. EUR 250,-
» Vergehen bleiben 24 Monate gespeichert. Grundlage
» (um zu wissen, wie oft eine Übertretung vorliegt):
» Hundemarke
»

 

Dazu gibt es sicherlich ganz viele Meinungen. Ich wollte nur ein Szenario vorgeben ohne mich in eine Diskussion dazu zu verlieren. Mir wäre diese Ausgestaltung weniger wichtig, als die Tatsache, dass einmal etwas weitergeht.

 

Die ursprünglichen Fragen waren ja:

- Wie sollte deiner Meinung nach das Problem angegangen werden?

- Und in Folge: Wie soll das mit dem Häuferl-Scheriff für sich funktionieren?

 

schönen Abend in die Wiesenstadt zwinkerndes Smiley ;)

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» ... die neuen Parkscheriffs haben ja auch die Macht
» bekommen und entlasten die Polizei, die wichtigeres zu tun hat.

Die Parkscheriffs haben's da gewissermassen leichter: das Vergehen ist durch den Ort, die Zeit und das Objekt (Fahrzeug mit Kennzeichen) ziemlich eindeutig zu belegen, d.h. der Parkscheriff kann feststellen, dass "jemand etwas getan hat" (nämlich falsch geparkt). In unserem Fall müsste aber festgestellt werden, dass jemand etwas NICHT getan hat ... das "Kacken" (oder "Gacken" ? zwinkerndes Smiley ;) ) selbst ist ja noch nicht das Übel, sondern das Nicht-Wegräumen.

 

» Zur Standardausrüstung gehört eine Digitalkamera?
» Ausforschung -> Anzeige -> Mehrkosten für den Hundehalter

Im Prinzip ja, scheint mir aber schon wieder ein wenig aufwendig zu werden ...

 

» Ich versuche mich mal als Milchmädchen - sag mir nachher ob ich blau-
» oder braunäugig bin zwinkerndes Smiley ;)

Hmmm ... ich könnte dir einen Spiegel zur Verfügung stellen zwinkerndes Smiley ;)

Schwer zu sagen, ob 1 Erwischter pro Stunde realistisch wäre, ich glaub's eher nicht, weil - wie gesagt - die Dauer des Vergehens ja sehr kurz ist. Außerdem befürchte ich, dass - siehe oben - noch einiges an Verwaltungsaufwand draufgehen würde.

 

» Mehr als Hirnwichserei - ja schatzi ich weiß eh zwinkerndes Smiley ;) - werden unsere
» Überlegungen aber halt leider auch wieder nicht sein ...

Deshalb hätte ich ja auch gerne gewusst, wie es denn in anderen Großstädten funktioniert ... oder tut es das gar nicht, es fällt einem eben nur "daheim" auf ?!

 

Übrigens (auch wenn's nicht hierher gehört): die Funktion "Zitat einfügen" hat mir hier 1:1 das Original-Posting eingefügt, ohne die ».

 

M.f.G., Reinhard

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hallo Reinhard,

 

» Die Parkscheriffs haben's da gewissermassen
» leichter: das Vergehen ist durch den Ort, die Zeit
» und das Objekt (Fahrzeug mit Kennzeichen) ziemlich
» eindeutig zu belegen, d.h. der Parkscheriff kann
» feststellen, dass "jemand etwas getan hat"
» (nämlich falsch geparkt). In unserem Fall müsste
» aber festgestellt werden, dass jemand etwas NICHT
» getan hat ... das "Kacken" (oder "Gacken" ? zwinkerndes Smiley ;) )
» selbst ist ja noch nicht das Übel, sondern das
» Nicht-Wegräumen.

 

Hmm, das ist ein guter Punkt. "Ich bin ja nur weggegangen, weil ich kein Sackerl dabeighabt hab. Ich war nur schnell unterwegs in die Wohnung um eines zu holen".

 

Meinst Du das so ungefähr?

 

 

» Im Prinzip ja, scheint mir aber schon wieder ein
» wenig aufwendig zu werden ...

 

Naja, in den Schoß fällt niemandem etwas. Entweder man will was dagegen tun oder man lässt es eben - letzteres ist ja der Status Quo.

