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Themen:

 

Kabelwerk: Mieter im Streit mit der Hausverwaltung

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

lese gerade einen beitrag vom aktuellen bezirksjournal. es geht darin um das kabelwerk und um eine sache, die gerade die mieter dort in rage versetzt: laut dem artikel wurden die wohnungen des studenten und lehrlings-hauses an 40-100 afrikanische asylwerber, und 80-100 türkische austauschstudenten und zuwanderer vergeben. viele mieter wären nun verunsichert und trauen sich nicht mehr auf die straße, weiters wären polizeieinsätze an der tagesordnung. bewohner berichten weiters von selbst erlebten sexuellen belästigungen, pöbeleien und drogenkriminalität sowie einbruchsversuche.

 

am 21. februar um 19.30 gibts deshalb im erdgeschoss des pool hauses eine podiumsdiskussion die vom engagierten mieter georg hitsch veranstaltet wird. der titel: "wieviel integration verträgt der stadtteil kabelwerk". hat jemand lust hinzugehen bzw darüber zu berichten? was denkt ihr über die problematik?

 

ps: im artikel steht 21. februar, kommt mir allerdings ein bissl spät vor. möglicherweise ist es ein tippfehler und der richtige termin ist 21. jan.

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16 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Im Online Standard habe ich einen Artikel zum Kabelwerk gefunden.

 

Viel Lärm im Kabelwerk

Nachbarschaftsstreit oder Rassismus? Im Wiener Kabelwerk wurde die Ruhestörung zum Politikum

Drogendealer, Einbruchdiebstähle und sexuelle Belästigungen in Serie: Das ist der Stoff, aus dem die Albträume der Menschen im Meidlinger Kabelwerk gestrickt sein sollen – geht es nach einem FPÖ-Bezirksrat. Die Miniaturausgabe eines Ausländerwahlkampfs.

 

"Es gibt die berechtigte Kritik, dass wir zu spät reagiert haben." Dass bei der Besiedlung des "Zunge zeigendes Smiley :Poolhauses" im Meidlinger Kabelwerk Fehler passiert seien, gibt auch dessen Geschäftsführer Peter Fleissner, zu: Leer stehende Wohnungen in dem Neubau waren an rund 150 Studierende vergeben worden. Rauschige Partys, Erbrochenes im Lift und ein lockerer Umgang mit Ruhezeiten sorgten bald für Unmut unter den Bewohnern.

 

"Luxus auf Steuerkosten"

 

Dass die Vorgänge im Kabelwerk schließlich auch auf kommunaler Ebene zum Streitthema wurden, hat mit dem Nachbarschaftskonflikt selbst jedoch weniger zu tun als mit dem bezirkspolitischen Kleingeld, das einer der rund 350 Poolhaus-Bewohner daraus zu schlagen hoffte: FPÖ-Bezirksrat Franz Haas machte die türkische Herkunft der Studenten zur Wurzel des Übels. Als dann auch noch 43 von der Obdachlosigkeit bedrohte Asylwerber des Flüchtlingsvereins Ute Bock im Poolhaus einquartiert wurden, war es nur noch ein kleines Stück in die "Kronen Zeitung": Von Asylwerbern, die auf Steuerkosten im Luxus lebten und von "aufgebrachten Mietern" war hier die Rede. Einzige zitierte Quelle: Bezirksrat Franz Haas.

 

"Aufgebracht" waren die Mieter dann auch tatsächlich, wie Einträge in den Kabelwerk-Internetforen zeigen - jedoch weniger über die neuen Nachbarn, von denen viele bis dato gar nichts mitbekommen hatten, sondern über Haas' Medienauftritt, auf den Anfang Jänner ein zweiter, ähnlich gearteter "Krone"-Artikel folgte. Erbosten Einträgen im Forum, die Haas der Menschenhetze bezichtigten, entgegnete der Bezirksrat: "Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass viele Menschen andere Bevölkerungsgruppen einfach nicht wollen?"

