Schonwäsche macht Waschmaschine zur Keimschleuder
Statt wie früher üblich per Kochwäsche wird die Wäsche heute überwiegend im Schongang bei 30 oder 40 Grad gewaschen. Da auf diese Weise Wasser und Energie gespart werden freute sich die Umwelt und die Verbraucher. Eine Studie im Auftrag des Robert-Koch-Instituts belegt jedoch, dass diesen Vorteilen auch gravierende Nachteile gegenüberstehen.
Bei diesen niedrigen Temperaturen werden Keime nicht abgetötet, sondern diese können sich in für sie optimalen Lebensbedingungen weiter vermehren. Zudem können sich die Organismen durch den Kontakt der Wäschestücke im Waschwasser sogar weiter verbreiten. Dazu der Mikrobiologe Burkhard Feigel: "Nach meiner Auffassung ist es so, dass man Bettwäsche, Unterwäsche, also alle Wäsche die den Körper direkt berührt, bei Temperaturen von über 60 Grad waschen sollte wenn nicht gar kochen sollte!"
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