 

» Hmmm ... ich könnte dir einen Spiegel zur
» Verfügung stellen zwinkerndes Smiley ;)

 

Das Problem ist halt nur, dass man sich selbst immer etwas besser sieht, nicht wahr? *g*

 

» Schwer zu sagen, ob 1 Erwischter pro Stunde
» realistisch wäre, ich glaub's eher nicht, weil -
» wie gesagt - die Dauer des Vergehens ja sehr kurz

 

das diskutieren wir noch ...

 

» ist. Außerdem befürchte ich, dass - siehe oben -
» noch einiges an Verwaltungsaufwand draufgehen
» würde.

 

1.) Ich denke die Stadt kann schon froh sein, wenn sich der Kontrollor selbst finanziert. Ein wenig muss man dann schon auch dafür machen - wofür zahlen wir denn Steuern, wenn nicht auch zur Einhaltung bestehender Gesetze.

 

2.) Ich hab die 40,- Euro schon so angesetzt, dass nicht alles in einen fantastischen Lohn des Scheriffs geht, sondern auch darin noch Luft für Vorgesetzte, Handies, etc. ist

 

» Deshalb hätte ich ja auch gerne gewusst, wie es
» denn in anderen Großstädten funktioniert ... oder
» tut es das gar nicht, es fällt einem eben nur
» "daheim" auf ?!

 

Absolut, geht mir genauso.

 

Ich denke dann aber auch daran, wie sauber es Touristen in Wien finden. Kein Wunder - sie sehen die Kärntner Straße, Schönbrunn, ... da sind die Putztrupps nur so unterwegs, denn die Stadt, nimmt die Touristen wichtig genug ...

 

»
» Übrigens (auch wenn's nicht hierher gehört): die
» Funktion "Zitat einfügen" hat mir hier 1:1 das
» Original-Posting eingefügt, ohne die ».

 

funkt jetzt. Hab gestern eine neue Version nach langer Zeit eingespielt und nicht ausreichend getestet 8(

 

Albert

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

»
» Hmm, das ist ein guter Punkt. "Ich bin ja nur
» weggegangen, weil ich kein Sackerl dabeighabt hab.
» Ich war nur schnell unterwegs in die Wohnung um
» eines zu holen".
»
» Meinst Du das so ungefähr?
»

So in etwa, ja, wobei ich dieses Szenario so nicht gelten lassen würde. Auch beim Kurz-Parken hilft die Argumentation "ich war nur schnell Parkschein kaufen" nicht ... wer keinen Parkschein hat und in der Kurzparkzone parkt, riskiert einen Strafzettel.

 

Mir ist irgendwie noch nicht ganz klar, wie so eine Amtshandlung ablaufen könnte. Erstmal müsste der Kontrollor jeden Hund bei der Verrichtung seines Geschäftes fotografieren, weil zu dem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob der Hundehalter zum Sackerl greifen wird oder nicht.

Aber wie geht's weiter ? Wird das Häufchen weggeräumt, dann ist das Foto hinfällig, soweit klar. Wird es das nicht, und Hund samt Herrchen/Frauchen entfernen sich, müsste eigentlich sofort eingeschritten, also angehalten und kassiert werden, denke ich. Im Nachhinein wär' eine Beweisführung aussichtslos, glaube ich, da würde bestimmt jeder behaupten, das Hauferl stamme nicht von seinem Hund, er hätte seines ja weggeräumt. Das "Anhalten und Kassieren" wiederum kann sich auch schwierig gestalten ... was, wenn der Übeltäter die Flucht ergreift ? Kann er festgehalten werden ? Wenn der Hund entsprechend groß ist möchte ich kein solcher Kontrollor sein ...

 

Die andere Seite ist, wenn fotografiert wird, dann wird das vermutlich nicht unbemerkt bleiben. Der Hundehalter wird dann wohl - um der Strafe zu entgehen - das Gackerl wegräumen. Damit ist zwar das gewünschte Ziel erreicht, aber mit der Selbstfinanzierung haut's nicht mehr hin.

 

Ich hab' jetzt kurz auf die Web-Seite der "Hundstrümmerlpetition" geschaut; dort wird zwar die "Wiener Stadtverwaltung aufgefordert, für die Umsetzung der diesbezüglich bereits bestehenden Gesetze (StVO, ReinhalteVO, GrünanlagenVO, etc.) zu sorgen", wie man sich das im Detail vorstellt, konnte ich aber nicht rauslesen.