 

"Ganz normale Menschen"

 

Von "Drogenhandel und Eigentumsdelikten" erzählt Kabelwerk-Bewohner Georg Hitsch, der "als gewählter Sprecher der Poolhaus-Bewohner" diese Probleme, die seit dem Einzug der Asylwerber gehäuft aufgetreten seien, "nicht totschweigen" will. Auf Nachfragen wird Hitsch dann konkreter: "Ein paar Sessel" aus dem Aufenthaltsraum seien in die "mangelhaft eingerichteten" Wohnungen getragen worden. "Formalrechtlich ist das Diebstahl." Aus dem Dealer-Vorwurf werden "ein paar Joints", die zwei ältere Damen im Hof entdeckt haben wollen, und von angeblichen sexuellen Belästigungen habe er selbst nur aus dritter Hand erfahren. "Das sind Probleme, die jede Wohnhausanlage hat", gibt Hitsch schließlich zu, es werde aber "zu wenig kommuniziert", und das stifte Ängste. Ob er selbst schon mit einem der Asylwerber gesprochen habe? "Nein, das geht nicht, schon allein sprachlich" – was Ute Bock mit einem Kopfschütteln quittiert: "Die sprechen alle ganz gut Deutsch. Es geht um die Hautfarbe." "Ich bin kein Rassist", entgegnet Hitsch. An einen Umzug denkt Bock jedenfalls nicht: "Die Bewohner sollen ruhig sehen, dass das ganz normale Menschen sind."

 

Bewohner gekündigt

 

Eine von Hitsch für kommenden Donnerstag geplante Podiumsdiskussion zum Thema "Wie viel Integration verträgt das Kabelwerk?" wurde übrigens abgesagt. Stattdessen lud die Hausverwaltung Montagabend zu einem "Infoabend" bei Gratis-Würstel – und Hitsch schickte eine "Stellungnahme" aus, um den Bewohnern die Ergebnisse "zahlreicher Gespräche" mit der Hausverwaltung zu präsentieren. Diese bezeichnet Fleissner wiederum als "ohnehin längst geplante Maßnahmen", die aber erst nach Weihnachten und somit "leider zu spät" erfolgt seien: eine täglich anwesende Hausbetreuung, eine nächtliche Sicherheits-Hotline, eine Übersetzung der Hausordnung "in alle Sprachen". Dass es seither "keine einzige Beanstandung" gegeben habe, betonen Hitsch und Fleissner unisono. Einen Bewohner habe man aber kündigen müssen. Der Ruhestörer: ein österreichischer Lehrling. (Maria Sterkl, derStandard.at, 18.2.2008)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

siehe dazu auch:

Ute Block: Neue Wohnungen im Stadtteil "Kabelwerk" - mit Problemen, http://derstandard.at/?url=/?id=2971395

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Absage der Podiumsdiskussion am 21.2.2008

 

Hallo!

 

Die Podiumsdiskussion am 21.2.2008 wurde abgesagt und wird nicht stattfinden.

 

Eine vollständige Information befindet sich hier:

http://www.kabelwerk.cc/podiumsdiskussion/Absage_Podiumsdiskussion.pdf

 

Mit freundlichen Grüssen

 

Georg

 

Haussprecher kabelwerk-Poolhaus

Organisator Podiumsdiskussion

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Für mich klingt das ein bissi wie "Die Revolution findet später statt". zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» Für mich klingt das ein bissi wie "Die Revolution
» findet später statt". zwinkerndes Smiley ;)

LOL, ich wollte es nicht schreiben, jetzt haben sie halt sich nochmals einlullen lassen.

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

naja, alleine schon die ankündigung dieser veranstaltung hat ja eine menge bewirkt - lies mal in der presseaussendung was sich alles getan hat als reaktion darauf! im wohnpark würde das sicher nicht so funktionieren befürchte ich. hat die hausverwaltung bisher zum thema hundekacke irgendwas offiziell gesagt?

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Die Hausverwaltung weiss sicher von dem Problem mit dem Hundefäkalien.

Nur man läuft als Nichthundehalter wohl gegen eine Wand - egal wie oft man sein Anliegen kundtut...

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» hausverwaltung bisher zum thema hundekacke
» irgendwas offiziell gesagt?

Keine Ahnung, aber da gehts ja um hunderte Neger.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Neger sagt man heute nicht mehr.

Heute sagt man Schwarzafrikaner. zwinkerndes Smiley ;)

Man kann aber noch Negerbrot kaufen. (lecker)

Oder auch Neger sein. (also pleite)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo!

 

Das tragische ist, dass die Hausverwaltung - obwohl Sie von den direkt involvierten Bewohnern die entsprechenden Meldungen bekommen hat - weiterhin abstreitet, dass es sowas überhaupt geben kann.

 

Im Kabelwerk-Poolhaus ("Bauteil F2/F3"zwinkerndes Smiley ;) wohnen derzeit:

 

- 39 Wohnungen als "Genonssenschaftswohnungen", wo die Mieter jeweils EUR 35.000 ++ alleine als "Baukostenzuschuss" bezahlt haben

 

- 26 Wohnungen/Appartments "Flüchtlingsprojekt Ute Bock" http://www.fraubock.at/

Besiedelung durch praktisch ausschliesslich nigerianische Asyl-Werber, die grösstenteils aus der Bundesbetreuung gefallen sind

 

- 40 Wohnungen/Apppartments über den "Studentenverein AVRUPA EGITIM KG" http://www.avrupaegitim.com/

Ausschliesslich Studenten aus der Türkei, die für ein Semester (o.ae.) nach Österreich kommen, überwiegend kein Deutsch oder Englisch sprechen, die Kommunikation daher nicht ganz einfach ist.

 

- 48 Wohnungen/Appartments über den "Studentenverein Akademie"

http://www.avrupadauniversite.com/

Ausschliesslich Studenten aus der Türkei, die für ein Semester (o.ae.) nach Österreich kommen, überwiegend kein Deutsch oder Englisch sprechen, die Kommunikation daher nicht ganz einfach ist.

 

Es gab im Haus einige "Vorfälle", von denen die Hausverwaltung abstreitet, dass sie stattgefunden habe.

Beispiel:

- sexuelle Belästigung durch onanierenden Schwarzafrikaner in der Waschküche

- massive Ruhestörungen, mit andauernden Beschwerden

- Sachbeschädigungen wie zB eingetretene Wände

- Überbelegungen (in den Appartments soll nach Meinung von Mietern, aber auch Technikern, die drinnen waren, auf 30m2 statt 2 Leuten bis zu 7 Leute auf ISO-Matten und Schlafsäcken geschlafen haben.

 

 

 

Das grundsätzliche Problem ist, dass die "Genossenschafts-Dauermieter" ganz andere Interessen haben, als "Asylwerber" oder "Studenten".

 

Die einen müssen um 22.00 schlafen gehen, damit sie am nächsten Tag arbeiten gehen können.

 

Die anderen können auch bis 05.00 in der Früh Party machen, rennen dann in Gruppen von 30 Personen durchs Haus, gröhlend, und wecken "das halbe Haus" auf.

 

Erbrochenes und Sperma im Lift kommt in anderen Gebäuden in Wien sicher auch vor - lecker ist es aber trotzdem nicht.

 

Kinder trauen sich nicht mehr am Spielplatz, weil sie von den beiden Gruppen anpöbelt worden sind.

 

Es gibt mehrfach Drogenfunde (inkl. blutigen Drogen-Dingen, zB in der Waschküche, am Spielplatz, im Stiegenhaus)

 

(Die meisten dieser Dinge wurden mir selbst von den Betroffenen erzählt. Ich war aber bei den allermeisten Dingen nicht selbst dabei.)

 

Kurzum:

Die Hausverwaltung rückt keine Information raus, die nicht vorher schon wasserdicht belegbar ist.