Gibt's von deren Seite Ideen/Vorschläge ? Weiß jemand was ?

 

LG, Reinhard

Antworten

[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi,

 

» So in etwa, ja, wobei ich dieses Szenario so
» nicht gelten lassen würde. Auch beim Kurz-Parken
» hilft die Argumentation "ich war nur schnell
» Parkschein kaufen" nicht ... wer keinen Parkschein
» hat und in der Kurzparkzone parkt, riskiert einen
» Strafzettel.

 

super, das wäre mal abgehakt.

 

 

» Mir ist irgendwie noch nicht ganz klar, wie so
» eine Amtshandlung ablaufen könnte. Erstmal müsste
» der Kontrollor jeden Hund bei der Verrichtung
» seines Geschäftes fotografieren, weil zu dem

 

Hmm, in der Phase hätte ich intuitiv den Fotoapparat nicht eingesetzt. Wüsste ohnedies nicht wie ohne an Big Brother zu denken. Falls ich nix überlesen habe, hab ichs auch nirgends geschrieben. Aber ich muss auch gestehen, dass ich mir hier unsicher bin. Mal sehen ...

 

Beim Parkticket braucht ja auch niemand ein Foto. Der Schein kommt hinter die Windschutzscheibe und ich denke das ganze wird über die Beweisumkehr geregelt. Sprich das Organ als vertrauenswürdiger Amtsträger braucht nicht zu beweisen, dass der Wagen dastand, sondern der Fahrer muss beweisen, dass er zu dieser Zeit woanders war. Ob das so oder etwas anders funktioniert - lässt sich das nicht umlegen?

 

Der Fotoapparat wäre für mich nur ein Werkzeug bei der Gackerlflucht 8)

Tat beobachtet, nix weggeräumt, zur Rede gestellt (normaler Sicherheitsabstand), geflüchtet, mündlich auf Konsequenzen hingewiesen, Foto danke (Tele - großer Sicherheitsabstand), baba.

 

Vielleicht wäre auch das Gackerl selbst ein Beweis? Es muss ja nicht immer CSI und DNA-Analyse sein zwinkerndes Smiley ;) Wäre in etwa kostenneutral, denn wenn er nicht gleich zahlt, dann trägt er auch alle Folgekosten (Lagerung, Logistik zwinkerndes Smiley ;), Ausforschung, Untersuchungen, ...).

 

» weggeräumt. Das "Anhalten und Kassieren" wiederum
» kann sich auch schwierig gestalten ... was, wenn
» der Übeltäter die Flucht ergreift ? Kann er

 

Soll er/sie. Höchstens einmal nachrufen, danach selber schuld. Foto machen und den nächsten suchen.

 

» festgehalten werden ? Wenn der Hund entsprechend
» groß ist möchte ich kein solcher Kontrollor sein
» ...

 

Absolut, das ist nicht ohne. Zu überlegen wären da natürlich auch Ausrüstung zur Selbstverteidigung - und wirklich nur dafür. Pfefferspray soll angeblich auch bei Tieren seine Wirkung haben, wenn man dem Internet glaubt.

 

Die Organe haben kein Recht irgendjemanden festzuhalten. Im Gegenteil sie werden in der Einschulung auf solche Fälle vorbereitet und darauf hingewiesen lediglich die Person bei der Flucht zu fotografieren (zwecks Ausforschung - weniger als Beweis) und keinesfalls die Person an der Flucht zu hindern.

 

»
» Die andere Seite ist, wenn fotografiert wird,
» dann wird das vermutlich nicht unbemerkt bleiben.
» Der Hundehalter wird dann wohl - um der Strafe zu
» entgehen - das Gackerl wegräumen. Damit ist zwar

 

Guter Einwand. Das ist dann schon durch unsern Scheriff beseitigt - die obige optionale Beweissicherung, stellt sich also als unbedingt notwendige heraus.

 

» das gewünschte Ziel erreicht, aber mit der
» Selbstfinanzierung haut's nicht mehr hin.

 

vorerst eben doch, meine ich.