Die Bewohner des Poolhaus, aber auch die Bewohner des gesamten Kabelwerks sehen hier massiven Informationsbedarf.

 

Die Veranstaltung wird von 13 Bewohnern des Kabelwerks organisiert, um etwas Klarheit in das Thema hereinzubekommen, aber auch die Verantwortlichen mal zusammenzubringen.

 

Bis letzte Woche waren beide Vereine "auf Tauchstation" und für niemanden zu erreichen......

 

Georg

 

 

 

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» - sexuelle Belästigung durch onanierenden
» Schwarzafrikaner in der Waschküche

Intoleranter Mensch du, das gehört wahrscheinlich zu deren Kultur.

Bin schon neugierig was passiert wenn die Kuh von einem gläubigen Hindu auf den Gebetsteppich eines Moslems sch***, jetzt streitens ja schon um das Kopftuch beim Turnen.

I packs net.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo Fritz,

 

danke für den Link. Ich glaube auch, dass man da sehr aufpassen muss. Schnell gehen da die Pferde durch.

 

Ich denke als Wohnparkbewohner sollten wie das am ehesten wissen, wie leicht die Öffentlichkeit urteilt: Wohnpark = Gemeindebau, Ghetto, Gewalt, Verbrechen, ...

 

Ich möcht jetzt auch nicht behaupten, dass es bei uns oder auch im Kabelwerk kein Problem gibt. Aber man soll mit urteilen aufpassen, wenn man eigentlich gar nichts davon weiß. Das betrifft das Übertreiben und Überzeichnen genauso wie das Untertreiben und Beschwichtigen.

 

Albert

 

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Ich verstehe gut, wenn sich die betroffenen Mieter im Kabelwerk zur Wehr setzen.

Bevor ich im Wohnpark eingezogen bin habe ich in einem Gemeindebau gewohnt.

Auf meiner Stiege gab es einen türkischen Mieter der seine Mietwohnung dann an eine indische Familie weitervermietet hat. (ist verboten bei Gemeindewohnung)

So klagten die Mieter im Erdgeschoss dann über permaneten Geruch der Gewürze im indischen Essen und starke Lärmbelästigung durch Streit und Kindergebrüll.

Zum Glück habe ich ein paar Etagen höher gewohnt und nicht viel davon mitbekommen.

Das wurde dann aber relativ schnell durch den Mieterbeirat abgestellt, und alle Beteiligten wurden delogiert und sogar Geldstrafen ausgesprochen.

Man sollte die Situation im Kabelwerk deshalb gut prüfen und wenn etwas an der Gschicht mit den Asylwerbern dran ist sollte man eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung suchen.

Grundsätzlich finde ich aber, dass man nicht zuviele Asylwerber in Häuser wie das Kabelwerk einziehen lässt sondern immer nur einen erträglichen und überprüften Anteil um solche Eskalationen zu verhindern.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Hallo!

 

Die Podiumsdiskussion findet am 21.2.2008 um 19.30 im Kabelwerk statt.

 

Details siehe hier:

http://www.kabelwerk.cc/podiumsdiskussion/

 

Georg

 

Sprecher der Kabelwerk-Poolhaus-Bewohner

Leiter des Organisations-Komittees "Zunge zeigendes Smiley :Podiumsdiskussion"

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

Da ist ja sogar ein Wohnparkbewohner unter den Teilnehmern, wenn ich nicht irre zwinkerndes Smiley ;)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 9 Jahren

» was denkt ihr
» über die problematik?
»

Ich hatte das vergnügen das 2 Jahre im Nebenhaus meines Geschäftes

ca. 50 Stärker Pigmentierte Asylanten hausten.

Es war eine Katastrophe, täglich Polizeieinsätze usw.

Als die weg waren habe sogar ich als praktizierender Atheist in Mariazell eine Kerze angezündet, mehr sag ich dazu gar nicht, außer das mir die Leute die dort um teures Geld Wohnungen kauften leid tun.

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