 

 

» Ich hab' jetzt kurz auf die Web-Seite der
» "Hundstrümmerlpetition" geschaut; dort wird zwar
» die "Wiener Stadtverwaltung aufgefordert, für die
» Umsetzung der diesbezüglich bereits bestehenden
» Gesetze (StVO, ReinhalteVO, GrünanlagenVO, etc.)
» zu sorgen", wie man sich das im Detail vorstellt,
» konnte ich aber nicht rauslesen.
» Gibt's von deren Seite Ideen/Vorschläge ? Weiß
» jemand was ?

 

Ich weiß nix. Aber wir könnten Sie ja auf unseren Diskurs hinweisen. Entweder sie können uns etwas dazu erzählen oder vielleicht hilft es ihnen ja selbst.

 

Soll ich denen mal mailen?

 

bis dann

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

ich stelle gerne die antwortmails, die ich erhalten habe, zur verfügung!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi,

 

von mir aus gerne, mich würde es interessieren.

 

Ich hab nicht nur den Gemeinderäten, sondern auch den Leuten von hundekot.at geschrieben. Bind schon gespannt und werds dann natürlich auch online stellen.

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi !

 

Also ich bin immer noch skeptisch, ob das so klappt. Aber mal angenommen, das funktioniert tatsächlich in der Form: warum ist da sonst noch keiner draufgekommen ? Sind wir die Einzigen, die sich da so detaillierte Gedanken drüber machen ? zwinkerndes Smiley ;)

 

Ich bin jedenfalls gespannt, ob da was rauskommt bzw. was und wie ...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hallo auch wieder!

 

» Also ich bin immer noch skeptisch, ob das so
» klappt.

 

Tja, ich muss mir jetzt auch noch in den Rücken fallen ...

 

Ich hab meinen Schwager - er hat ein vet.med. Labor - zu der Sache gefragt.

 

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Ich bin kein Fachmann für PCR, aber ich kenne die Diskussion zur Genüge: meiner Ansicht nach ist es nicht mit vernünftigem Aufwand möglich, Kot eines Hundes mit dem Produzenten zu vergleichen, auch nicht mit PCR. Da gibt es einfach zu viele Unsicherheiten. alles andere ist ohnehin illusorisch

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Das scheidet also mal aus.

 

Und dazu ist mir noch ein Szenario eingefallen: Der Hundebesitzer behauptet natürlich, dass sein Hund das Hauferl nicht gemacht hat, sondern nur das Gackerl von einem anderen Hund beschnüffelt hat.

 

Das ist halt der Unterschied zum Parkscheriff. Wenn der einen Wagen, der richtigen Marke und der richtigen Farbe mit dem richtigen Kennzeichen dort gesehen hat, dann gibst nicht viel zu Diskutieren. Das kann nur der vom Besitzer sein.

 

Ein Häuferl und ein Hund muss aber nicht in einem kausalen Zusammenhang stehen *lach*

 

So, jetzt hab ich Dir geholfen, fällt Dir was ein, um mir zu helfen *fleh*

 

» Aber mal angenommen, das funktioniert
» tatsächlich in der Form: warum ist da sonst noch
» keiner draufgekommen ? Sind wir die Einzigen, die
» sich da so detaillierte Gedanken drüber machen ?
» zwinkerndes Smiley ;)

 

Höchst wahrscheinlich nicht, da muss ich Dir recht geben.

 

Manche Dinge kann man aber auch nicht in der Theorie lösen. Man muss es mal ausprobieren - wenn auch nur als Versuch. Die obigen Fälle sind ja auch nur Extremfälle, ich glaube in der Regel werden die meisten laut maulen, was sie nicht alles machen und dann doch zahlen oder wegräumen.

 

Bleiben die Extremfälle - und ehrlich gesagt, wären die ja eher das Ziel als die Einsichtigen. Blöd wenn die Letzteren zum Handkuss kommen und die Ersteren sich rauswinden.

 

@Versuch: Umso mehr wäre der Städtevergleich interessant, den Du schon erwähnt hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht schon irgendjemand irgendwo mit Gackerl-Scheriffs probiert hat. Wäre interessant, wie sich das dort entwickelt hat ...

 

Ich schreib mal den Leuten von hundekot.at ...

 

Albert

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Hi,

 

nachdem ja die Gacki-Hund-Zuordnung ad acta ist, sind mir doch noch einige Dinge gekommen, die den Gackerl-Scheriff noch brauchbar machen könnten:

 

- ist selbst mit Hund unterwegs

- daher leichte Kontaktaufnahme möglich

- Vertrauensverhältnis (Hundebesitzer unter sich)

- somit unverdächtig

- "ja schauen´s, nehmen´s mein gacki-sackerl ich hab eh genug bei mir" *hihi*

- eigener Hund ist Verteidigungsmittel (wenns nicht grad ein dackel, etc ist zwinkerndes Smiley ;)

- aus der Nähe ist die Beobachtung des eigentlichen Vorgangs und somit die Zeugenaussage - Häuferl ist von diesem Hund und nicht ein lediglich beschnuppertes eines anderen - möglich

 

- kombinierbar mit einem zweiten Gackerl-Schriff (Mann + Frau)

- damit 2 Zeugenaussagen vor Gericht

 

Finanzierung ändert sich dadurch natürlich. Entweder doppelte Strafhöhe oder praktisch eine Verdopplung der Fälle durch Arbeit zu zweit möglich?

 

lg Albert

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Übrigens (auch wenn's nicht hierher gehört): die Funktion "Zitat
» einfügen" hat mir hier 1:1 das Original-Posting eingefügt, ohne die ».

Nachtrag: smileys geh'n auch nicht mehr ?

 

M.f.G., Reinhard

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Nachtrag: smileys geh'n auch nicht mehr ?

 

So, jetzt können wir wieder grinsen. Ausnahmsweise verwende ich mal eine fertige Software-Bibliothek und dann muss ich doch wieder selbst in die Tasten greifen, weil sie Mist baut ...

 

c´est la vie

Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» c´est la vie

sellerie, wie der gärtner sagt zwinkerndes Smiley ;)

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» sellerie, wie der gärtner sagt zwinkerndes Smiley ;)

 

oh, gärtnerst du auch gerne? *freu* Da muss ich gleich ein Thema dazu anlegen.

 

Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

nein, sorry, es gibt viele dinge, die ich nicht kann ... und von denen kann ich glaube ich "gärtnern" am meisten NICHT *gg*

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

Wie es anderswo funktioniert?

Keine Ahnung.

Meiner Meinung nach sollte man den Hundeführerschein verpflichtend einführen.

Viele Hundebesitzer verstehen leider Ihren Hund überhaupt nicht und scheitern deshalb in seiner Erziehung bzw. haben scheinbar kein Interesse daran.

Ein gut erzogener Hund hört auf sein Frauerl/Herrchen und macht deshalb auch nicht überall hin.

Übrigens ich hatte auch mal einen Hund und kann das deshalb auch beurteilen. zwinkerndes Smiley ;)

 

Nur die Hundesteuer räumt die Häufchen auch nicht weg in die man dann reinsteigt...

Alterlaa ist gross genug für alle wenn man nur will.

Mit ein wenig gutem Willen auf beiden Seiten ist ein miteinander im Wohnpark sicher gut möglich.

Also z.B Hunde an die Leine nehmen im Aufzug und Beisskorb und in vorgesehenen Hundezonen Gassi gehen und den Hund eben nicht gleich bei den Stiegen hinmachen lassen.

Hier im Wohnpark könnte man ja zum Beispiel eine Beschilderung machen wo Hunde dürfen und wo nicht.

Das habe ich schon in einigen anderen Wiener Wohnhausanlagen gesehen und funktioniert scheinbar ganz gut.

Da wir auch Security haben könnten Hundehalter stichprobenartig auch mal kontrolliert werden. Dazu braucht man keine grosse Armee an Kontrolloren sondern muss eben genau wie bei Autofahrern einfach nur mal ab und zu Präsenz zeigen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Meiner Meinung nach sollte man den
» Hundeführerschein verpflichtend einführen.

Ich glaube nicht, dass die Verpflichtung zum Hundeführerschein hilft, weil es - meiner Meinung nach - nicht daran liegt, dass die Hundehalter ihre Pflichten nicht kennen, sondern weil - manche - ihren Pflichten einfach nicht nachkommen wollen.

Es muss ja auch jeder Autofahrer den Führerschein machen und trotzdem gibt es solche, die sich nicht an die definierten Regeln halten.

 

» Nur die Hundesteuer räumt die Häufchen auch nicht
» weg in die man dann reinsteigt...

So ist es ... wobei ich mich schon auch frage, WOFÜR man die Hundesteuer bezahlt ?

 

» Alterlaa ist gross genug für alle wenn man nur
» will.
» Mit ein wenig gutem Willen auf beiden Seiten ist
» ein miteinander im Wohnpark sicher gut möglich.

Ganz bestimmt. Das betrifft aber nicht nur das Hundekot-Problem, sondern auch die illegalen Müll-Ablagerer, Wagerl-Absteller, Sonntags-Bohrer, etc.

 

» Also z.B Hunde an die Leine nehmen im Aufzug und
» Beisskorb und in vorgesehenen Hundezonen Gassi
» gehen und den Hund eben nicht gleich bei den
» Stiegen hinmachen lassen.
» Hier im Wohnpark könnte man ja zum Beispiel eine
» Beschilderung machen wo Hunde dürfen und wo
» nicht.
» Das habe ich schon in einigen anderen Wiener
» Wohnhausanlagen gesehen und funktioniert scheinbar
» ganz gut.

Ja und Nein. In den Aufzügen beispielsweise gibt es die Schilder bezgl. Leinen- und Beißkorb-Pflicht, trotzdem gibt es immer wieder welche, die sich nicht daran halten.

 

» Da wir auch Security haben könnten Hundehalter
» stichprobenartig auch mal kontrolliert werden.
» Dazu braucht man keine grosse Armee an
» Kontrolloren sondern muss eben genau wie bei
» Autofahrern einfach nur mal ab und zu Präsenz
» zeigen.

Leine und Beißkorb kann man kontrollieren, stimmt, das Nicht-Beseitigen vom "Gackerl" schon wieder schwieriger.

Bezgl. Autofahrer: da zeigt die Präsenz (Polizisten/Radarkästen) ja auch nur punktuell Wirkung; kaum ist man an der Kontrolle vorbei, schon geht's wieder lustig dahin. Naja, besser als nix ist es auch lächelndes Smiley :)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

WIEN IST EIN HUNDEKLO.

 

Wieso?

 

Weil es in Wien selbstverständlich ist, Hunde an jeder Straßenecke und in jedem Fleckchen Grün ihr Häufchen absetzen zu lassen.

 

Weil es in Wien zwar mehrere Gesetze und Verordnungen gibt, die den Umgang mit Hundekot regeln, sich aber niemand um deren Umsetzung kümmert.

 

Weil in Wien die "Sackerlmethode" (das Entsorgen von Hundekot mittels Plastiksackerl) noch keine alltägliche Kulturtechnik (ähnlich dem Mülltrennen) darstellt.

 

Schade eigentlich, denn ...

 

... Hundekot im öffentlichen Raum relativiert die vielfältigen positiven Wirkungen, die das Zusammenleben von Menschen und Hunden mit sich bringt.

 

... Hundekot im öffentlichen Raum ist ein Hygieneproblem, das vor allem Kleinkinder in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt.

 

... Hundekot im öffentlichen Raum ist ein urbaner Stressfaktor.

 

Mehr Infos unterwww.hundekot.at

 

 

"Fairness im öffentlichen Raum - Initiative Eltern gegen Hundekot"

ist nun ein Verein und kann auch finanziell unterstützt werden!

 

Spenden-KontoNr.: 287-410-017/00 BLZ: 20111 ErsteBank

 

Bis 30. April 2006 haben 157.631 Personen die Wiener Hundstrümmerl-Petition unterzeichnet.

 

Wir danken allen UnterstützerInnen!

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

» Mehr Infos unterwww.hundekot.at

 

Wirklich "mehr" gibt's dort nicht ..... was mir bisher noch nicht aufgefallen war ist: http://www.hundekot.at/images/zeitungs_technik.pdf

 

Gibt's denn noch keine Hunde-Poo-Bags ? *gggg*

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 10 Jahren

man muß es aber oft versuchen, denn:

 

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